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August 2004

Ueberwasserrugby
Wir wollen uns ja alle verbessern und müssen demnach offen für Neues sein. Deswegen werden wir bald mit den Dresdner Dynamos zusammen trainieren. Das soll dann ungefähr so aussehen.

 

10./11. Juli 2004

Bierpokal in Pfungstadt
TORPEDO ... AUF TAUCHKURS

Das letzte Pfungstädter Wochenende verlief aus der Sicht der anwesenden Torpedos nicht sehr schön. Das hatte mehrere Gründe.

Mit Heide, Frank, Jens und Thomas waren nur vier echte Torpedos dabei, als Heide ihr letztes Turnier mit uns spielte. Es war so schon eine traurige Angelegenheit und dann das. Ich bin eigentlich sehr verärgert deswegen und uneigentlich auch. Meiner Meinung nach hat es Heide nicht verdient, in ihrem letzten Turnier für unsere Mannschaft als Turnierletzter mit null Toren nach Hause geschickt zu werden. An Heide lag es ganz sicherlich nicht, sie hat super auf dem Tor gespielt und viele 100%ige Chancen zusammen mit Frank vereitelt. Doch leider waren sie oft allein am eigenen Tor. Mit Ralph, den Jens aus Chemnitz mitgenommen hat und der sich auf seinem ersten Turnier sehr gut geschlagen hat aber verständlicherweise nicht so viel tun konnte, und zwei Aushilfstorpedos aus Pfungstadt konnten wir einfach nicht mithalten. Die beiden Aushilfstorpedos spielten nicht unser System und wollten in der Offensive ein System spielen, das wir nicht spielen wollten. Mit nur einem Auswechsler, der immer ein Pfungstädter war, hatten wir den einzigen Vorteil, nicht auf der kalten Bank sitzen zu müssen. Die Spiele gegen Gießen (0:2), Pfungstadt (0:4), Obertshausen (0:4) und Mannheim (0:6) in der Vorrunde wurden alle verloren. Kämpferisch waren wir gut, aber offensiv lief selten etwas. Im Spiel um den letzten Platz wurden wir dann am Sonntag selbst von den Gernsheimern, der Schießbude der anderen Gruppe, mit 2:0 besiegt.

Traurig, traurig. Die Verhandlungen mit den anwesenden Darmstädtern um eine Ablöse für Heide führten auch noch zu keinem durchschlagenden Erfolg. Vielleicht wollten wir es der Heide auch leichter machen, Abschied zu nehmen? Mir persönlich haben auch nach den Spielen solche nett gemeinten Sprüche der Gegner "gefallen", mit denen man ganz neue, frische Mannschaften nach einer Niederlage aufbauen möchte.

Nun, denkt mal drüber nach - aber nicht so lange - dann die richtigen Schlußfolgerungen ziehen und wieder nach vorn gucken. Das nächste Turnier wird im September wahrscheinlich in Budweis sein. Schreibt Euch bitte dafür ein und legt den Termin fest. Es ist ein ganzes Weilchen bis zum nächsten Turnier, nur gut, daß es sonst genug Möglichkeiten gibt, Turniere zu spielen ...

Thomas

 
 

26./ 27. Juni 2004

Hochschulturnier 2004 in Göttingen
AUSLOSUNGS-PECH VERWEIST TORPEDO AUF DIE HINTEREN PLÄTZE

Die berühmte Göttinger Schule lehrte uns am vergangenen Wochenende, wie es auch anders gehen kann, als wir es erwartet hatten.

Angetreten mit zwölf Spielern und mit der Erwartung den vierten Platz vom letzten Jahr zu verbessern, rückten wir größtenteils am Freitag in Göttingen ein.

Erstmals seit langem ohne weibliche Unterstützung spielten für Torpedo:
Wolli, Lars, Norbert, Frank H., Dirk, Ulf, Ronny, Holger, Peter, Peter Joh., Roman und Thomas

Der Spielplan sah eine Vorrunde bestehend aus zwei Gruppen mit fünf und sechs Mannschaften vor, in denen die Gruppenköpfe mit den Halbfinalteilnehmern vom letzten Jahr gesetzt wurden. Also wurden wir zusammen mit Göttingen Gruppenkopf von Gruppe A. Die restlichen Mannschaften wurden zugelost. Dadurch wurde unsere Gruppe recht stark besetzt und die andere ziemlich schwach, was aber nur Auslosungs-Pech war (im Vergleich zu unserem Losglück vom letzten Jahr) und die Unkenntnis über die wahren Stärken der Mannschaften (Vorjahresdritter Aachen hat stark abgebaut).

So war gleich unser erstes Spiel das Spiel gegen Göttingen (inklusive Felix und Sebastian vom BUR). In diesem Spiel begannen wir eigentlich ganz gut, verteidigten auch gut, aber konnten dem Spiel insgesamt nicht unseren Stempel aufdrücken. Göttingen führte bald 2:0, und in der zweiten Halbzeit konnte Dirk noch einen Strafstoß souverän zum 1:2 Endstand verwandeln. Eigentlich kein schlechtes Ergebnis gegen den bis dato noch amtierenden deutschen Hochschulmeister. Die Göttinger Mannschaft war zwar nicht so hochklassig in der Breite besetzt, doch waren wir zu ängstlich im Vorwärtsgang. Im zweiten Spiel gegen den späteren Dritten des BOTs, Giessen, verloren wir unsere Linie klar und verloren mit 0:4. Ex-Torpedo Thomas R. spielte in diesem Spiel aber nicht gegen uns.

Anschließend wollten wir gegen Konstanz wieder etwas gutmachen, doch nach der 1:0-Führung von Ronny verloren wir trotzdem wieder 1:2. Das war schon deprimierend! In diesem Spiel waren wir eigentlich die bessere Mannschaft, doch wir sind zu schwach beim Abschluß gewesen und Abwehrfehler führten zu den Gegentoren. Das Spiel gegen Karlsruhe mußte nun dazu dienen, Selbstvertrauen zu bekommen. Die Karlsruher hatten bis dahin alles verloren und so diesmal auch. Mit vier Toren von Wolli und je einem von Peter Joh., Ronny und Lars siegten wir gegen schwache Karlsruher mit 7:0. Mehrere unserer Angriffe wurden aber von den Schiedsrichtern zur Ergebnisbegrenzung abgehupt.

Um nun nicht in die letzte Gruppe der Platzierungsrunde zu kommen, mußten wir nun unser letztes Spiel gegen Darmstadt gewinnen. Doch auch dieser Wunsch wurde nicht erhört. Wie gegen Konstanz waren wir die bessere Mannschaft und schafften es wieder nicht, das Tor zu machen. Darmstadt nutzte in einem ruppigen Spiel eine Chance zum 1:0. Besonders das Ende war ein totales Chaos, in dem die Schiedsrichter nicht Herr der Lage waren. Nach einem klaren Freiwurf für uns zeigten die Schiedsrichter unterschiedliche Richtungen an, und auch die Darmstädter taten durch Rumeierei und Würgen viel dazu, daß die Zeit ungenutzt ablief. Den Freiwurf, den Wolli auszuführen beabsichtigte, wollte ein Darmstädter verhindern, in dem er Wolli würgte, was den Wolli dazu brachte, seinen Gegner brutal unterzutauchen und seine erste Strafzeit zu kassieren. Herzlichen Glückwunsch, Wolli! :-)

Damit war die Vorrunde mit dem fünften Platz enttäuschend abgeschlossen worden. Während der Vorrunde wurde die Mannschaftsaufstellung mehrmals geändert und es wurden verschiedene Experimente durchgeführt. Alle, die von mehr geträumt hatten, waren schon sehr geknickt. Wir fühlten uns wie die schwedische Fußball-Mannschaft bei der EM in Portugal an diesem Abend: Unglücklich verloren.

