Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien:

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

UNTERWASSERRUGBY

Saison: 2016/2017, 2015/2016, 2014/2015, 2013/2014, 2012/2013, 2011/2012, 2010/2011, 2009/2010, 2008/2009, 2007/2008, 2006/2007, 2005/2006, 2004/2005, 2003/2004, 2002/2003, 2001/2002, 2000/2001, 1999/2000, 1998/1999, 1997/1998

 
 

14./15. Juni 2008

Bundesoffenes Turnier der Hochschulen in Göttingen
GÖTTINGEN: DIESMAL NICHT ZUM NEUJAHRSTURNIER, SONDERN ZU DEN HOCHSCHULMEISTERSCHAFTEN

Dieses Jahr wieder mit eigener Mannschaft, begannen wir am Freitag mit zwei Autos den Weg nach Westen anzutreten um unseren 3. Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Trotz einiger Absagen, auch von unseren Neulingen, gelang es doch eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen, verstärkt durch Wunderwaffe Elmar aus Berlin. Und so sah das neunköpfige Team aus:

  • Tor: Elmar, Norbert
  • Abwehr: Nils, Frank H., Christoph, ¼ Mark
  • Sturm: Thomas, Peter Joh., Jonas, ¾ Mark

Es wurde in zwei Gruppen gespielt, die erste mit Darmstadt, Göttingen, Paderborn, Mainz, SG Hildesheim/Gießen/Marburg und Dresden. Die zweite mit Würzburg, Jena, Konstanz, Bielefeld, Heidelberg und Karlsruhe. Und dann gings auch schon los, denn wir hatten wie immer das erste Spiel. Es ging gegen Darmstadt und nach 17 Minuten stand es dann 0:7 für Darmstadt, die unser Durcheinander am eigenen Korb konsequent in Tore umsetzten. Nach zwei Spielen wurde die Spielzeit dann auf 15 Minuten verkürzt, um den Zeitplan nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Das zweite Spiel gegen Göttingen musste ohne Mark stattfinden, der mit seinen Nebenhöhlen lieber die Sauna aufsuchte. Diesmal war es mit der Ordnung in der Abwehr und auf dem Tor schon deutlich organisierter; trotzdem war gegen starke Göttinger eine 0:6 Niederlage nicht zu verhindern. In diesem Spiel gab es auch einen Zusammenstoß zwischen einem Göttinger und der Hacke von Nils bei dem der Göttinger sich einen Cut zuzog. Für dies wurde Dresden mit dem Titel "übelstes Foul" ausgezeichnet und bekam dafür eine Klobürste überreicht. (Obwohl sich beide Seiten einig waren, dass es kein Foul war). So hat die WG von Nils jetzt wenigsten eine neue Klobürste.

Im Dritten Spiel gegen Paderborn ging es um die Entscheidung, wer den dritten Platz der Gruppe belegt und damit an der Finalrunde teilnehmen darf. Mark, der sich fit geschwitzt hatte, spielte jetzt im Sturm, um mehr Druck ausüben zu können. Wie schon bekannt liegt uns ja die Paderborner Spielweise, und es wurde das wie gewohnt spannende Spiel, in dem wir zweimal durch Tore von Elmar und Nils in Führung gehen konnten, aber die Paderborner immer den Ausgleich nachlegten. Am Ende gelangen uns durch Paderborner Abspielfehler noch zwei einfache Tore durch Elmar und Thomas zum Endstand von 4:2.

Das Spiel gegen Mainz wurde dann einfacher – Mark ist wieder schwitzen gegangen – und es gelang mit schönem Zusammenspiel ein 6:0 durch Tore von Thomas, Christoph und vier Mal Nils. Gegen die außer Konkurrenz angetretene Spielgemeinschaft Gießen/ Marburg/ Hildesheim wurde dann unser letztes Spiel des Tages bestritten und mit 6:2 ein weiterer Sieg eingeholt. Tore von Norbert, Frank, Thomas, zwei Mal Nils und Jonas mit einem ersten Tor in seinem ersten Turnier. Damit war der dritte Platz in dieser Gruppe erreicht und für die Finalrunde qualifiziert – der Turniersieg noch erreichbar.

