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17./18. Juli 2010

ADH-Trophy Unterwasserrugby (Hochschulturnier) in Heidelberg
ADH-TROPHY 2010 IN HEIDELBERG

Wir haben am Wochenende die Dresdener vertreten und mit Gießen zusammen gespielt. Herausgekommen ist ein hervoragender 7. Platz mit Bemerkung, dass wir den sechstplazierten Münster in der Vorrunde geschlagen haben.

Gespielt haben wir gegen:

Samstag
DD/Gießen - Karlsruhe 0:7
DD/Gießen - Würzburg 0:7
DD/Gießen - Bielefeld 3:1
DD/Gießen - Münster 1:0

Sonntag
DD/Gießen - Darmstadt 3:2
DD/Gießen - Heidelberg 4:1

An den insgesamt elf geschossenen Toren haben die Dresdner einen Anteil von zehn Toren (7 Nils, 3 Jonas).

Gewonnen hat am Ende Karlsruhe mit einem 2:0 Sieg gegen Würzburg.

Nils

Endergebnis:

Platz  Mannschaft
1.   Karlsruhe
2.   Würzburg
3.   Nürnberg
4.   Göttingen
5.   Aachen/Köln/Paderborn/ Aachen
6.   Münster
7.   Torpedo Dresden/Gießen
8.   Heidelberg
9.   Darmstadt
10.   Mainz
11.   Bielefeld
12.   Konstanz
13.   Kaiserslautern

 
 

10. Juli 2010

2. Rostocker Greif in Rostock
TORPEDOS GEWINNEN SOUVERÄN IN ROSTOCK

Nach erfolgreicher Saison sollte in Rostock die Relegation um den Verbleib in der 1. Liga gespielt werden. Da die Lübecker keine Mannschaft zusammen bekommen haben, wurde die Relegation abgesagt, und wir haben diese kampflos gewonnen und starten in der nächsten Saison wieder in der ersten Liga.

Da sich an die Relegation noch ein Turnier anschloss fuhren wir trotzdem nach Rostock. Zehn Torpedos wurden durch zwei Aachener verstärkt und bildeten ein schlagkräftiges Team:

  • Tor: Lars, Tobi, und Pitt (AA)
  • Verteidigung: Jörg, Dirk, Nils und Bernd (AA)
  • Sturm: Peter Jordan, Peter Johanning, Jonas, Thomas und Norbert

Wir Dresdener fahren ja nicht so oft auf Turniere, also war ein wenig Chaos vor dem Turnier eigentlich zu erwarten. Ab dem ersten McDonalds-Aufenthalt völlig entspannt, fuhren Jörg, Tobi, Jonas und ich am Freitagnachmittag nach Rostock, bauten die Zelte auf und kühlten uns in der schönen Ostsee ab. Dirk sollte von uns um 23:30 Uhr vom Bahnhof abgeholt werden. Da in Berlin aber einige Halbwüchsige mit Spraydosen versuchten auf den Oberleitungen zu balancieren – das Ergebnis ist abzusehen – gab es in Berlin massive Verspätungen. Zahlreiche wildwestverdächtige Bahndammbrände verhinderten die Weiterfahrt zusätzlich. Die Indianer hatten das Feuerross heute verschont, sie waren auf der Strecke verhungert, es kam ja kein Zug. So kam es, dass Dirk gegen 3:30 Uhr in Rostock ankam. Er hat sich dann gleich zur Schwimmhalle begeben und vor dieser genächtigt. Dafür war er aber pünktlich in der Halle. Die andere Hälfte des Teams wollte im Morgengrauen in Berlin losfahren, lies sich dabei soviel Zeit, dass sie fünf Minuten vor dem Spielanpfiff in die Halle trabten. Völlig entspannt kam zuvor auch unser braungebrannter Torwart aus dem Rügenurlaub in die Halle.

Die Gruppen wurden vorher schon ausgelost indem sich die Spielführer nach der Größe sortierten. Ich, nicht ganz so groß gebaut, brachte uns in die Gruppe B. Weitere Mitstreiter waren Bielefeld, Rostock und eine U21-Mannschaft aus der Nordliga.

Mit diesem Durcheinander starteten wir unser erstes Spiel gegen Rostock. Diese produzierten in der eigenen Abwehr viele Stellungsfehler, so dass Nils mit vier Toren, zwei davon auf den leeren Korb, erstmal eine deutliche Führung erzielte. Die Rostocker hatten auch weiter keine Chance und kassierten durch Peter Jordan, Dirk und Pitt noch weitere Treffer, so dass es nach 15 Min. Spielzeit mit 7:0 entspannt aus dem Wasser ging. Tobi, unser Shootingstar, spielte gleich weiter, da er noch für den U21-Nationalkader mitspielt, der das Turnier zur Vorbereitung auf die Europameisterschaften nutzte.

Unser zweites Spiel ging gegen eine Auswahl von U21-Spielern aus den Mannschaften der Liga Nord, die durch die U21-Nationalspieler verstärkt wurden. Auch in diesem Spiel hatten wir keinerlei Probleme mit dem Spielaufbau, und so gingen wir schnell durch Nils und Tobi mit 2:0 in Führung. Die U21 spielte schon etwas geordneter und schneller nach vorne, konnte uns hinten aber nicht gefährden und so legten Tobi, Peter Jordan und Jonas noch nach zu einem souveränen 5:0.