Am Sonntag wollten wir nochmal beweisen, daß wir zu unrecht da unten stehen. Mit einem 10:0 gegen Karsruhe und einem 9:0 gegen Aachen und insgesamt jeweils drei Toren von Wolli und Thomas, zwei Toren von Ronny, Peter, Dirk, Ulf, Lars und Norbert und einem Tor von Roman konnten wir uns etwas rehabilitieren und belegten am Ende den neunten Platz. Besonders die Ergebnisse der anderen Gruppe zeigten, daß wir dort auch den zweiten Platz hätten belegen können und im Halbfinale gewesen wären. Doch diesmal hatten wir Pech und mit nur einem Sieg mehr hätten wir auch um den fünften Platz spielen können. Im Finale besiegten dann die immer nur mit sieben Leuten spielenden Nürnberger Göttingen mit 1:0.

Das alles können wir besser machen und, wenn alles klappt und sich mehrere Leute für die Organisation melden, im nächsten Jahr beim BOT in Dresden zeigen.

Thomas

Anmerkungen zum Spielbericht:

  1. Meines Erachtens hat Thomas Rüstig doch im Spiel gegen uns mitgespielt.
  2. Bei der Siegerehrung hatte ein Aachener mir gesagt, dass die Dresdner stärker waren als die meisten Mannschaften in ihrer Gruppe B.

Viele Grüße
Peter

noch eine Anmerkung:

Wie schwach Gruppe B war sah man ja auch daran, wie hoch die B-Mannschaften dann in der Endrunde verloren haben. Im Spiel um Platz vier hat Heidelberg (Gruppe B) gegen Gießen (Gruppe A) 0:6 verloren. Heidelberg spielte gegen Bielefeld 1:1 und Bielefeld spielte gegen Aachen 0:0 und wir spielten gegen Aachen 9:0.

Nun sollten wir nicht meckern, wir hätten schließlich mindestens zwei Spiele mehr gewinnen müssen, was unsere Schwäche war; und für die Stärke und Schwäche der Mannschaften ist nicht die Auslosung verantwortlich.

Thomas

 
 

16. Juni 2004

Trainingsspiel Chemnitz/Dresden/Zwickau in Riesa
RIESENSPIEL IM RIESENBECKEN VON RIESA

Beim gestrigen außergewöhnlichen Training in Riesa, das schon zur sächsischen Meisterschaft hochstilisiert wurde, konnte Weiß Blau mit 6:4 besiegen. In einem neuen 5 m tiefen Edelstahlbecken spielten 20 Chemnitzer, Zwickauer und Torpedos in gemischten Mannschaften gegeneinander. Dabei konnten die Zuschauer schon manches junge sächsische Talent beobachten, das hoffentlich bald nach Dresden wechseln wird. Auch ältere Haudegen waren dabei, die aber aufgrund des Alters nicht mehr gekauft werden.

Thomas J.


Besetzung:

  • Zwickau: Ronny + 4
  • Chemnitz: Jens + 5
  • Torpedo: Beate, Bert, Ralf, Jörg, Ulf, Rubens, Frank H., Lars, Wolli
  • Schiri: Thomas, Andrea
 
 

3. April 2004

5. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Paderborn
TORPEDO DRESDEN WIEDER ERSTKLASSIG!

Torpedo Dresden hat es am Sonnabend am letzten Spieltag in Paderborn geschafft, wieder in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Nach einem Jahr in der zweiten Liga gelang damit der sofortige Wiederaufstieg. Die Dresdner Mannschaft konnte sich den ersten Rang mit dem besseren Torverhältnis vor den Sportauchern aus Berlin sichern. Das knappe Endergebnis zeigt, daß die Konkurrenz in der Liga stärker geworden ist, im Vergleich zur Dresdner Aufstiegssaison vor zwei Jahren, als die Torpedos alle Spiele gewinnen konnten.

Das erste Spiel gegen den Tabellenzweiten Sporttaucher Berlin konnte in seiner Dramatik nicht mehr überboten werden. Bei einem Sieg der Dresdner wäre der erste Tabellenplatz schon gesichert worden, weil durch das Nicht- Antreten der zweiten Berliner Mannschaft BUR II die Torpedos an diesem Spieltag nur zwei Spiele zu bestreiten hatten (alle Spiele dieser Berliner Mannschaft wurden mit 0:2 Punkten und 0:20 Toren gewertet). Torpedo Dresden startete schwach und geriet schnell mit 0:1 in den Rückstand. Doch bis zum Ende der ersten Halbzeit drehte man das Spiel zum 3:1. Zum Beginn der zweiten Halbzeit geriet die Dresdner Mannschaft unter Dauerdruck der Berliner und bekam vier Gegentore innerhalb weniger Minuten. Gegen Ende konnte man nur noch auf 4:5 verkürzen.

Damit war klar, das man gegen den Tabellendritten Paderborn unbedingt gewinnen mußte. Doch das Dresdner Team konnte diesem psychischen Druck standhalten und besiegte im zweiten Spiel den SV Paderborn souverän mit 3:0. Somit geht es in der nächsten Saison in der 1. Bundesliga Nord wieder gegen den diesjährigen Meisterschaftsfavouriten BUR Berlin, sowie Hannover, Bremen, Hamburg u.a.

Die besten Torschützen an diesem Spieltag waren Lars Richter und Peter Jordan mit je zwei Toren. In der ganzen Saison zeichneten sich die Torpedos neben der traditionell guten Defensive durch eine verbesserte Offensive aus, die sich auf alle Mannschaftsteile verteilte. Herausragende Torschützen in dieser Saison waren Wolfgang Brühan, Dirk Jobes und Lars Richter.

Thomas



Die Endergebnisse 2. Bundesliga Nord:

Platz  Mannschaft Punkte Tore Spiele
1.Torpedo Dresden  20:4  114:10 12
2. ST Berlin 20:4 85:23 12
3. SV Paderborn 17:7 82:15 12
4. BUR Berlin II 11:13 24:84 12
5. Stelle 8:16 35:81 12
6. Rostock 6:18 30:67 12
7. DUC Berlin 2:22 24:114 12

Torschützen Torpedo Dresden in dieser Saison:

» Torschützen Saison 2003/2004


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

DUC Berlin  : SV Paderborn   0 : 12
Torpedo Dresden  : ST Berlin   4 : 5
Torpedo Dresden  : SV Paderborn   3 : 0
DUC Berlin  : ST Berlin   0 : 6
DUC Berlin  : BUR Berlin II   20 : 0
SV Paderborn  : BUR Berlin II   20 : 0
Torpedo Dresden  : BUR Berlin II   20 : 0
BUR Berlin II  : ST Berlin   0 : 20

Torschützen:

Torpedo Dresden : ST Berlin
Lars Richter     2
Peter Jordan     1
Thomas Jordan     1

Torpedo Dresden : SV Paderborn
Bert Bohn     1
Jens Mählmann     1
Peter Jordan     1

 

AUFSTIEG!

Also zuerst möchte ich mal davon ausgehen, daß wir Tabellen-Erster sind. Ich habe zwar noch nicht in die Regeln gesehen, aber wozu sollte man ein Spiel 0:20 werten, wenn man dann die Mannschaft ganz aus der Wertung nehmen möchte.

Also ... Siiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeg!