Gruppe A
  1. Darmstadt
  2. Göttingen
  3. Dresden
  4. Paderborn
  5. Mainz
  6. SG Gießen/ Marburg/Hildesheim
Gruppe B
  1. Würzburg
  2. Jena
  3. Konstanz
  4. Bielefeld
  5. Heidelberg
  6. Karlsruhe

Nach der obligatorischen Party ging es am Sonntag um 9.30 Uhr wieder los. In der Platzierungsrunde ging es um die Plätze 7 bis 12. Es spielten die Sechstplatzierten über Kreuz gegen die Fünftplatzierten. Die Verlierer spielten dann gegeneinander die Plätze 11 und 12 aus, die Sieger spielten über Kreuz gegen die Viertplatzierten. Die Verlierer dieser Spiele entscheiden dann die Plätze 9 und 10, und die Sieger die Plätze 7 und 8. In dem gleichen Modus wurde auch in der Finalrunde gespielt und für uns ging es damit gegen Jena. In diesem Spiel verbreiteten die Jenaer am Anfang viel Hektik und gingen dann auch mit zwei Toren in Führung. Als Mark dann den Anschlusstreffer schoss nahmen die Jenaer eine Auszeit, um sich klarzumachen, dass wir es ihnen doch nicht zu einfach machten. Sie spielten dann kraftvoll weiter und erzielten noch zwei weitere Tore. Endergebnis 1:4 – aber man hat gemerkt, dass sich die Jenaer zum Teil geschont hatten. Damit waren die Träume vom Turniersieg "jäh" beendet worden, und es ging gegen Konstanz um den 5. und 6. Platz. In diesem Spiel spielten wir druckvoll nach vorne und attackierten die Konstanzer sehr früh. Damit konnten wir das Spiel kontrollieren, klar mit 8:0 für uns entscheiden und somit den 5. Platz sichern.

Die Jenaer setzten sich mit einem taktisch hervorragend herausgespielten 2:1 gegen Darmstadt durch und erreichten im Finale mit einer 2:5 Niederlage gegen den alten und neuen Hochschulmeister Würzburg den zweiten Platz. Die Göttinger erreichten im Spiel um Platz 3 mit einer unglücklichen 0:1 Niederlage gegen Darmstadt wieder nur den vierten Platz.

Damit war das Turnier zu Ende. Dresden hat den 5. Platz erreicht, was in Anbetracht der Spielstärke der ersten vier Mannschaften das bestmöglichste Ergebnis ist.

Auf dem Heimweg ging es in alter Tradition zum Burger King. Wir speisten und fühlten uns wie Könige und fuhren diesmal unbehelligt von Wegelagerern durch den Fluchttunnel zurück ins schöne Dresden.

Nils

Endergebnis: 1. Würzburg 2. Jena 3. Darmstadt 4. Göttingern 5. Dresden 6. Konstanz 7. Paderborn 8. Bielefeld 9. Heidelberg 10. Mainz 11. Karlsruhe 12. Spielgemeinschaft Hildesheim + Rest

Endergebnis

Platz  Mannschaft
1.   Würzburg
2.   Jena
3.   Darmstadt
4.   Göttingen
5.   Dresden
6.   Konstanz
7.   Paderborn
8.   Bielefeld
9.   Heidelberg
10.   Mainz
11.   Karlsruhe
12.   SG Hildesheim/Gießen/Marburg

Torschützen
Nils   9
Thomas   4
Elmar   4
Mark   3
Norbert   2
Christoph   1
Frank H.   1
Jonas   1
 
 

17. Mai 2008

5. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Hannover
ABSTIEG

Pressemeldung:

Nach zwei Saisons in der 1. Bundesliga Nord wurde am vergangenen Sonnabend der insgesamt dritte Abstieg der Torpedos aus Dresden in die zweite Bundesliga besiegelt. In Hannover unterlagen die Dresdner in ihrem ersten Spiel gegen den Staffelmeister der 1. Bundesliga Nord BUR Berlin mit 0:17. Die Berliner, die in zwei Wochen um die Deutsche Meisterschaft spielen, hatten mit der Dresdner Mannschaft leichtes Spiel. Im zweiten Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Lübeck bestand für die Torpedos noch die Chance, durch einen hohen Sieg den fünften Platz und damit die Relegation zu erreichen.