Es kam wie erwartet im letzten Spiel der Vorrunde zur Entscheidung um den Gruppensieg gegen Bielefeld. Eine kleine Wette um abendliche Getränke hat das Spiel noch etwas aufgewertet. Es entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel mit einer ersten Druckphase der Bielefelder aber ohne zwingende Torchance. Wir konnten uns dann länger bei den Bielefeldern vor dem Tor festsetzen und hatten einige gute Gelegenheiten konnten diese aber nicht in Tore umsetzen. Ein Konter der Bielefelder mit einem Wurf auf den Korbring hätte fast die Führung der Bielefelder bedeutet. Im direkten Gegenzug konnte Jonas mit einem Konter den Ball im leeren Korb unterbringen und die Führung für uns erzielen. Die darauf folgende Angriffswelle konnten wir souverän abwehren und Jonas konnte mit einem weiteren Konter den allein deckelnden Torwart bezwingen und zur 2:0 Führung abschließen. Bis zum Spielende konnten wir das Spiel kontrollieren, so dass es am Ende ungefährdet als Sieger der Gruppe ins Halbfinale gegen Stelle ging.

Die Steller – ungefähr doppelt soviel Masse im Wasser als wir – machten von Beginn an das Spiel, konnten unsere Abwehr aber nicht ins Schwanken bringen. Thomas untermauerte unsere Konterstärke und erzielte in einer 1-gegen-1-Situation die Führung. In Folge beschränkten wir uns auf Sicherheit und ließen die Steller weiter das Spiel machen. In schönem Zusammenspiel brachte Peter Jordan den nächsten Angriff im von Nils frei gesperrten Korb unter. Nils vergab in Folge mehrere Konter, so dass Lars am Schluß sich nochmal durch die Abwehr wühlte und den Korb aus einem Meter von oben per Fernschuß traf; auch hier hatte Nils den Korb frei gesperrt und konnte seine Konterfehler etwas ausgleichen. Endstand 3:0.

Das andere Halbfinale spielten die Bielefelder gegen die U21-Nationalmannschaft und gingen erstaunlicherweise mit 1:0 in Führung. Einen Strafstoß gegen sich konnten die Bielefelder halten und das 1:0 über die Zeit retten. Damit versprach die Neuauflage des Gruppenspiels im Finale ein spannendes Spiel zu werden. In diesem konnten wir wieder von Anfang an das Spiel dominieren und schnell mit 2:0 in Führung gehen. Die Bielefelder Angriffsbemühungen konnten durch unsere Abwehr entschärft werden. Einen gegen uns gehupten Strafstoß wegen Festhaltens an der Wand konnten die Bielefelder 2,5 Min. vor dem Ende souverän verwandeln, was in der Schlussphase nochmal Spannung verhieß. Ein einstudiertes Anschwimmen von Nils und Tobi in die gegnerische Ecke brachte schonmal eine Minute Zeit. Aus der Klammerei konnten die Bielefelder den Ball zwar erobern, aber dessen Torwart sah sich dann von drei Dresdenern umringt verlor den Ball, und Nils konnte diesen im leeren Korb zum 3:1 Endstand unterbringen. Dann war das Spiel aus, TURNIERSIEG!

Fazit: Nur ein Gegentor in einem Strafstoß, alle Spiele souverän gewonnen, dass ist doch mal was. Wir konnten an die guten Leistungen aus der Liga anknüpfen. Wir sollten mal öfter wieder ein Turnier spielen. Die Aachener haben uns super ergänzt, vor allem hatten sie Sekt für die Dusche dabei.

Am Abend wurde dann feucht-fröhlich mit Freibier und dem ein oder anderen hochprozentigen Getränk der Sieg begossen, um am nächsten Morgen mehr oder weniger munter und fit wieder ins schöne Dresden zu fahren.

Bis zur nächsten Saison

Nils

Die Ergebnisse dieses Turnieres:

Dresden  : Rostock   7 : 0
Dresden  : U21 Nord   5 : 0
Dresden  : Bielefeld   2 : 0
Stelle  : Dresden   (Halbfinale) 0 : 3
Dresden  : Bielefeld   (Finale) 3 : 1

Torschützen:

Dresden : Rostock
Nils Stiller     4
Dirk Jobes     1
Peter Jordan     1
Pitt (AA)     1

Dresden : U21 Nord
Tobias Pfüller     2
Jonas Stiller     1
Nils Stiller     1
Peter Jordan     1

Dresden : Bielefeld
Jonas Stiller     2

Stelle : Dresden
Thomas Jordan     1
Peter Jordan     1
Lars Richter    1

Dresden : Bielefeld
Nils Stiller     1
Peter Jordan     1
Bernd (AA)     1

Endergebnis:

  1. Torpedo Dresden
  2. Bielefeld
  3. Stelle
  4. Göttingen
  5. U21 Nord
  6. Sporttaucher Berlin
  7. Rostock

Die U21 (Nationalmannschaft) spielte außer Konkurrenz, hätte aber den dritten Platz erreicht.