In meinen Augen war dieser Spieltag in Paderborn ein ganz besonderer mit ganz neuen Erfahrungen. Doch vorerst die Aufstiegstruppe von Paderborn:

  • Tor: Heide, Beate, Wolli
  • Abwehr: Lars, Micha R., Bert, Holger
  • Sturm: Jens, Norbert, Jordan-Team

Da der BUR II nicht nach Paderborn kam, wurden an diesem Spieltag nur vier Spiele ausgetragen. Wir hatten das zweite gegen die Sporttaucher aus Berlin. Bei einem Sieg wären wir schon Meister gewesen und alles wäre klar. Eine Niederlage hätte die ganze Sache noch spannend gemacht, weil die Sporttaucher damit mit uns nach Punkten gleichgezogen wären.

So begannen wir nun gegen topmotivierte Berliner, die uns auch gleich das 0:1 einschenkten. Doch dann begannen wir zu spielen und konnten unsere Taktik des Forecheckings nutzen, um bis kurz vor der Pause durch Thomas und Lars in Führung zu gehen. Kurz vor dem Abpfiff pfiffen die Schiedsrichter ein Tor von Beate ab und gaben meiner Meinung nach unberechtigt Strafstoß für Dresden. Lars machte das Tor souverän gegen Conny, obwohl er durch Maskenflutung nichts mehr sehen konnte. Damit stand es 3:1 zur Pause. Die Schiedsrichter, nicht nur in diesem Spiel, waren äußerst schlecht. Die Unterwasser-Referees zeigten nach oben, der Spielleiter zeigte nach unten. Es kam auch vor, daß die UW-Schiris in zwei verschiedene Richtungen zeigten. Egal, an ihnen lag es aber nicht, daß wir nach der Pause vier Tore auf einmal bekamen und es somit plötzlich 3:5 stand. Die Berliner wechselten zur Pause zwei neue Spieler ein (u. a. Ausleih-Torpedo Achim), die eine verblüffende Wirkung zeigten. Schnell und direkt waren sie an unserem Tor und unsere Verteidigung stand nicht, weil die die Wechsel nicht klappten. Es war einfach unverständlich, wie wir ein 3:1 noch aus der Hand gaben! Peter konnte in diesem Spiel nur noch auf 4:5 verkürzen und trotz dem sich Conny seine Hand an Heides Maske verletzte, als er das letzte Berliner Tor machte und aufhören mußte, schafften wir kein Unentschieden mehr. Das Spiel an sich war kämpferisch von beiden Seiten sehr schön, doch unser Black-Out zu Beginn der zweiten Häfte war es nicht.

Nun waren die Berliner wieder dran, punktgleich mit uns, was hieß, daß wir unbedingt gegen Paderborn gewinnen mußten. Das war nicht so einfach. Nach dem ersten Spiel war die Stimmung verständlicherweise sehr bedrückt. Es war einfach unfaßbar. Doch diese neue Erfahrung wurde an diesem Tag noch mit einer anderen neuen Erfahrung kombiniert. Wir wußten, daß nur ein Sieg gegen Paderborn uns direkt aufsteigen läßt und der Druck war somit sehr groß. Aber unsere großartige Mannschaft konzentrierte sich und so gewannen wir 3:0. Jens, Bert und Peter machten die Tore in einem kämpferisch überzeugenden Spiel, in dem wir unser Forechecking auch konsequent umsetzten, was wenige Torchancen für Paderborn zuließ. Wir wurden zwar vom Spielleiter in der Pause angemahnt, nicht so hart weiterzuspielen, aber wir waren uns keiner Schuld bewußt. Da unser Torverhältnis im Vergleich zu den Berliner schon vor dem Spieltag besser war, wußten wir nach dem Abpfiff, das wir aufgestiegen sind. BUR I wir kommen!

Wie immer bei Torpedo war der anschließende Jubel nicht sehr groß, er wurde nur durch Heides Gefühlsausbrüche aufgelockert. Sowie durch den Champagner (echten!!), den sie spendierte. Wenn es so wird, wie die Gerüchte es verlauten lassen, werden wir in der nächsten Saison zusammen mit den Sporttauchern in der 1. Bundesliga spielen. Und das finde ich noch toller, das wird ein Spaß werden.

Wir sind zwar in diesem Jahr nicht so souverän wie vor zwei Jahren aufgestiegen (eine Niederlage, zwei Unentschieden) doch die Konkurrenz war härter. Dazu hat sich unsere Offensive verbessert (94 echte Tore) und das, wie immer, in der Abwehr. Mit Wolli, Dirk und Lars haben wir hinten unsere besten Stürmer. Danach kommen Ronny und Peter als echte Stürmer. Aber nicht zu vergessen ist unsere Defensive mit nur zehn Gegentoren! Was wir besonders in Paderborn gesehen haben, war, daß wir die taktische Marschrichtung Forechecking im Spiel auch konsequent umsetzen konnten, womit sich unsere strategischen Mittel erweitern.

Also auf gehts in die erste Liga!

Thomas


Kommentar:

Schöner Bericht, Thomas. Du hast vergessen, daß ich meine erste Strafzeit bekommen habe. ;-)

Ich habe noch eine Anmerkung. Unsere komplette Verteidigung war ja eigentlich zu Hause geblieben - so mußten unsere Sturm-Spieler in die Verteidigungs-Position, und das hat man schon gemerkt. Wir müssen vielleicht alle mal Verteidigung spielen. Daher sollten wir auch alle mal diese Position im Training üben.

Peter Zimmert hat am Sonnabend bei der Mannschaftstführer-Besprechung versichert, dass der BUR 2 nicht aus der Wertung genommen wird. Seine Begründung war, daß vor zwei Jahren die Regeln geändert wurden, nach denen eine Mannschaft aus der Wertung fällt, wenn sie zu "fünf Spielen an mindestens zwei Spieltagen" nicht antritt. Ich weiß nicht, was dran ist - ich kenne die Regeln nicht. Aber Peter ist SBL Nord und sein Wort zählt.

Damit sollte alles klar sein. Oder?

Und mit etwas Glück kann der zweite sogar ohne Relegation aufsteigen (aber die Sporttaucher schaffen es auch so!). Wäre doch schön, wenn man wieder so eine nette Mannschaft wie die Sporttaucher als Gegner hat.

Sport Frei!
Norbert

 
 

14. März 2004

4. Sachsen-Anhalt-Pokal in Hettstedt
HETTSTEDT FÜR NICHT-ANHALTINER

Entgegen unseren sonstigen Turnieren sind wir diesmal mit einer nicht ganz so großen Mannschaft nach Hettstedt gefahren. Genau sechs Leute: Beate, Heide, Jörg, Lars, Holger (Jörgs Holger) und Thomas. Bei dieser Mannschaft sollte nun keiner Probleme haben, die Positionen zu bestimmen.

Die Mannschaftsgröße war aber für das Becken relativ gut geeignet. Es war drei Meter tief und nur vier Bahnen breit. Der Beckenrand war höher als in Hannover und alles in allem konnte ein Wechsel mitten im Spiel viel Zeit kosten. Aber anstrengend war es auch. Es ist nicht unbedingt so, daß es in kleineren Becken nicht so viel Kraft kosten würde zu spielen. Nun wurde es gerade gegen die anhaltininischen Mannschaften ein ziemlich enges Gekeile an der Wasseroberfläche, weil sie sehr oft oben gespielt haben.