Aber auch in diesem Spiel konnten die taktischen Vorsätze nur in der ersten Halbzeit umgesetzt werden. Mehrere Chancen der Dresdner konnten nicht zur Führung umgesetzt werden, während Lübeck auch einige Möglichkeiten ungenutzt ließ. In der zweiten Halbzeit erzielten die Lübecker dann aber zwei Tore, die durch Torpedo unbeantwortet blieben. Das Spiel endete 0:2 mit der zehnten Niederlage und dem direkten Abstieg für das Dresdner Team. Torpedo Dresden wird in der folgenden Zweitliga-Saison versuchen, seine Mannschaft durch Hinzunahme neuer Spieler wieder auf eine breitere Basis zu stellen.

Torpedo-Bericht:

kommt in kuerze


Das Endergebnis 1. Bundesliga Nord:

Platz  Mannschaft Punkte Tore Spiele
1.BUR Berlin 20:0 103:310
2.TC Hannover14:633:2110
3.DUC Hamburg13:717:1710
4.PSV Paderborn9:1129:2610
5.DUC Lübeck4:1610:3810
6.Torpedo Dresden0:203:9010

Torschützen Torpedo Dresden in dieser Saison:

» Torschützen Saison 2007/2009


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

BUR Berlin  : PSV Paderborn   12 : 0
TC Hannover  : DUC Luebeck   4 : 0
BUR Berlin  : Torpedo Dresden   17 : 0
PSV Paderborn  : TC Hannover   0 : 2
Torpedo Dresden  : DUC Luebeck   0 : 2
TC Hannover  : BUR Berlin   1 : 7

Torschützen:

BUR Berlin : Torpedo Dresden
-

Torpedo Dresden : DUC Luebeck
-

 
 

3. Mai 2008

4. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Paderborn
DER DATUMSSPIELTAG

Pressemeldung:

Vor dem dritten Spieltag in Paderborn bestand für die Dresdner Torpedos noch eine geringe Chance, wenigstens die Relegation um den Verbleib in der 1. Bundesliga zu erreichen. Nach den beiden Niederlagen in Paderborn ist sie noch geringer geworden. Gegen den heimischen PSV Paderborn konnten die Torpedos nur phasenweise gegenhalten. Die starke Paderborner Offensive sorgte für fünf Gegentore zum Endstand von 0:5. Im zweiten Spiel konnten die Dresdner im Elbe-Duell gegen Hamburg das Spiel lange Zeit offen gestalten. Zur Halbzeit stand es 0:0 gegen den Tabellendritten nach einer Leistungssteigerung der Dresdner im Vergleich zum ersten Spiel. Das Spiel wurde seitens der Torpedos am oberen Limit geführt, so daß in der zweiten Halbzeit kleine Fehler zu mehreren Konterchancen für Hamburg führten. Diese wurden eiskalt ausgenutzt – Endstand Dresden gegen Hamburg 0:3.

So bleibt für die Dresdner zum Ende dieser Saison nur noch die Aussicht auf ein gutes Resultat gegen den Tabellennachbarn Lübeck und den designierten Nord-Meister BUR Berlin am letzten Spieltag am 17.5. in Hannover.

Torpedo-Bericht:

2 Spiele, 8 Gegentore, 0:5 und 0:3 » am 03.05.2008 » besser geht's nicht!

Besser ging's nicht!

Am dritten Spieltag in Paderborn konnten wir wieder mit einer Mannschaft aufkreuzen, in der jeder seine ursprüngliche Position spielen konnte. Zehn Torpedos reisten mit ökologischen fünf Autos an. Da mit erhöhter Fahrzeugzahl auch die Wahrscheinlichkeit des Defektes steigt, ist es nicht verwunderlich, daß nach der Heimfahrt Lars' Opel ohne funktionierende Handbremse (wo rohe Kräfte …) und mein Mazda mit einer Schraube und 1 bar Luftdruck im Vorderrad in Dresden ankamen. Dazu kam noch die unangenehme Autobahnpolizei Niedersachsen, die unseren Fluchtversuch zurück Richtung Osten direkt am Tunnel, der für uns gegraben wurde, wegen einer angeblichen Geschwindigkeitsüberschreitung verhinderte. Moderne Wegelagerer!