 
 

18. April 2010

4. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Dresden
SENSATIONELLER ABSCHLUSS IN DRESDEN

Es war soweit: der letzte und alles entscheidende Spieltag der Saison war gekommen. Wir hatten Heimrecht, mussten aber vier Spiele bestreiten. Durch die kurzfristige Absage des TC Hannover fielen drei Spiele aus, was uns drei Spiele in Folge mit jeweils nur 30 min Pause bescherte. Glücklicher Weise hatte die Absage der Hannoveraner keinen Einfluss auf den Abstiegskampf. Wir mussten auf jeden Fall gegen Hamburg gewinnen, um uns für die Relegation zu qualifizieren und nicht direkt abzusteigen. Bis auf zwei krankheitsbedingte Absagen konnten wir mit unserer Bestbesetzung antreten:

  • Tor: Lars, Ruben und Falk
  • Verteidigung: Holger, Jörg, Dirk und Nils
  • Sturm: Tobias, Peter Jordan, Peter Johanning, Jonas, Vladimir, Thomas

Im ersten Spiel ging es wie beim letzten gegen Göttingen. Diesmal besser vorbereitet gingen wir zuversichtlich ins Spiel. Wir gerieten jedoch gleich in die Defensive und mussten dann auch in dieser ersten Angriffsphase, die etwa fünf Minuten dauerte, ein Gegentor hinnehmen, nachdem die Verteidigung komplett aufgetaucht war. Von diesem Rückschlag ließen wir uns aber nicht beeindrucken und spielten eine lange Phase vor dem Tor der Göttinger; nach einem Ballverlust am Korb ging es dann wieder zurück. Im ersten Forechecking konnte der Ball sofort wiedergewonnen werden, und die Göttinger, die noch in der Vorwärtsbewegung waren, kassierten durch einen Konter von Tobi das Gegentor auf den leeren Korb, da der abgetauchte Verteidiger sich von ihm überspielen ließ. Im weiteren Verlauf gestaltete sich das Spiel bis zur Halbzeit jetzt sehr offen. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns deutlicher vor dem Göttinger Tor zeigen und festsetzen. Mehrere Chancen, um in Führung zu gehen, ließen wir ungenutzt. Die beste vergab Peter Jordan, als er auf den freien Korb zuschwamm, aber ein „µ“ zu langsam war. So endete das Spiel am Ende mit einem 1:1 Unentschieden. Der erste Erfolg des Spieltags gab Motivation für das kommende, entscheidende Spiel gegen die Hamburger.

Jetzt hieß es: volle Konzentration und Einsatz im Spiel gegen Hamburg. Das Spiel begann erstmal in der Defensive. Die Hamburger spielten in der Ecke ohne groß anzugreifen. Der erste Ballverlust führte dann zu unserem ersten Angriff, der gleich erfolgreich zum 1:0 umgesetzt werden konnte. Jonas hatte es geschafft, noch vor dem Hamburger Torwart das Tor zu belegen und konnte nach dem Anspiel von Dirk den Ball souverän in den Korb drücken. Beflügelt von der frühen Führung legte Jonas zwei Minuten später nach schönem Zusammenspiel mit Lars gleich nach. Nach einer weiteren schönen Einzelaktion und einem herausgespielten Tor mit Jonas stand es zur Halbzeit bereits 4:0. Die Hamburger Angriffsbemühungen beschränkten sich zumeist auf das Ballhalten in der Ecke; richtig Torgefährlich wurden sie selten. In der zweiten Halbzeit ließen wir es jetzt lockerer angehen, da das Spiel quasi entschieden war und wir damit für die noch ausstehenden zwei Spiele Kräfte sparen konnten. Die Hamburger hatten zu Beginn mehr Spielanteile und hielten den Ball sehr lange in ihren Reihen, wurden aber wieder nicht richtig torgefährlich. Unsere eigenen Angriffe führten dann zum 5:0, das Tobi quasi in Kopie zum ersten Tor machte. Zu guter Letzt sorgte Lars mit einem Tor in typischer Wühlmanier zum verdienten 6:0 Endstand. Die Relegation war geschafft. Damit, dass das Spiel so deutlich zu unseren Gunsten ausfallen wird, hat zu Beginn keiner gerechnet.

Im dritten Spiel erwarteten uns die Paderborner, die frisch aufspielten und uns in gewohnter Weise unter Druck setzten. Das Spiel wurde wie immer recht körperbetont. Und da es ja unser Lieblingsgegner war, haben wir auch nicht nachgegeben. So ging es in der ersten Halbzeit recht munter hin und her mit guten Chancen auf beiden Seiten, aber leichten Vorteilen für die Paderborner. In der zweiten Halbzeit kamen wir besser ins Spiel und konnten die Paderborner stärker unter Druck setzen. Einen Ballverlust und anschließenden Tempogegenstoß konnten die Paderborner souverän zum 1:0 verwandeln. Das Gegentor hat uns jetzt nochmal richtig motiviert, so dass wir kurze Zeit später durch Nils zum 1:1 Ausgleich kamen. Dieses Tor fiel wieder wie das erste gegen Hamburg. Das Spiel wurde sehr hitzig, da wir nun auf den Führungstreffer drängten. Einen Konter mit Eins-gegen-Eins Situation konnte Tobi leider nicht unterbringen, genauso wie Nils eine weitere Großchance vertat da er das Anspiel nicht gesehen hat. So endete das anstrengende Spiel mit 1:1 Unentschieden. Für uns ein weiterer Erfolg und auf der Tribüne wurde auch gejubelt. Dies waren aber die Göttinger, die durch das Unentschieden die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften jetzt selber in der Hand hatten. Bei einem Sieg gegen Hamburg wären sie qualifiziert. Dies schafften sie dann auch mit einem souveränen 10:0 Sieg.