Am Ende haben das Turnier die Sporttaucher aus Berlin vor dem DUC Berlin und Torpedo Dresden gewonnen. Auf den 4. Platz kamen Ronnys Zwickauer, danach Aschersleben, TCA Hettstedt, Eisleben, und letzter wurde DLRG Hettstedt. Die Spiele gegen die Berliner Mannschaften haben wir jeweils verloren (gegen ST Berlin 0:3 und gegen DUC 0:1). Im Spiel gegen die Sporttaucher waren sie einfach besser und abgeklärter am Tor. Gegen den DUC nutzten unsere "Kinder" eine Chance zum Tor, wogegen wir selbst unsere Überlegenheit nicht nutzen konnten. Es war ein ähnliches Problem wie gegen Paderborn. Irgendwie hat das Spiel in dem kleinen Becken uns auch provoziert, nicht so ruhig zu spielen und immer Attacken zu schwimmen. Gut, aber dafür wurden die anderen Spiele gewonnen.

Gerade beim Schiedsrichten hat man gesehen, daß bei den anhaltinischen Mannschaften noch Einiges fehlt (es gab alle möglichen Formen der Verteidigung: In den Korb setzen, mit dem Bauch auf dem Korb liegen, gar keine Verteidigung usw.). Aber man hat auch hier und da ein paar Leute gesehen, aus denen etwas werden kann. Die Teams waren fast alle durchgehend mit Jugendlichen besetzt. Ronnys Zwickauer dagegen waren schon eine Klasse besser und zeigten gegen den DUC ein sehr gutes Spiel, das sie mit vielen Chancen leider 0:3 verloren. Ein Zwickauer ist schon ab Oktober dann in Dresden beim Training dabei. Die DUC-Kinder waren auch wieder super drauf, gerade gegen uns mit tollen Fouls und Ausrastern. Als ich so jung war wie die, da hatte ich nicht so eine große Schn ... ist ja auch egal.

Alles in allem war es eine lustige Sache, Hin- und Rückfahrt mit einberechnet. Ein paar Leute, mit denen wir gesprochen haben, würden unser Angebot gern annehmen und mal in Dresden zum Training kommen, um etwas mehr zu lernen, als nur unsere kurze Regelkunde während der Spiele am Sonntag.

Thomas

 
 

7. März 2004

4. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Hannover
ERFOLGREICHES WOCHENENDE FÜR TORPEDO DRESDEN

In Hannover haben wir nun endlich wieder unseren Lieblingsplatz und zwar die Tabellenspitze erobert!

Daß dieses Ziel erreicht wird, war eigentlich klar, denn die Sporttaucher aus Berlin hatten spielfrei und mußten somit kampflos den Platz an der Sonne räumen. Das werden sie aber beim letzten Spieltag in Paderborn sicher nicht machen. Und dort müssen wird dann auch noch einen Tick besser werden als in Hannover.

Mit folgender Mannschaft waren wir in Niedersachsens verschlafener Metropole:

  • Tor: Heide, Norbert, Dirk
  • Abwehr: Bert, Jörg, Frank, Lars
  • Sturm: Peter Joh., Peter, Micha G., Jens, Thomas

Da sich die Mannschaftszusammenstellung noch kurzfristig geändert hat, fuhren wir aus Dresden mit vier Leuten im Bus los. Geschlafen haben wir ganz kuschelig zu sechst im Bungalow an einem infrastrukturell bestens angebundenen Campingplatz.

Leider haben es Peter und Norbert nicht pünktlich zum ersten Spiel in die Halle geschafft, doch hatten wir unser erstes Spiel gegen den DUC, womit der Verlust nicht so schlimm war. Dieses Spiel gewannen wir zwar mit 19:0, doch paßten wir uns wie häufig dem Gegner in der Spielweise an. Die Berliner Jugendlichen griffen kaum an und spielten von Anfang an mehr an der Wasseroberfläche. Unsere Defensiv-Arbeit war sehr mangelhaft, so daß es auch einige wenige Male zu Eins-Zu-Eins-Situationen am eigenen Tor gekommen ist. Unsere Spielweise konnte man nicht kontrolliert-offensiv nennen. Die Pässe waren zu lang und ungenau. Dirk hatte sogar eine Zeitstrafe bekommen, die aber nur der Anfang an diesem Spieltag für ihn war. Mit nur einem Auswechsler hatten es die Berliner aber auch sehr schwer an diesem Tag. Trotz allem ist es aber nicht die einzigste Jugendtruppe in der Liga, denn, wie mir Erik erzählt hat, spielen die Rostocker noch mit weitaus jüngeren Leuten. Somit hatten wir zwar wieder etwas für das Torverhältnis getan, aber durch das andere Spielsystem (Heide und Dirk spielten auf dem Tor allein durch) und durch den schwachen Gegner, konnten wir uns vor dem Paderborn-Spiel nicht einschätzen. (Die Tore machten: Dirk 6x, Micha 3x, Jörg, Lars, Thomas je 2x, Heide, Jens, Bert, Frank je 1x.)

Das zweite Spiel gegen Paderborn sollte zum Prüfstein werden. Gleich der erste Angriff sollte eigentlich ein Tor werden, doch das Tor wurde abgepfiffen, weil Frank ohne Ball zu sehr geschoben hat. Das war aber nicht die einzigste derartige Entscheidung an diesem Spieltag. Ich möchte es mal so ausdrücken: Wenn der Schiedsrichter mit seinen vielleicht berechtigten aber kleinlichen Pfiffen uns zeigen wollte, das wir vielleicht noch sauberer spielen sollten, weil wir es doch könnten, dann könnte ich das noch verstehen. Ich hoffe, daß es so war. In diesem Spiel konnte der Gedanke aufkommen, das es bereits ein Foul war, wenn mindestens zwei Torpedos am gegnerischen Tor lagen. Nun, das erste Tor wurde nicht gezählt, und viele waren sich einig, daß das Spiel sonst anders verlaufen wäre. So bekamen wir fast im Gegenangriff das 0:1 durch ein Mißverständnis in der Abwehr. Danach machten uns die Paderborner das vor, was wir eigentlich wollten. Konsequentes Forechecking, was bei dieser Hallenlänge sehr wichtig ist. So konnten sie sich in der Mitte der ersten Halbzeit in unserer Hälfte festsetzen. Da Paderborn ebenfalls Deckel-Dackel spielte, war ein Tor durch uns eigentlich nur durch gutes Zusammenspiel im Angriff möglich. Den Ausgleich machte aber Thomas, weil bei einem Konter der Dackel zu spät kam, und der Deckel noch nicht deckelte. In der zweiten Halbzeit spielten wir bessereres Forechecking und schafften es, die Paderborner in ihrer Hälfte festzusetzen. Doch weiter ging es leider nicht. Wir schafften es nicht, den zweiten Mann mit ans Tor zu bekommen. Es wurde immer abgespielt und der Ballführende war dann unten allein. Und wenn wir mal zu zweit am Tor waren wurde abgehupt. Dirk schaffte es in diesem Spiel wieder, eine Zeitstrafe zu bekommen. Die Paderborner freuten sich über diesen Punktsieg und am Ende muß man sagen, daß es ein ausgeglichenes Spiel war. Wir schafften es nicht, in der Offensive richtig zusammenzuspielen und auch in der Defensive gab es noch brenzlige Situationen. Trotzdem war es ein kämpferisch schönes Spiel. Mehr davon gibt es dann in Paderborn!

Im letzten Spiel gegen Stelle, die zwar auch eine große Mannschaft hatten aber auch ihr viertes Spiel bestritten, konnte das Zusammenspiel verbessert werden. Dirk hielt in diesem Spiel wieder zwei Strafstöße, was seine Serie von gehaltenen Strafstößen weiter vergößert. Torpedo gewann mit 10:0 (je zweimal: Norbert, Micha, Bert; einmal: Lars, Peter, Jörg, Jens) und behielt damit auch wieder eine weiße Weste.