Naja, egal, folgende Mannschaft versuchte das Unmögliche:

  • Tor: Beate, Lars, ½ Norbert, ½ Ralf
  • Abwehr: Jörg, Frank (kam aus Frankfurt – eigentlich klar), Holger
  • Sturm: 2 x Peter, ½ Norbert, ½ Ralf, Thomas

Diese Mannschaft sah schon wesentlich besser aus als in Hannover, hätte aber größer sein können. So versuchten wir gegen Paderborn in unserem ersten Spiel Micha, Carina und Co. mehr entgegenzusetzen als in Hannover. Das klappte auch ganz gut, trotzdem wir nach der ersten Halbzeit schon mit 0:3 zurücklagen. Ein großer Teil unseres Teams hatte anfangs Probleme den für uns ungewohnten Ball zu sichern, so daß der Spielaufbau oft unterbrochen wurde. Wenn der Ball nicht verloren wurde, konnten wir das Spielgeschehen lange von unserem Tor weg halten. An druckvolle Angriffsbemühungen war aber nicht zu denken. Am Ende konnte die stärkere Offensive Paderborns uns fünf Eier ins Nest legen, wobei viele andere Chancen der Ost-Westfalen vereitelt werden konnten. Besonders Beate hatte eine Super-Leistung gezeigt. Am Ende war ein besseres Ergebnis nicht möglich. Die Steigerung gegenüber dem Spiel in Hannover war aber deutlich.

In der Zwischenzeit glänzte Lübeck mit einem Tor gegen den BUR, und das Spiel zwischen Hamburg und Paderborn, was lange Zeit aufs Messers Schneide stand, entschied Hamburg ganz knapp mit einem 1:0 für sich.

Dadurch war vor unserem zweiten Spiel klar, dass Hamburg ähnlich wie Paderborn zu spielen war. Um mehr Forechecking zuzulassen, tauschten in diesem Spiel Norbert und Ralf die Plätze. Ralf spielte mit Beate und Lars Deckel, was wirklich sehr gut funktionierte. In der ersten Halbzeit entwickelte sich dann auch die erwartete Verteidigungsschlacht. Trotzdem konnten wir ab und zu auch unsere Angriffsbemühungen vortragen. Die Hamburger fanden lange keine Mittel gegen unsere Defensive. Die war dicht gestaffelt und schaffte es in der ersten Halbzeit auch, sich zu lösen und in den Gegenangriff vorzugehen. Wenn man aber als Mannschaft den Ball tief hinten bekommt und die Stürmer ebenso in der Abwehr sind, ist es auf lange Zeit besonders anstrengend, den Gegenangriff nach vorn zu tragen. Es war also eine Konditionsfrage, das Spiel offen gestalten zu können. In der zweiten Halbzeit, in einer unserer Sturm- und Drangphasen, in der wir das Hamburger Tor lange belagern konnten, führte ein Konter der Hamburger zum ersten Gegentor. Das war richtig ärgerlich, weil der Hamburger Angriff aufs leere Tor ging. Kurz danach gab es zwei weitere Tore, wovon eins ebenso unglücklich gefallen war, wie das erste. Nach dieser Phase fingen wir uns wieder und konnten unsere Defensive bis zum Ende wieder stabilisieren. Endstand 0:3 – für uns an diesem Tag ein gutes Ergebnis. Mehr, denke ich, war in Paderborn nicht drin.

Nun gilt es, in Hannover gegen Lübeck noch ein gutes Spiel zu zeigen und gegen den BUR das Rückspiel artig bis zum Ende zu bringen.