Das letzte Spiel des Tages – für uns das vierte, für die Berliner das erste – versprach keine Überraschungen. Die Berliner zwar nur zu siebt angereist setzten uns gleich gehörig unter Druck. Als dann das erste Tor fiel blieb die Hupe stumm; alle wunderten sich. Die Aufklärung folgte auf den Fuß. Die Anlage hatte einen Wassereinbruch im Vorderdeck gehabt, was die Elektrik sehr verstörte. Das Tor wurde auch nicht gegeben, da der Schiedsrichter schon vorher wegen eines Stürmerfouls abgehupt hatte. Es hatte nur keiner gehört – die Hupe war ja still. Nach einigen Minuten Pause mit Notentwässerung der Anlage ging das Spiel jetzt mit Metallklöppeln als Hilfshupe weiter, da die Hupe noch etwas heiser war. Die Berliner spielten unbeirrt weiter, und es dauerte nicht lang bis ihnen das nächste Tor gelang, was dann auch zählte. Es folgten diesem Tor noch weiter elf, die meisten auf den leeren Korb oder gegen den allein gelassenen Torwart. Man merkte doch deutlich, dass wir bereits drei Spiele hintereinander in den Knochen hatten. Die Partie endete 12:0 ohne nennenswerte Angriffssituationen von uns.

Fazit vom Spieltag: Drei Spiele, fünf Punkte, Hamburg mit 6:0 geschlagen. Das war eindeutig der beste Spieltag der Saison. Wir haben gezeigt, dass wir in der ersten Liga nicht hinterherschwimmen und -spielen. Vier Unentschieden und einen Sieg sind die Bilanz unserer besten Saison der Vereinsgeschichte. Die Niederlage gegen Hannover beim ersten Spieltag war mehr als unglücklich. Jetzt heißt es, die Relegation gegen Lübeck erfolgreich zu bestreiten und in der nächsten Saison voll anzugreifen und an diese Erfolge anzuknüpfen.

Nils


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Waspo Göttingen  : Torpedo Dresden   1 : 1
PSV Paderborn  : TC Hannover   20 : 0
DUC Hamburg  : Torpedo Dresden   0 : 6
BUR Berlin  : TC Hannover   20 : 0
PSV Paderborn  : Torpedo Dresden   1 : 1
DUC Hamburg  : Waspo Göttingen   0 : 10
BUR Berlin  : Torpedo Dresden   12 : 0
TC Hannover  : Waspo Göttingen   0 : 20

Torschützen:

Waspo Göttingen : Torpedo Dresden
Tobias Blechschmidt     1

DUC Hamburg : Torpedo Dresden
Jonas Stiller     2
Nils Stiller     2
Lars Richter     1
Tobias Blechschmidt     1

PSV Paderborn : Torpedo Dresden
Nils Stiller     1

BUR Berlin : Torpedo Dresden
-

 
 

14. März 2010

3. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Göttingen
SENSATIONSERFOLG GEGEN HANNOVER

Nachdem wir im Januar spielfrei hatten, ging es für uns jetzt wieder in die Ferne. Da der Spielbeginn erst zu mittäglicher Stunde angesetzt war konnten wir ganz entspannt losfahren. Das ausgiebige Geburtstagsfrühstück um 6.00 Uhr bei Lars haben wir uns dann doch verkniffen, um ausgeschlafen anzukommen. In Göttingen erwarteten uns drei Spiele gegen die Gastgeber, Paderborn und Hannover.

Unser Team:

  • Tor: Lars, Tobi und Falk
  • Verteidigung: Holger, Jörg, Dirk und Nils
  • Sturm: Jens, Peter Jordan, Peter Johanning und Norbert

Das erste Spiel begann etwas chaotisch, nachdem ein ausreichendes Einschwimmen nicht möglich war. Es fehlte hier und da die Luft, was den Spielfluss hemmte. Nach ein paar Minuten hatten wir im Angriff die Chance, in Führung zu gehen, als Falk sich auf dem gegnerischen Korb platzieren konnte. Den ihm direkt auf die Brust gespielten Pass konnte er nicht unter Kontrolle und in den Korb bringen. Die Göttinger kamen zusehends besser ins Spiel und konnten sich vorne Chancen erspielen, und gingen durch eine schöne Passkombination, mit der der Verteidiger ausgespielt wurde, in Führung. Die nachfolgende Unruhe bei uns nutzten sie prompt zum 2:0. Infolgedessen wurde unser Spiel immer hektischer, und wir spielten viele Fehlpässe, so dass weitere Angriffsbemühungen von uns für die Gastgeber leicht zu verteidigen waren. Einen schlechten Torwartwechsel kurz vor der Pause nutzten sie konsequent zum 3:0. Wir gingen also mit einem deutlichen Rückstand in die zweite Hälfte. Nach dem Seitenwechsel konzentrierten wir uns auf Schadensbegrenzung und versuchten in der Abwehr keine leichten Chancen mehr zuzulassen. So war die zweite Halbzeit auch deutlich ausgeglichener. Und peu a peu konnten wir uns vorne festsetzen und die Göttinger unter Druck setzen. Unsere allgemeine Abschlussschwäche kam mal wieder zum tragen und wir konnten keine Bälle im Korb versenken. Kurz vor Schluss kassierten wir noch den 4:0 Treffer zum Endstand. In den drei Spielen Pause musste schnellstens ergründet werden, was zu verbessern ist.