Somit haben wir wieder die Tabellenspitze inne, doch mit nur zwei Punkten Vorsprung auf die Sporttaucher aus Berlin müssen wir in Paderborn eine starke Leistung abliefern. Dort spielen wir gegen Paderborn, BUR II und gegen die Sporttaucher. Das sind drei schwere Spiele, wobei das gegen den BUR II vielleicht noch das einfachste wird.

Thomas J.


aktuelle Tabelle: unterwasserrugby.org


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

DUC Berlin  : Torpedo Dresden   0 : 19
SV Paderborn  : TC Stelle   7 : 1
BUR Berlin II  : TV Rostock   6 : 0
DUC Berlin  : TC Stelle   2 : 15
SV Paderborn  : Torpedo Dresden   1 : 1
DUC Berlin  : TV Rostock   2 : 14
BUR Berlin II  : TC Stelle   4 : 0
SV Paderborn  : TV Rostock   9 : 0
Torpedo Dresden  : TC Stelle   10 : 0

Torschützen:

DUC Berlin : Torpedo Dresden
Dirk Jobes     6
Michael Grzesiak     3
Jörg Blechschmidt     2
Lars Richter     2
Thomas Jordan     2
Bert Bohn     1
Frank Bader     1
Heide Böhm     1

SV Paderborn : Torpedo Dresden
Thomas Jordan     1

Torpedo Dresden : TC Stelle
Bert Bohn     2
Lars Richter     2
Michael Grzesiak     2
Norbert Marwan     2
Jörg Blechschmidt     1
Peter Jordan     1

 
 

22. Februar 2004

3. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Dresden
ERFOLGREICHES WOCHENENDE FÜR TORPEDO DRESDEN

Am Sonntag, 22. Februar 2004, fand zum zweiten Mal in Dresden ein Spieltag der zweiten Bundesliga im Unterwasserrugby statt. Bei diesem, vom Gastgeber Torpedo Dresden ausgerichteten Turnier, konnten sich die Hausherren in ihren zwei Spielen jeweils deutlich durchsetzen. Im ersten Spiel erreichte man gegen die stärker erwarteten Rostocker ein beeindruckendes 19:0. Das zweite Spiel gegen den TC Stelle aus Niedersachsen gewann man ebenfalls sicher mit 17:2. In beiden Partien beeindruckte das Dresdner Team durch eine ausgezeichnete disziplinierte Mannschaftsleistung (im Spiel gegen Stelle gab es elf verschiedene Dresdner Torschützen) und durch eine durchschlagskräftige Offensive. Die besten Torschützen auf Seiten der Torpedos waren Wolfgang Brühan mit sechs Treffern, Lars Richter mit fünf sowie Michael Roewer, Peter Jordan, Dirk Jobes und Ronny Meinecke mit jeweils vier Toren. Damit wurde wieder ein wichtiger Schritt in Richtung Wiederaufstieg in die erste Bundesliga Nord getan. Der nächste und vorletzte Spieltag findet am 7. März in Hannover statt.

Thomas J.


aktuelle Tabelle: unterwasserrugby.org


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

TV Rostock  : TC Stelle   3 : 4
ST Berlin  : SV Paderborn   5 : 3
TV Rostock  : Torpedo Dresden   0 : 19
TC Stelle  : SV Paderborn   0 : 9
TV Rostock  : ST Berlin   1 : 6
TC Stelle  : Torpedo Dresden   2 : 17
TV Rostock  : SV Paderborn   0 : 11
TC Stelle  : ST Berlin   2 : 6

Torschützen:

TV Rostock : Torpedo Dresden
Lars Richter     4
Peter Jordan     4
Peter Jordan     4
Michael Roewer     3
Beate Domansky     2
Dirk Jobes     1
Michael Grzesiak     1

TC Stelle : Torpedo Dresden
Ronny Meinecke     4
Dirk Jobes     3
Dirk Jobes     2
Bert Bohn     1
Heide Böhm     1
Holger Köppe     1
Jens Mählmann     1
Lars Richter     1
Michael Grzesiak     1
Michael Roewer     1
Norbert Marwan     1

 

DER DRITTE SPIELTAG IN DRESDEN AUS DER SICHT EINES AUSSENSITZENDEN

Also eigentlich gibt es zu einem 19:0 (unser höchster Sieg überhaupt?) gegen Rostock und zu dem 17:2 über Stelle nicht viel zu sagen. Wir haben zwar gute Voraussetzungen damit gehabt, daß Stelle und Rostock an diesem Spieltag jeweils vier Spiele bestreiten mußten und wir nur zwei, aber trotzdem haben wir unsere Chance genutzt. Wir waren sicher mit der größten Mannschaft dabei, ich hoffe, daß ich sie noch zusammen bekomme.

  • Tor: Heide, Beate, Wolli, Norbert
  • Abwehr: Bert, Dirk, Holger, Jörg, Micha R., Frank H.
  • Sturm: Jens, Lars, Micha Gr., Peter Jor., Peter Joh., Ronny
  • Auf der Bank: Mira, Valentina, Anna, Arvid, Thore
  • Im zweiten Glied: Claudia N., Claudia M., Ralf, Frank H., Thomas J.
  • Nachrücker: Diverse Bekannte und Verwandte

Also schon ziemlich viel! Das Turnier hat dann auch im Vergleich zum ersten Bundesliga-Turnier in Dresden vor genau zwei Jahren reibungslos funktioniert. Der Zeitplan konnte fast bis auf die Minute genau eingehalten werden.

Ein wenig enttäuscht haben die Rostocker, die wir wohl etwas stärker erwartet haben. Dafür sind aber die Sporttaucher aus Berlin mit drei Siegen nach Hause gefahren.

Im ersten Spiel gegen Rostock schossen Wolli, Lars und Peter jeweils vier Tore, Micha R. drei, Beate hatte zwei und Dirk und Micha G. hatten jeweils ein Tor in diesem Spiel gemacht. Im zweiten Spiel hatten wir von zwölf eingesetzten Spielern elf(!) Torschützen. Die Torschützenliste an diesem Spieltag sieht so aus: Wolli 6 Tore; Ronny, Dirk, Lars, Peter, Micha R. je 4 Tore; Micha G. und Beate je 2 Tore; Heide, Bert, Frank, Jens, Holger und Norbert je 1 Tor. Ich denke, das spricht für eine gute Mannschaftsleistung, oder wollte da jeder einmal ran? :-)

Am Ende war es doch eine erfolgreiche und gelungene Veranstaltung. Der wichtigste Spieltag, der über den Aufstieg entscheiden wird, wird aber der letzte in Paderborn sein. Wir werden sehen.

Ein großes Dankeschön an alle, die Kuchen gebacken haben und bei der Organisation, Abbau und Aufbau mitgeholfen haben.

Thomas J.

 
 

7. Dezember 2003

Halle Pokal und Wanderpokal des SV Lok Aschersleben in Halle
GEBURTSHILFE FÜR UNTERWASSERRUGBY IM OSTEN

Schon das erste Spiel am 7.12.2003 in Halle(Saale), Torpedo-Dresden gegen Sporttaucher Berlin gab die Entscheidung, an wen der erste Platz vergeben wird: Torpedo Dresden oder Sporttaucher Berlin. Beide hatten einige unerfahrene Spieler in ihrer Mannschaft. Zwei der erfahrensten Spieler gab Torpedo-Dresden zur Unterstützung an Hettstedt ab, Micha G. und Frank B. Trotzdem gelang es Torpedo-Dresden mit einem knappen 1:0 (Bert Bohn) in Führung zu gehen und auch die noch folgenden Spiele zu gewinnen. Ebenso stark spielte Sporttaucher Berlin. Aber durch das entscheidende Tor von Bert war der Siegespokal für uns gesichert.