Thomas


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Hamburg  : Paderborn   1 : 0
BUR Berlin  : Lübeck   7 : 1
Paderborn  : Torpedo Dresden   5 : 0
BUR Berlin  : Hamburg   7 : 0
Lübeck  : Paderborn   1 : 3
Torpedo Dresden  : Hamburg   0 : 3

Torschützen:

Paderborn : Torpedo Dresden
-

Torpedo Dresden : Hamburg
-

 
 

27. Januar 2008

2. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Hannover
BLAMAGE IN HANNOVER

Pressemeldung:

Nach dem enttäuschenden Bundesligaauftakt in eigener Halle wollten die Dresdner Torpedos in Hannover bessere Leistungen zeigen. Leider konnten durch Erkrankungen mehrere Stammspieler nicht anreisen, so dass man auf dem Tor und im Sturm umstellen musste. Mit diesen nicht optimalen Voraussetzungen gab es für die Torpedos in Hannover nichts zu holen. Gegen den Aufsteiger aus Lübeck verlor man 0:4. Hannover besiegte die Dresdner mit 13:0 und Paderborn dominierte die Torpedos mit 14:0. Mit bisher sechs Niederlagen wird der Klassenerhalt in dieser Saison an den noch bevorstehenden zwei Spieltagen sehr schwer werden.

Torpedo-Bericht:

Nach dem enttäuschenden Bundesliga-Auftakt in Dresden wollten wir in Hannover etwas besser abschneiden. Besonders weil in Hannover nun Gegner warteten, die unsere Kragenweite haben sollten. Diesen Spieltag können wir aber kurz mit einem geflügelten Wort aus Russland (Ministerpräsident Tschernomyrdin Mitte der 90er) beschreiben: "Wir wollten alles besser machen, doch es wurde wie immer!" Nachdem einige hochkarätige Mannschaftsmitglieder (Lars, Holger, Dirk, Ruben, Norbert, Frank) nicht mitkommen konnten, traten wir mit einer Notbesetzung in Hannover an. Die Tatsache, dass ich ab dem zweiten Spiel auf dem Tor spielen musste, sagt so Einiges. Folgende Mannschaft versuchte das Unmögliche:

  • Tor: Tobi, Beate, Thomas
  • Abwehr: Jörg, Michael R., Nils, Bert
  • Sturm: Peter Joh., Peter, Ralf

Im ersten Spiel gegen den Aufsteiger aus Lübeck versuchte sich noch Nils – mit hoffentlich dopingfreien Schmerzmitteln gegen einen steifen Hals zugedröhnt – auf dem Tor. Das war das wichtigste Spiel des Tages. Leider setzten uns die Lübecker von Anfang an in unserer Hälfte fest. Wir kamen gar nicht richtig zum Spielen. Viel zu selten konnten wir die weite Strecke zum gegnerischen Korb mit dem Ball in der Hand zurücklegen, um dann dort meistens allein etwas zu versuchen. Die Lübecker machten auch einen starken Eindruck; wir hätten es als vollständige Mannschaft auch nicht so einfach gehabt. Trotzdem wäre das 0:4 zu vermeiden gewesen. Zu erwähnen ist auch noch die Zwei-Minuten-Zeitstrafe die ich und mein persönlicher Kontrahent zeitgleich absitzen mussten.

Im zweiten Spiel gegen Hannover spielte ich dann als Deckel auf dem Tor und fand das trotz der 13 Gegentore ganz in Ordnung, hatte ich doch durch ein paar Paraden als Torwart wenigstens Erfolgserlebnisse. Ansonsten waren wir hier noch defensiver eingestellt. Die komplette Abwehr löste sich kaum vom Tor, wenn die Stürmer mal den Ball zurückerobert hatten. So blieb der Gegenangriff schon im Anfang stecken. Es gab trotzdem auch ein paar Angriffe von uns, so dass wir uns auch ab und zu mal den gegnerischen Korb angucken konnten. Er sah auch tatsächlich aus wie unserer! Ansonsten nutzten die Hannoveraner sehr oft unsere Torwartwechsel für ihre Tore aus. Ebenso konterten sie schnell unten durch und hatten dann meist nur einen Verteidiger vor sich. Endstand 0:13.

Im letzten Spiel gegen Paderborn konnten wir nur hoffen, dass sie nicht allzu böse zu uns sind. Das waren sie im Spiel eigentlich auch nicht; sie spielten locker durch und ließen uns auch mal ein bisschen spielen. Bis uns die Puste ausging. Dann ging es schnell wieder zurück. So machten sie es sogar noch etwas besser als Hannover und fertigten uns mit 0:14 ab. Schade, das versaut uns doch die über Jahre aufgebaute Spielbilanz gegen die Paderborner.