Zum zweiten Spiel wurde die komplette Aufstellung und Taktik verändert, um mehr Druck nach vorne zu haben. Ähnlich wie in Hannover gelang dies auch sehr gut, so dass wir phasenweise das Spiel bestimmen konnten. Die Paderborner ließen sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und konnten Mitte der ersten Halbzeit in Führung gehen, nachdem die Abwehr gepennt hat. Anschließend setzten sie uns stärker unter Druck. Einen wegen Festhaltens am Korb gegen uns gepfiffenen Strafstoß konnte Lars souverän entschärfen. Die Paderborner fingen zum Ende der Halbzeit an, viel zu klammern, und wir ließen uns leider darauf ein, so dass es zu keiner weiteren Spielentwicklung kam. Die zweite Halbzeit gestaltete sich sehr offen mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Nils die beste Chance zum Ausgleich ungenutzt ließ. Fünf Minuten vor Ende gelang den Paderbornern der Ausbau der Führung durch einen Wechselfehler in der Verteidigung. Eine Minute vor Schluss kassierte Nils noch eine Zwei-Minutenstrafe wegen überhartem Spiel. Bei der anschließenden Überzahl konnten die Paderborner quasi mit dem Schlusspfiff das dritte Tor schießen, so dass das Spiel schließlich mit einer 3:0-Niederlage endete. Die Änderung der Aufstellung hat sich aber positiv auf unser Spiel ausgewirkt, und wir konnten phasenweise das Spiel kontrollieren, fehlen nur die Tore!

Im dritten und letzten Spiel des Tages ging es für uns gegen die Hannoveraner, gegen die wir im großen Becken so unglücklich mit 1:0 verloren haben. Gegen Hamburg hatten sie vorher nur knapp mit 1:0 gewonnen, dementsprechend motiviert begannen wir das Spiel. Zu Beginn setzten uns die Hannoveraner stark unter Druck und konnten uns bis zur fünften Spielminute am eigenen Korb beschäftigen, ohne dass wir entscheidend in Ballbesitz kommen konnten. Als es uns dann gelang, den Ball zu erobern, konnten wir bis zur Halbzeitpause den Ball behaupten und uns vor dem Korb der Niedersachsen festsetzen. Erfreulich war, dass es uns wirklich gelang den Ball die ganze Zeit zu halten und keine sinnlosen Ballverluste zu produzieren. Die zweite Halbzeit begann wie die erste, nur konnten wir eher in den Ballbesitz kommen und die Hannoveraner am eigenen Korb beschäftigen. In einer Drangphase der Niedersachsen gelang Tobi in unserer Hälfte ein Ballgewinn in der Vorwärtsbewegung der Gegner. Das Anspiel konnte Nils mit einem Konter und einer Eins-Gegen-Eins-Situation zur 1:0-Führung für die Dresdener nutzen. Jetzt hieß die Devise acht Minuten Powerplay überstehen und die Führung über die Zeit zu retten. Die Phase unmittelbar nach der Führung wurde sehr brenzlig, wir konnten sie jedoch mit aller Kraft meistern und hatten sogar noch einige Chancen zum 2:0, konnten diese aber nicht umsetzen. Dann passierte dass, was eigentlich nie passieren soll: ein Wechselfehler. Es kam wie es kommen mußte, die Hannoveraner konnten ihre Überzahl kurz vor Ablauf nutzen und zum 1:1 ausgleichen. In den verbleibenden drei Minuten setzten die Hannoveraner uns immer stärker unter Druck. Als wir fünf Sekunden vor Ende einen Freistoß für uns zugesprochen bekamen, war klar, wir haben im Rückspiel ein Unentschieden geschafft.

Fazit vom Spieltag: Das erste Spiel war wie immer vermurkst. Im zweiten Spiel konnten wir uns deutlich steigern. Im dritten Spiel gelang uns dann nach dem ersten Spieltag die zweite Sensation in dieser Saison: ein 1:1 gegen Hannover, und ein Sieg wär auch drin gewesen. Unsere Abschlussschwäche blieb klar und deutlich erkennbar: Zum gewinnen muss man seine Chancen auch in Tore umwandeln. Ausblick für den letzten Spieltag: Wir haben noch vier Spiele. Davon drei Endspiele. Mit einem Sieg gegen Hamburg können wir uns in die Relegation retten.

Bis dahin
Nils


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Waspo Göttingen  : Torpedo Dresden   4 : 0
BUR Berlin  : PSV Paderborn   12 : 2
TC Hannover  : DUC Hamburg   1 : 0
BUR Berlin  : Waspo Göttingen   7 : 1
PSV Paderborn  : Torpedo Dresden   3 : 0
BUR Berlin  : DUC Hamburg   11 : 1
TC Hannover  : Torpedo Dresden   1 : 1

Torschützen:

Waspo Göttingen : Torpedo Dresden
-

PSV Paderborn : Torpedo Dresden
-

TC Hannover : Torpedo Dresden
Nils Stiller     1

 
 

16. Januar 2010

Neujahrsturnier in Göttingen
TORPEDOS BEIM NEUJAHRSTURNIER

Torpedo hat zum diesjährigen Neujahrsturnier wieder keine eigene Mannschaft zusammenbekommen. Am Ende ist auch noch Tobi krank geworden, so daß nur Nils und Norbert hingefahren sind. Während Nils im Spiel für Köln/ Bonn seine Torstatistik aufgebessert hat, ist Norbert gemeinsam mit den Sporttauchern Berlin untergegangen.