Das Sachsen/Anhalt-Turnier lief als Geburtshilfe für die im Osten noch wenig verbreitete Sportart Unterwasserrugby. Die angetretenen Mannschaften waren alle noch sehr jung und wenig ausgebildet. Trotzdem hat es großen Spaß gemacht und wir freuen uns, wenn in Aschersleben, Hettstedt, Halle ... und überall dort, wo es Springerhallen gibt, es den Menschen möglich gemacht wird, Unterwasserrugby spielen zu können.

Beate


Es waren mit:

Dirk (mit Arwid), Jörg, sein Sohn Tobias (der alle Spiele mitspielte), Ralf, Holger (der aus Wachau), Jens, Micha G. (spielte für Hettstedt), Frank B. (spielte auch für Hettstedt), Bert, Beate


Spiele:

Dresden : Berlin1:0
Aschersleben : Hettstedt0:6
Eisleben : Dresden0:7
Berlin : Aschersleben  9:0
Hettstedt : Eisleben5:0
Dresden : Aschersleben6:0
Berlin : Hettstedt5:1
Eisleben : Aschersleben1:6
Dresden : Hettstedt4:0
Berlin : Eisleben11:0

Endplatzierung:

  1. Torpedo Dresden
  2. Sporttaucher Berlin
  3. Hettstedt
  4. Aschersleben
  5. Eisleben

 
 

29. November 2003

1. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Berlin
TORPEDO MIT ALTER FORM IN ZWEITER LIGA

Auf den ersten Spieltag in der zweiten Bundesliga Nord kann Torpedo Dresden zufrieden zurückblicken. Mit drei Siegen und einem Unentschieden konnte sich Torpedo sofort an die Tabellenspitze der Liga setzen. Neben Torpedo waren die Mannschaften DUC Berlin, BUR Berlin II, ST Berlin, TV Rostock und TC Stelle zum ersten Spieltag in Berlin im Stadtbad Tempelhof am 29.11.2003 angetreten. Das Team SV Paderborn hatte spielfrei.

Torpedo hatte als einzige Mannschaft an diesem Spieltag vier Spiele und zwischen den Spielen jeweils nur ein Spiel Pause. Mit den angereisten zwölf Spielern konnte sich pro Spiel ein Stürmer ausruhen. Unsere Aufstellung:

  • Mittelsturm/ Tor: Heide, Beate, Wolli
  • Abwehr: Dirk, Jörg, Micha R., Frank B
  • Sturm: Jens, Ronny, Ulf, Peter, Norbert

Im ersten Spiel des Tages trafen BUR II und Sporttaucher aufeinander. Die Sporttaucher waren natürlich hochmotiviert, endlich einmal in der Liga gegen den BUR zu gewinnen. Jedoch blieben die hochgesteckten Erwartungen unerfüllt. Trotz personeller Übermacht (Sporttaucher mit angereisten 15 Spielern - d.h. Einwechseln von frischen Spielern in der Halbzeit möglich - hingegen BUR II mit nur acht Spielern) mußten sich die Sporttaucher mit 3:0 geschlagen geben.

Unser erster Gegner an diesem Spieltag war die Jugendmannschaft DUC Berlin, für die es das erste Ligaspiel in der Liga Nord war. In diesem Spiel pausierte Norbert. Zum Glück hatten wir keinen übermäßig starken Gegner im ersten Spiel, denn das torpedo-typische "erste-Spiel-Chaos" ließ nicht lange auf sich warten. Der DUC hat wirklich einzelne gute Spieler, jedoch reichte deren Gesamtleistung nicht aus, eine hohe Niederlage zu verhindern. Torpedo konnte zwar das Spiel mit 9:0 für sich entscheiden (Torschützen: Ronny, Jens, Jens+Peter, Ronny, Frank+Heide, Wolli, Dirk, Peter, Ronny), lieferte aber auch kein allzu überzeugendes Spiel ab. Anstatt in einem guten Zusammenspiel den Angriff zu formieren, versuchten wir oft im Einzelkampf ein Tor zu machen. Ein Spieler des DUC fiel durch ziemlich hartes Spiel auf - nach einem Faustschlag gegen Frank bekam er sogar die Rote Karte zu sehen (Rote und Gelbe Karten sind jetzt neu) und wurde für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt.

Im dritten Spiel begegneten sich Rostock und Stelle. Rostock bewies in diesem Spiel, daß sie auch Abräumer-Qualitäten besitzen und punktete klar mit einem 7:2-Sieg.

Unser schwerster Gegner wartete auf uns im nächsten Spiel: BUR II. In diesem Spiel konnte sich Jens erholen. Die Berliner spielten schnell, kräftig und sicher. Sie bauten ihre Angriffe gut auf, führten sie aber letztendlich nicht konsequent zu Ende. Unser Forechecking erwies sich als sehr kräftezehrend, und unsere Angriffe blieben rar und gingen meist nach kurzer Zeit in die Hose und das Spiel verlagerte sich wieder in unsere Hälfte. In den letzten Minuten der zweiten Halbzeit war der BUR scheinbar konditionell am Ende und endlich dominierten wir das Spiel vor dem Berliner Korb. Aber leider reichte die Zeit nicht mehr. Das Ende des Spiels kam und es stand immer noch 0:0. Wir können mit unserer Verteidigung zufrieden sein (es gab nur zwei kritische Situationen), die Berliner konnten unsere Abwehr nicht aufbrechen. An unseren Angriffstärken müssen wir aber wohl noch arbeiten (Ballsicherheit!).

Die Sporttaucher überrannten im Spiel gegen Stelle ihren Gegner und machten etwas für ihr Torverhältnis: 14:1.

Das nächste Spiel war Rostock gegen Torpedo. Diesmal pausierte Peter. Wir haben ja inzwischen freudig festgestellt, das Rostock sich im letzten Jahr sehr positiv entwickelt hat. Rostock ist tatsaechlich ein starker Gegner geworden. In der ersten Halbzeit brach Rostock ständig in unsere Hälfte ein und schwamm zahlreiche Angriffe, konnte aber jedes Mal von unserer Verteidigung aufgehalten werden. Das Spiel war ziemlich kraftvoll, und wir mußten erst einige Angriffe schwimmen, bis Wolli unser erstes Tor machte. Nach dem zweiten Tor von Ronny schien es einfacher zu gehen. Die zweite Halbzeit war dann auch nicht mehr ganz so anstrengend und Ulf, Wolli und Dirk konnten den Spielstand noch zu einem 0:5 erhöhen. Am Ende konnten wir zufrieden sein und die Rostocker auch, denn sie haben uns ein anspruchsvolles Spiel geliefert.

Im Spiel BUR II gegen DUC mußte sich letzteres Team mit einem 8:0 geschlagen geben.

Das letzte Spiel des Tages, hieß Sporttaucher gegen Torpedo. Ulf pausierte in diesem Spiel. Die Sporttaucher waren schon ganz heiß, uns zu bezwingen, denn es war unser viertes Spiel und sie vermuteten (sicher nicht ganz zu unrecht) starke Erschöpfung. Aber ganz so einfach wollten wir es ihnen nicht machen. Und da ihre Verteidigung oft Lücken hatte, konnte Wolli bald das 0:1 machen. Wir "revanchierten" uns und ließen - zum ersten Mal an diesem Tag - unser Tor mal ohne Verteidung. Die Sporttaucher nutzten die Gelegenheit zum Ausgleich. Heide und Frank bezwangen darauf das gegnerische Tor und erhöhten gemeinsam auf 1:2. Und wieder boten wir den Sporttauchern ein ungeschütztes Tor und die Gelegenheit zum 2:2. Aber das sollte nun ein Ende haben. Die nächsten beiden Tore versenkte Wolli souverän, und Frank, Wolli und Dirk erhöhten den Spielstand in der zweiten Halbzeit weiter auf 2:7. Arman hatte das gesamte Spiel unter Wasser zugeschaut und uns in der Halbzeit unsere Schwächen aufgezeigt: wir waren nicht nur physisch erschöpft, sondern konzentrierten uns nicht mehr. Die zweite Halbzeit gaben wir uns wenigstens mit der Konzentration mehr Mühe (und die Abwehr stand wieder gut), was dann wohl auch den klaren Sieg rechtfertigt.