Etwas ernüchtert und deprimiert ging es wieder zurück nach Dresden. Mit der Hoffnung, vielleicht an einem der beiden nächsten Spieltage bessere Ergebnisse zu erzielen.

Thomas


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Torpedo Dresden  : Lübeck   0 : 4
Paderborn  : Hamburg   1 : 2
Torpedo Dresden  : TC Hannover   0 : 13
Lübeck  : Hamburg   1:4
Torpedo Dresden  : Paderborn   0:14
TC Hannover  : Lübeck   3:0

Torschützen:

Torpedo Dresden : Lübeck
-

Torpedo Dresden : TC Hannover
-

Torpedo Dresden : Paderborn
-

 
 

19. Januar 2008

1. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Dresden
ENTTÄUSCHENDER LIGA-START FÜR TORPEDO DRESDEN

Pressemeldung:

Torpedo Dresden startete in eigener Halle mit einem schlechten Ergebnis in die neue Saison. Die drei Spiele gegen Hannover, Hamburg und Berlin wurden verloren. Im ersten Spiel gegen die überraschend starken Hannoveraner wurde Dresden mit 3:7 niedergerungen. Nils Stiller (zweimal) und Bert Bohn machten hier die Tore für Torpedo. Im zweiten Spiel gegen Hamburg konnte man bis zum Beginn der zweiten Hälfte die Partie offen gestalten, bevor Abwehrfehler und mangelhaftes Forechecking zum Endstand von 0:5 führten. Das letzte Spiel gegen den hohen Favoriten aus Berlin wurde beim Stand von 0:15 abgebrochen, nachdem nach mehreren Fouls die Dresdner Mannschaft das Becken verließ. Es wird mir 0:2 Punkten und 0:20 Toren gegen Dresden gewertet. Für eine Überraschung sorgte die Mannschaft vom TC Hannover, die Hamburg mit 2:0 besiegen konnte.

Torpedo-Bericht:

Zum Saisonauftakt der 1. Bundesliga startete in Dresden folgende Mannschaft für Torpedo:

  • Tor: Lars, Ruben, Tobi, ½ Beate
  • Abwehr: Holger, Jörg, Nils, Frank
  • Sturm: Peter Joh., Ralf, Bert, Thomas, ½ Beate

In dieser Aufstellung fehlten im Vergleich zur erfolgreichen ODM vom September nur noch Peter Jor., Norbert und Claudia. Erfreulich war es, daß endlich Ruben mit dabei war, und Frank den Weg zurück zu seinen Wurzeln nach Dresden fand. In diesem Fall hat der Nachwuchsmangel im Gießener UWR auch gute Seiten. Nach ziemlich fixer Vorbereitung und Aufbau des Turniers (Danke an alle Helfer) ging es dann auch schon pünktlich mit der Partie Hamburg gegen den BUR los. Die Hamburger hatten an diesem Tag wohl nicht ihre beste Mannschaft elbaufwärts gebracht und konnten ihren Erfolg der letzten Saison (0:0) nicht wiederholen. Sie verloren 0:6 gegen den BUR.

Im zweiten Spiel mußten wir unseren Auftakt gegen Hannover bestreiten. Im Vorfeld wurden sie von uns (oder bin ich es immer nur allein?) als der leichteste Gegner an diesem Tag angesehen. Wir spielten erstmals mit Ruben, Tobi und Lars auf dem Tor. Tobi und Ruben haben sich für ihr erstes Ligaturnier hervorragend geschlagen und so für Alternativen auf der Position gesorgt. Dieses Spiel war wieder ein klassisches erstes Spiel. Wir wollten, aber so richtig klappte es nicht. Nach acht Minuten stand es 3:0 für Hannover. Die waren hinten gar nicht so toll, hatten aber im Sturm Leute, die wußten, was sie taten. Nils wußte das in diesem Spiel auch und konnte bis zur Halbzeitpause mit zwei schönen Einzelaktionen auf 2:4 verkürzen. Zur zweiten Halbzeit kam dann Bert mit in den Sturm und nach 14 Minuten und 59 Sekunden war er richtig warm und machte sein Tor. Eine Sekunde später war das Spiel aus und endete 3:7. Obwohl wir viele Druckphasen hatten und mit gutem Forechecking Hannover zeitweise an ihrem Tor banden, waren wir am Korb oft allein und ohne Durchschlagskraft. Hannover machte es da wesentlich besser – sie nutzen ihre Chancen konsequent. Wir haben es nicht geschafft, Hannover permanent durch frühes Stören von unserem Korb wegzuhalten.