Norbert

Endergebnis:

  1. Paderborn
  2. Göttingen (Alte Säcke)
  3. Hannover
  4. Öcher Otter
  5. Köln/ Bonn
  6. Obertshausen
  7. Hamburg
  8. Berlin
  9. Göttingen (Grünschnäbel)
 
 

6. Dezember 2009

1. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Hannover
ERFOLGREICHER AUFTAKT IN HANNOVER

Es ging mal wieder in die Landeshauptstadt von Niedersachsen. Am Freitag traf sich die Besatzung des Ossibuses am Elbepark. Aufgrund der Verspätung des Fahrzeugs haben wir die erste Taktikbesprechung mit Glühwein besiegelt. Nachdem alle in den Ossibus verladen waren konnte dann die Flucht in den Westen losgehen. Um den Ordnungshütern zu umgehen wurden zu Beginn die Autobahn konsequent gemieden und die sächsischen Serpentinen erklommen bis es endgültig dunkel draußen war. In Hannover angekommen nahmen wir unser Nachtquartier am Blauen See in Beschlag und forderten bei einer Runde Poker unser Glück heraus. Die andere Hälfte des Teams sollte in den Morgenstunden aus Berlin und Radeberg zu uns stoßen. Am nächsten Morgen ging es dann hinein in die Stadt und ab ins Wasser.

Dabei waren BUR Berlin, SV Paderborn, Waspo Göttingen, DUC Hamburg, TC Hannover und Torpedo Dresden.

Unser Team:

  • Tor: Lars, Tobi und Falk
  • Verteidigung: Holger, Jörg, Jens und Nils
  • Sturm: Jonas, Peter Jordan, Vladimir, Peter Johanning, Max und Norbert

Im Auftaktspiel trafen Paderborn und der BUR aufeinander. Insofern ein interessantes Spiel, da sich der BUR personell verändert hat. Paderborn, mit neun Leuten angereist, konnte aber nichts ausrichten und verlor 0:10. Dann wurde es ernst für uns und den DUC Hamburg. Wir haben eine klare taktische Marschroute festgelegt, die von Anfang an funktionierte. Das Anschwimmen wurde gleich gewonnen und wir konnten unser Spiel aufbauen. Die Hamburger schwammen hinterher und wir konnten uns in der ersten Halbzeit gut vor dem Hamburger Tor festsetzen und hatten einige sehr gute Torchancen, die wir leider nicht zu dem gewünschten Abschluß bringen konnten. Die zweite Halbzeit begann wieder mit einem gewonnen Anschwimmen, denn ich hatte auch sogleich den Ball und den Positionsring in der Hand. Die Hamburger spielten jetzt ein aggressiveres Forechecking, so dass sich das Spiel mehr ins Mittelfeld verlagerte. Mitte der Halbzeit merkte man doch, daß die Kondition bei uns nachließ, so daß die Hamburger sich vor unserem Tor festsetzten. Die Verteidigung spielte jedoch souverän und bis auf eine brenzlige Situation, konnten die Hamburger nicht entscheidend torgefährlich werden, so ß das Spiel mit einem 0:0 unentschieden endete. Damit hatten wir unseren besten Ligastart hingelegt und das erst Mal nicht gegen Hamburg verloren.

Unser zweites Spiel ging dann gegen den BUR. Nachdem bei unserem vorletzten Zusammentreffen das Spiel von unserer Seite abgebrochen wurde, hatte man sich vorher verständigt die Emotionen nicht so hochkommen zu lassen. Das Anschwimmen total vermurkst ging es für uns erstmal in die Defensive. Aus dieser konnten wir uns dann aber lösen und vorne durch konsequentes Anbieten und Abspielen unser Spiel aufbauen und die ein oder andere Torchance erarbeiten. Die Berliner schwammen hinterher. Sobald wir den Ball aber an die Oberfläche brachten waren die Berliner sofort da und konnten durch ihre körperliche Überlegenheit schnell den Ball gewinnen. So kam es, daß es bis eine Minute vor der Halbzeitpause 0:0 stand – eine echte Überraschung. Das 1:0 fiel ärgerlich auf einen leeren Korb, da sich einer unser Torleute verletzt hatte und es dadurch zu einem Wechsel durcheinander kam und nur noch ein Torwart im Wasser war. In der zweiten Halbzeit konnten wir erstmal an die Erste anknüpfen, gerieten dann aber immer stärker unter Druck, da die Berliner jetzt vorne zwingender angriffen und wir uns mehr an die Oberfläche zwingen ließen. So fielen dann schnell weitere Gegentore, unter anderem auch ein Konter, der aufgrund unserer Ausrichtung eigentlich nie passieren sollte. Neben schön herausgespielten Toren kassierten wir aber auch Tore in den Torwartwechsel hinein, was zeigt, dass hier noch Verbesserungspotential besteht. Das Spiel endete mit einer für uns trotzdem erfreulichen 6:0 Niederlage. Vor allem die erste Halbzeit hat gezeigt, dass wir nicht mehr so auf verlorenem Posten stehen.