Der Spieltag war von den Berlinern hervorragend organisiert. Zwischendurch zeriß ein lauter Knall die Turnieratmosphäre: ein Ventil an einer Druckluftflasche war wohl nicht in Ordnung. Zum Glück ist nichts Ernsthaftes passiert.

Anmerkung: Wir können mit drei Siegen und einem Unentschieden sehr zufrieden sein. Unsere Liga-Neulinge Beate und Ulf haben sich gut bewährt. Armans Hinweise während der Spiele gegen BUR II und Sporttaucher waren sehr hilfreich. Ich bin frustriert, weil ich kein einziges Tor gemacht habe.

Norbert


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

BUR Berlin II  : ST Berlin   3 : 0
Torpedo Dresden  : DUC Berlin   9 : 0
TV Rostock  : TC Stelle   7 : 2
BUR Berlin II  : Torpedo Dresden   0 : 0
ST Berlin  : TC Stelle   14 : 1
TV Rostock  : Torpedo Dresden   0 : 5
BUR Berlin II  : DUC Berlin   8 : 0
ST Berlin  : Torpedo Dresden   2 : 7

Torschützen:

Torpedo Dresden : DUC Berlin
Ronny Meinecke     3
Jens Mählmann     2
Dirk Jobes     1
Frank Bader     1
Peter Jordan     1
Peter Jordan     1

BUR Berlin II : Torpedo Dresden
-

TV Rostock : Torpedo Dresden
Peter Jordan     2
Dirk Jobes     1
Ronny Meinecke     1
Ulf Claußnitzer     1

ST Berlin : Torpedo Dresden
Ulf Claußnitzer     4
Frank Bader     1
Dirk Jobes     1
Heide Böhm     1

 
 

23. November 2003

Lions-Cup in Braunschweig
SENSATION IN BRAUNSCHWEIG

Mit einem sensationellen zweiten Platz ließ Torpedo Dresden beim Lions-Cup am vergangenen Sonntag (23.11.2003) in Braunschweig Erstliga-Mannschaften wie Hannover und Lübeck hinter sich. Trotz kleiner Mannschaft (zehn Spieler) und zwei unerfahrenen Spielern schaffte Torpedo nach einem Turnier ohne Niederlagen den Einzug ins Finale. Die sehr starke Erst-Liga Mannschaft aus Bremen konnte das Team aus Dresden erst nach zähem Kampf mit einem 1:0 bezwingen.

Zum Lions-Cup 2003 traten Mannschaften aus Braunschweig, Bremen (1. Liga), Dresden (2. Liga), Hannover (1. Liga), Lübeck (1. Liga), Paderborn (1. Liga), Rostock (2. Liga) und Stelle (2. Liga) an. Es wurde jeweils 13 Minuten gespielt. Die Mannschaft aus Dresden reiste anstatt mit elf nur mit zehn Spielern an, da Ralf leider krank geworden war. Mit Beate und Ulf waren zwei noch recht unerfahrene Spieler dabei. Für Bert war es das erste Spiel für Dresden seit seinem Wechsel von Paderborn.

Die Aufstellung unserer Mannschaft wurde diesmal experimentell umgestaltet. Da sie sich während des Turniers als sehr geeignet erwiesen hat, wurde sie nicht mehr geändert:

  • Mittelsturm/ Tor: Heide, Wolli
  • Abwehr: Jörg, Frank, Bert, Norbert
  • Sturm: Beate, Ulf, Micha G., Peter

In der Vorrunde waren unsere Gegner Paderborn, Hannover und Rostock.

Im ersten Spiel gegen Paderborn blieb diesmal das gewohnte "Erstes-Spiel-Torpedo-Chaos" aus. An sich lief das Spiel ganz gut, auch wenn wir uns als Mannschaft erst noch einspielen mußten. So blieben einige gute Chancen ungenutzt. Den Paderbornern ging es scheinbar ähnlich - auch sie konnten keine Chancen verwandeln. So blieb es bei einem etwas unbefriedigendem 0:0.

Unser zweiter Gegner hieß Hannover. Diese Mannschaft hatte es in der letzten Saison immerhin bis zur Deutschen Meisterschaft geschafft und besiegte Dresden beim letzten Zusammentreffen in der 1. Liga mit 9:0. So erwarteten wir einen sehr starken Gegner und wurden auch nicht enttäuscht. Dieses Spiel war sehr kräftezehrend, da Hannover auch körperlich sehr stark war. Der Gegner war fast die gesamte Zeit vor unserem Tor und baute ständig Druck auf. Doch durch unsere Abwehr war sehr schwer zu kommen. Erst eine Lücke im Torwart-Wechsel konnten die Hannoveraner zu einem Tor nutzen. Eine der wirklich sehr wenigen Gelegnheiten, in denen wir es ernsthaft bis zum gegnerischen Tor geschafft haben, hat Micha sensationell zum Ausgleich genutzt. Nun hieß es einfach nur noch durchhalten und verteidigen. Die Abwehr stand den Umständen entsprechend ganz gut (Bert und Norbert zum ersten Mal in der Abwehr) und so konnten wir das 1:1 bis zum Ende des Spiels halten, wovon wir selber eigentlich überrascht waren.

Beim dritten Gegner durften wir uns natürlich keinen Fehler erlauben. Rostock hat sich inzwischen stark verbessert und ist ein ernstzunehmender Gegner geworden. Außerdem waren sie hochmotiviert, Dresden endlich einmal zu besiegen. Wir durften sie auf keinen Fall unterschätzen. Rostock hat auch gleich das Anschwimmen gewonnen und baute durch Schnelligkeit und Kraft großen Druck gegen unser Tor auf. Und bald darauf fanden sie eine Lücke in unserer Abwehr und machten das erste Tor. Groß war da die Freude auf der Rostocker Seite. Die nächsten Minuten spielten sich dann eher vor dem Rostocker Tor ab und Bert konnte den Ausgleichstreffer versenken. Rostock schaffte es auch immer wieder gefährlich nah an unser Tor zu kommen, doch hatten wir mehr Chancen vor ihrem Tor. Letztendlich verwandelten Bert und Micha noch zwei davon und wir konnten mit einem 3:1 ganz glücklich sein.

Damit waren wir Vorrunden-Zweiter (hinter Hannover) und hatten den vierten Platz schon mal sicher. Die ersten Plätze der anderen Gruppe belegten Lübeck und Bremen. Im Spiel um das Finale hatte Hannover gegen Bremen und Dresden gegen Lübeck zu spielen (wobei sich später herausstellen sollte, daß es unser Glück war, nicht Vorrunden-Erster zu sein, denn gegen Bremen hätten wir in der Zwischenrunde sicher verloren und wären am Ende auf dem vierten Platz gelandet).