Im dritten Spiel des Tages konnte der BUR sich gegen Hannover mit 10:0 durchsetzen. Mit dabei war die Hupe aus Claudias VW. Unverwüstliche Wolfsburger Technik – wahrscheinlich noch ein Überbleibsel aus dem VW-Schwimmwagen.

Unser zweites Spiel brachte uns Hamburg als Gegner. Holger und Peter, die die Hamburger in Dresden unterbrachten, hatten sich im Vorfeld doch nicht durchgerungen, ihren Plan von der Gästebetäubung auszuführen. Trotzdem konnten wir uns in der ersten Hälfte viel besser präsentieren, hatten mehr Spielanteile, Druckphasen und konnten uns bis auf ein Gegentor gut den Hamburgern erwehren. Halbzeitstand 0:1. Nun wollte ich in der Halbzeit uns noch mehr motivieren bzw. aufbauen, einfach mal etwas Positives sagen, denn der Spielstand bot mir als Mannschaftsführer Anlaß dafür. Ich möchte demnächst mal von allen wissen, wie so etwas aufgenommen wird, ob es hilft oder man insgeheim denkt, der olle Thomas sollte doch mal seinen Mund halten. Zumindest hat es nicht allzuviel gebracht, denn nach dem Wechsel klingelte es noch viermal bei uns im Tor. Das Stören des Gegners an der Mittellinie ist auch konditionell sehr anspruchsvoll und ich glaube, daß wir da auch ein bißchen abgebaut haben. Dadurch ist die Abwehr unter Dauerbeschuß und kann sich nicht lösen, was man vorn wieder merkt, wo man oft nur allein war. Endstand 0:5. Im Vergleich zum Spiel gegen Hannover lief es aber etwas besser. Hamburg liegt uns sowieso von allen guten Mannschaften am besten. Wenn man sich diesen Vergleich erlauben darf, haben sie eine ähnliche Spielweise wie wir. Ihnen fehlen auch die dicken Wühler im Sturm, ansonsten spielen sie hinten taktisch sehr diszipliniert – im Gegensatz zu Hannover, die aber mit ihrer Einstellung an diesem Tag Hamburg mit 2:0 besiegen konnten, was vielleicht die größte sportlich Überraschung des Tages war.

Für eine andere Überraschung sorgte das letzte Spiel Dresden gegen den BUR Berlin. Vom Ergebnis her wurde hier von 100% der UWR-Gemeinde nichts als ein hoher Sieg für Berlin erwartet. So stand es zur Halbzeit auch schon 10:0 für die Hauptstädter. In der Halbzeitpause wurde aber auf Torpedo-Seite nicht über Fehler im eigenen Spiel gesprochen, die waren offensichtlich. Hier diskutierte man darüber, das Spiel überhaupt fortzusetzen. Es gab viele Meinungen dazu. Jörg hatte sich schon in der ersten Halbzeit nach einer Zeitstrafe gegen ihn vom Spiel zurückgezogen. Lars und Holger hatten einige Beispiele angebracht, bei denen sie überhart und unfair attackiert wurden. Die unfaire Spielweise der Berliner wurde nicht akzeptiert. Man einigte sich weiterzuspielen, ohne wieder in Situationen kommen zu wollen, die zu gefährlich erschienen, um dann bei erneuten unschönen Aktionen sich neu zu entscheiden. Leider kam es im Verlauf der zweiten Hälfte wieder dazu, so daß ich acht Minuten vor dem Ende das Spiel beim Stand von 0:15 abbrach. Die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, aber ich denke, sie repräsentierte einen Großteil der Stimmung in der Mannschaft. Wenn wir mehr vom Typ Frank hätten, hätte ich mich auch überzeugen lassen, weiterzuspielen. Aber ich denke, daß es in diesem Moment so richtig war. Die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt im Wasser auf beiden Seiten so aggressiv, daß man dann auch selbst nicht mehr in der Lage war, faires UWR zu spielen. Im anschließenden Gespräch mit dem BUR-Kapitän wurde diese Entscheidung auch in gewisser Weise akzeptiert. So wird dieses Spiel mit 0:20 Toren gegen uns gewertet. Es ist schade, daß es so gekommen ist und wir müssen uns nun bemühen, so etwas in Zukunft zu vermeiden.