Unser drittes Spiel ging gegen den Gastgeber Hannover, der sein erstes Spiel an diesem Tage hatte. Somit war für uns klar: Der Gegner ist topfit und ausgeruht, aber vielleicht noch nicht so gut eingespielt. Das Spiel entwickelte sich von Anfang an besser für Hannover, die den Ball gut behaupten konnten. Unser Forechecking hatte im Vergleich zu den ersten Spielen schon stark nachgelassen, bei einigen forderte das große Becken seinen Tribut. Dadurch kamen wir nicht ins Spiel, schwammen diesmal selber hinterher und haben hart erkämpfte Bälle schnell wieder verloren, so dass wir immer stärker hinten rein gedrückt wurden. Die Hannoveraner fanden aber gegen die souverän spielende Abwehr lange kein Mittel für den Torerfolg. 57 Sekunden vor Spielende gelang ihnen dann der 1:0 Siegtreffer, nach dem aus einer Klammeraktion der Ball vor unserem Tor verlorenging und die Verteidigung nicht sauber unten am Korb gewechselt hatte. Die angreifenden Hannoveraner konnten den Verteidiger ausspielen und durch einen harten Stoß mit dem Ball an den Kopf des Torwarts das Tor erzielen. Dieser verletzte sich dabei im Nacken und konnte nicht mehr weiterspielen. Die letzten Sekunden wurden zu einer Klammeraktion an der Oberfläche, so dass wir keinen Angriff nach vorne bringen konnten. Das Spiel endete mit 1:0 für uns sehr unglücklich, weil es so knapp war. Positiv zu sehen ist aber, dass es nicht mehr eine 7:3 oder 14:0 Niederlage wie bei den letzten Aufeinandertreffen war.

Fazit vom Spieltag:

Wir haben einen Punkt geholt; den besten 1.-Liga-Start seit Vereinsbestehen hingelegt. Mit 13 Mann kann man auch in einem Becken wie Hannover mithalten. Das taktische Konzept ist voll aufgegangen. Jetzt müssen wir an unseren Angriffen und der Torgefährlichkeit arbeiten. Denn gewinnen kann man nur, wenn man vorne auch Tore macht. Die Mannschaften liegen so dicht beisammen wie lange nicht. Göttingen hat gegen BUR und Paderborn jeweils nur knapp mit 4:3 verloren. Der Spieltag macht Lust auf mehr, es wird eine spannende Saison – da bin ich mir sicher.

Unser Torhüter wurde im Krankenhaus noch untersucht. Es gab aber keine neurologischen Ausfälle. Und so fuhr der Ossibus wieder in den Osten. Natürlich nicht ohne den Ordnungshütern des Westens ein Foto zu hinterlassen ;-).

Bis zum nächsten Mal
Nils


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

BUR Berlin  : PSV Paderborn   10 : 0
DUC Hamburg  : Torpedo Dresden   0 : 0
PSV Paderborn  : Waspo Göttingen   4 : 3
BUR Berlin  : Torpedo Dresden   6 : 0
PSV Paderborn  : DUC Hamburg   1 : 3
TC Hannover  : Torpedo Dresden   1 : 0
BUR Berlin  : Waspo Göttingen   4 : 3
TC Hannover  : DUC Hamburg   6 : 0

Torschützen:

DUC Hamburg : Torpedo Dresden
-

BUR Berlin : Torpedo Dresden
-

TC Hannover : Torpedo Dresden
-

 
 

13. November 2009

Trainingslager der Bamberger in Dresden
DEUTSCHER MEISTER BAMBERG ZUM TRAININGSLAGER IN DRESDEN

Am Wochenende waren die Spieler des Deutschen Meisters Bamberg zum Trainingslager in Dresden. Leider haben sich nur sehr wenige Torpedos – und fast gar keine (Sa.) bzw. gar keine Torwarte (So.) – getraut sich mit dem deutschen Meister um den Ball zu tummeln. Schon erstaunlich, dass sich nur die jüngsten (wahrscheinlich unerfahren und angstlos) und die ältesten (die haben schon alles gesehen, denen kann nix mehr Angst machen) getraut haben. Angeblich soll es bis zu 20 Torpedos geben? Sogar 12 wollen mit zur Liga fahren - und beim Trainingslager in DD bekommen wir nicht einmal eine vollständig besetzte Mannschaft zusammen?

Jens

 
 

18. Oktober 2009

RADEBERGER FÜR DIE JUNIOREN-NATIONALMANNSCHAFT IM UNTERWASSERRUGBY NOMINIERT

Das 16-jährige Nachwuchstalent des Unterwasserrugby-Vereins Torpedo Dresden Tobias Pfüller ist für die J unioren-Europameisterschaft im Unterwasserrugby nominiert worden. Damit vertritt nach Antje Mau und Heide Böhm erstmals ein männlicher Spieler aus Dresden die deutschen Farben auf internationaler Ebene. Die Leistung ist umso höher einzuschätzen, weil in den vergangenen Jahren die Leistungsdichte im Juniorenbereich der Männer deutlich zugenommen hat. Tobias Pfüller, der zusammen mit seinem Vater das Bundesliga-Team von Torpedo Dresden verstärkt, spielt auf der Mittelsturm- bzw. Torwartposition. Gemeinsam mit weiteren deutschen Talenten, vorwiegend aus dem Ruhrgebiet und dem Südwesten Deutschlands, wird er versuchen, sich bei der im November stattfindenden Europameisterschaft in Oslo für die letztjährige Finalniederlage Deutschlands gegen Russland zu revanchieren.
 
 

4. Oktober 2009

Achte inoffizielle ostdeutsche Meisterschaften in Berlin
DRESDEN IST DRITTER

Zum Saisonauftakt fand in Berlin die 8. Offene Ostdeutsche Meisterschaft mit Beteiligung von sieben Mannschaften statt. Dabei waren DUC Berlin, Sporttaucher Berlin, TC Berlin Damen, Rostock, Göttingen, Pößneck und Torpedo Dresden.

Unser Team:

  • Tor: Lars und Tobi
  • Verteidigung: Holger, Jörg und Nils
  • Sturm: Ralf, Peter, Vladimir, Falk und Norbert

Das Losglück hat uns mal nicht das erste Spiel zugeschanzt, sondern das dritte. Es ging für uns gegen den Rivalen aus Thüringen. Es entwickelte sich von Beginn an ein hektisches Spiel, das die Pößnecker dominierten. Durch druckvolles Spiel gelang ihnen ein schnelles 1:0 Führungstor bei dem sie die Unordnung in unserer Verteidigung ausnutzten. Unsere "Vorcheckerfräse" tat sich gegen den agiler spielenden Gegner schwer, so dass wir schwer ins Spiel kamen. Konnten wir den Ball erobern, so haben wir durch schlechte Zuspiele schnell wieder verloren und kassierten drei Tore auf den leeren Korb. Unsere wenigen Angriffsbemühungen endeten in der sicher spielenden Pößnecker Verteidigung. Durch einen schlechten Torwartwechsel gelang den Pößneckern dann der 5:0 Siegtreffer. Es war ein für Dresden typisches Auftaktspiel, hektisch und durcheinander.

Das zweite Spiel ging gegen die Damen aus Berlin, die sich auf den Championscup im November vorbereiteten. Die Damen spielten sehr gut zusammen und konnten streckenweise auch den Ball konrollieren. Unsere Vorchecker waren in diesem Spiel effektiver und so gelangen uns schnelle Tore. Nach einem Ablösedurcheinander auf unserem Korb überlupfte mich eine Dame und schoss den Ehrentreffer. Das Spiel endete 9:1.

Im dritten Spiel trafen wir auf den DUC der sich mit drei BUR Spielern verstärkt hatte. Dieses Spiel sollte das entscheidende Spiel um den zweiten Platz werden. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen für beide Seiten. Es gelang dem DUC Mitte des Spiels die 1:0 Führung durch einen Fehler in der Verteidigung. Danach spielte der DUC geschickt auf Zeit und es gelang uns leider trotz guter Chancen kein Gegentreffer. Somit endete das Spiel mit einer 1:0 Niederlage.

Es folgte die Spiele gegen Göttingen und Rostock, beide Mannschaften nur zu acht. Wir konnten die Spiele kontrollieren und ohne Druck auf das eigene Tor vorne punkten. Die Spiele endeten 11:0 und 10:0.

Das letzte Spiel sollte das entscheidende Spiel um den dritten Platz werden. Die Sporttaucher hatten gegen Pößneck wie wir 5:0 verloren und gegen den DUC auch eine 1:0 Niederlage kassiert. Wir waren damit punktgleich vor dem Spiel. Da wir das bessere Torverhältnis hatten, hätte ein Unentschieden für den Gewinn des dritten Platzes gereicht, jedoch wollten wir es nicht darauf ankommen lassen. So spielten wir hochmotiviert auf und gingen nach gewonnenem Anschwimmen und dem darauf folgenden Angriff direkt mit 1:0 in Führung. Danach kontrollierten wir das Spiel und konnten durch schöne Angriffe auf 4:0 erhöhen. Die Berliner Angriffsversuche konnten wir ohne Probleme abwehren. 20 Sekunden vor Spielende verlor ich nach einem Zuspiel in unserer Hälfte unglücklich den Ball und die Berliner konnten auf den leeren Korb noch ein Tor schießen. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Damit endete das Spiel mit einem 4:1 Sieg.

Im Ganzen ist zu sagen, dass es nach langer Wettkampfpause schön war, mal wieder zusammenzuspielen. Es waren viele positive Dinge zu erkennen – vor allem das Zusammenspiel im Angriff hat besser funktioniert als bisher. Das lässt auf eine spannende Saison hoffen, die erst im Januar losgeht.

Die Pößnecker konnten mit sechs Siegen in sechs Spielen das Turnier klar gewinnen. Gratulation!

Bis zum nächsten Mal

Nils


Torpedo-Spiele:

  1. Torpedo Dresden : Pößneck 5:0
  2. Torpedo Dresden : TC Berlin Damen 9:1 (Vladimir, Jörg und Holger je 1, Lars, Tobi und Nils je 2)
  3. Torpedo Dresden : DUC 0:1
  4. Torpedo Dresden : Göttingen 11:0 (Lars und Norbert je 1, Tobi 3, Nils 5)
  5. Torpedo Dresden : Rostock 10:0 (Lars und Tobi je 3, Nils 4)
  6. Torpedo Dresden : Sporttaucher 4:1 (Holger und Falk je 1, Nils 2)

Endergebnis:

  1. Submarin Pößneck
  2. DUC Berlin
  3. Torpedo Dresden
  4. Sporttaucher Berlin
  5. TC Berlin Damen
  6. Waspo Göttingen
  7. TC Rostock
 
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