Damit war der Ligaauftakt mit unseren Heimspielen leider nicht so erfolgreich wie im letzten Jahr. Aus meiner Sicht hatten wir spielerisch nicht den besten Tag erwischt, obwohl wir uns gegen Hannover und Hamburg auch nicht verstecken müssen. Aber damit sind viele Steigerungsmöglichkeiten drin!

Thomas


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Hannover  : Torpedo Dresden   7 : 3
BUR Berlin  : Hamburg   6 : 0
Hamburg  : Torpedo Dresden   5 : 0
BUR Berlin  : Hannover   10 : 0
Hannover  : Hamburg   2 : 0
BUR Berlin  : Torpedo Dresden   20 : 0

Torschützen:

Hannover : Torpedo Dresden
Nils Stiller     2
Bert Bohn     1

Hamburg : Torpedo Dresden
-

BUR Berlin : Torpedo Dresden
-

 
 

10./11. November 2007

Deutsche Jugendmeisterschaften in Duisburg
DEUTSCHE JUGENDMEISTERSCHAFTEN IN DUISBURG

Das Dresdner Nachwuchstalent Tobias Pfüller hat am vergangenen Wochenende in Duisburg mit der Mannschaft des FS Düsseldorf die Deutsche U15-Meisterschaft im Unterwasser-Rugby gewonnen. Der aus Radeberg stammende 15-jährige Torpedo verstärkte die Düsseldorfer Jugend-Mannschaft und führte sie als ein Leistungsträger vor den Mannschaften aus Malsch, Rheine und Weinheim zum Titel. Als Torverteidiger konnte er auch offensiv mit mehreren Toren glänzen und spielte sich so auf die Notizzettel des Trainers der deutschen Junioren- Nationalmannschaft. Tobias Pfüller ist als Mitglied der Dresdner Turnier-Mannschaft im September Ostdeutscher Meister geworden.

Der deutsche VDST ist weltweit der einzige Verband der im Unterwasser-Rugby nationale Meisterschaften im Jugend- und Juniorenbereich ausrichten kann.

 
 

30. September 2007

Sechste inoffizielle ostdeutsche Meisterschaften in Berlin
ERFOLGREICHER SAISONAUFTAKT FÜR TORPEDO DRESDEN

Pressemeldung:

Nach drei zweiten Plätzen in den letzten fünf Jahren konnte die Mannschaft von Torpedo Dresden erstmalig den Titel des Ostdeutschen Meisters im Unterwasserrugby erringen. Bei der traditionell in Berlin ausgerichteten Offenen Ostdeutschen Meisterschaft konnte man sich ganz knapp, nur durch ein mehr erzieltes Tor gegen die Sporttaucher aus Berlin durchsetzen. Der direkte Vergleich gegen die Berliner ging zwar mit 0:1 verloren, doch konnten die Dresdner die anderen fünf Teams aus Berlin, Pößneck, Paderborn und Rostock in den Gruppenspielen deutlich bezwingen. Herausragender Torschütze für Dresden war Nils Stiller mit vier Toren. Mit diesem Erfolg zu Beginn der neuen Saison kann Torpedo Dresden motiviert in die Begegnungen der ersten Bundesliga gehen und um den erneuten Klassenerhalt kämpfen.

PS: Das erste Tor der Saison für Torpedo erzielte Norbert gegen den BUR-Torwart Winne.

 
@MEMBER OF PROJECT HONEY POT
Spam Harvester Protection Network
provided by Unspam
report
Creative Commons License © 2017 SOME RIGHTS RESERVED!
Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Letzte Bastelstunde: 30. Jan 2017, 12:29:18 pagerank »  Impressum