Das Zwischenrunden-Spiel Lübeck gegen Dresden wurde das spannendste Spiel des Tages. Lübeck war zwar nicht so körperlich stark wie Hannover, spielte jedoch ziemlich gut zusammen und war ständig dabei, einen Angriff auf unser Tor aufzubauen. Trotzdem schafften wir es immer wieder in die gegnerische Hälfte und bis zum Lübecker Tor. Micha nutzte die Gelegenheit zum 1:0. Wir lagen nun überraschend in Führung und wollten uns die jetzt auch nicht wieder wegnehmen lassen. Die Lübecker Angreifer wurden immer aggressiver, konnten aber von unserer Verteidigung immer wieder vertrieben werden. Weil jemand bei uns beim Einwechseln zu zeitig ins Wasser gesprungen ist (Flossenspitzen waren noch im Wasser), mußten wir zeitweise sogar mit nur fünf Leuten spielen. Lübeck versuchte diese Chance zu nutzen - aber unsere Abwehr hielt trotzdem. Nur noch wenige Sekunden bis zum Abhupen - gleich sollten wir es geschafft haben! Ein Lübecker Angreifer (ich glaube, es war Peter Zimmert) schwimmt frontal auf den Dresdner Verteidiger (Norbert) zu und taucht plötzlich blitzschnell nach oben, um zwischen Wand und Torfrau (Heide) sich zum Tor durchzukämpfen. Und schaffte doch tatsächlich noch den Ausgleich. Noch während wir dann anschwammen kam das Spielende. Das bedeutet: Strafstoßschießen bis ein Sieger feststeht. Zum Glück hatten wir uns vorher bereits Gedanken gemacht, wer die Strafstöße wirft. Den ersten Strafstoß probierte Jörg, aber er wurde gehalten. Nun war es an Wolli, den Strafstoß gegen uns zu halten, was er auch souverän schaffte. Den nächsten Strafstoß konnte Micha für uns verwandeln. Leider schaffte es der Lübecker gegen Heide genauso; somit stand es 2:2. Nun hatte Bert den Versuch und konnte den Strafstoß auch verwandeln. Den nächsten Strafstoß gegen uns muß Wolli unbedingt halten, sonst ist es ja wieder unentschieden. Leider klappt es diesmal nicht, 3:3. Nun war Peter an der Reihe, seinen ersten Strafstoß bei einem Turnier zu machen. Peter tauchte bereits in der Mitte des Beckens ab und ließ sich auch noch vor dem Tor vom Tormann den Ball aus dem Arm treten. Peter ließ sich aber nicht beirren, zog den Tormann erst am Bein vom Tor um dann etwas über den Tormann zu tauchen und von oben den Ball in die winzige Lücke zwischen Schulter und Korbrand zu drücken. Das ging so schnell, daß der Tormann Peters Arm bzw. den Ball nicht mehr fassen konnte. Den nächsten Angriff konnte Wolli den Ball sicher halten und verursachte einen explosionsartigen Jubel unter den Dresdnern. Wir besiegten die Lübecker mit 4:3 nach Strafstoßwerfen und sicherten uns so das Spiel um das Finale. Wir konnten es kaum glauben. Mit solch einer Platzierung hatte von uns niemand gerechnet.

Zum Finale Bremen gegen Dresden kann man nicht viel sagen. Die Bremer spielten sehr kraftvoll und aggressiv und sorgten dafür, daß das Spiel eigentlich nur vor unserem Tor stattfand. Sie hatten allerdings große Mühe, durch unsere Abwehr zu kommen. Beate hatte eine Lücke beim Torwart-Wechsel gerettet, indem sie sich blitzschnell einfach selber auf den Korb legte. Irgendwann war jedoch der Korb von der Wand gerutscht und ein Bremer konnte, zwischen Korb und Wand liegend und dadurch selber geschützt vor den Verteidigern, das Siegertor für Bremen werfen. Mit der Niederlage 1:0 waren wir aber sehr zufrieden, mußten wir in der letzten Saison doch ganz andere Niederlagen hinnehmen. Außerdem sind wir immerhin Zweiter!

Fazit: Wir haben den zweiten Platz beim Lions-Cup diesmal auch ohne Henrik geschafft (ohne seine taktischen Unterweisungen während seiner Dresdner Zeit aber sicher nicht) - darauf können wir wirklich sehr stolz sein (Henrik ist es hoffentlich auch). Wir haben uns gegen die Erstliga-Mannschaften gut behaupten können und zwei sogar hinter uns gelassen, obwohl einige unserer Stammspieler nicht dabei waren und wir zwei unerfahrene Spieler dabei hatten. Vielleicht lag es u. a. an der ungewöhnlichen Aufstellung? Auf alle Fälle sind wir begeistert von dem überraschenden zweiten Platz (wir hatten realistischerweise mit Platz sechs geliebäugelt). Rostock ist ein ernstzunehmender Gegner geworden, und wir sind über deren positive Entwicklung hoch erfreut.

Bleibt zu hoffen, daß wir die positive Stimmung beim ersten Spieltag am kommenden Wochenende gut umsetzen können.

Norbert

Endergebnis:

  1. Bremen
  2. Torpedo Dresden
  3. Hannover
  4. Lübeck
  5. Braunschweig
  6. PSV Paderborn
  7. Stelle
  8. TV Rostock
 
 

5. Oktober 2003

ZWEITE INOFFIZIELLE OSTDEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN in BERLIN

Am vergangenen Sonntag fanden die zweiten Inoffiziellen Ostdeutschen Meisterschaften im Unterwasserrugby im Stadtbad Steglitz (Finckensteinallee) in Berlin statt. Acht Mannschaften aus Berlin, Chemnitz, Dresden, Rostock und Zwickau waren angetreten, den etwa einen halben Meter hohen Wanderpokal zu erkämpfen. Darunter auch die Mannschaft des Ausrichters Sporttaucher Berlin, die den dritten Platz belegte. Den zweiten Platz erkämpfte sich wie im Vorjahr Torpedo Dresden; den Pokal konnte die Mannschaft BUR Berlin II mit nach Hause nehmen. Gespielt wurde jeweils 14 Minuten.

Das Turnier begann mit einer Vorrunde, in der in zwei Gruppen gespielt wurde. In der Gruppe A waren BUR II, Torpedo Dresden, TC Berlin Damen und der TC Chemnitz; in der Gruppe B Sporttaucher Berlin, TV Rostock, DUC Berlin Jugend und TC Manta Zwickau. Torpedo war mit elf Spielern angereist: Dirk, Jörg, Heide, Holger, Micha G., Micha R., Peter, Claudia M., Norbert, Wolli und Lars. Deborah war auch mitgekommen, um einmal ein Turnier zu erleben. Arman, als Hauptorganisator konnte wegen seiner Verletzung weder für Dresden noch für eine andere Mannschaft spielen. Jens und Ronny spielten ebenfalls nicht für Torpedo, weil sie eigene Mannschaften aus Chemnitz bzw. Zwickau mitgebracht hatten.

Unser erstes Spiel war gegen die Chemnitzer, die noch nicht lange Unterwasserrugby spielen, nur mit sieben Spielern antraten und für die es das erste Turnier überhaupt war. In diesem Spiel haben wir einfach nur unsere Überlegenheit ausgenutzt um Tore zu machen, anstatt einmal ordentlich das Zusammenspiel zu üben. Das wäre eine günstige Gelegenheit gewesen. (Aber vielleicht brauchten wir nach der letzten Liga-Saison und dem letzten Turnier in Budweis auch einfach mal so ein Spiel.) Am Ende hatten wir das einzige zweistellige Ergebnis des Tages erreicht: 11:0. Darüber brauchen wir aber nicht stolz zu sein. Einige Torpedos und auch Berliner haben in den folgenden Spielen die Chemnitzer und auch die Zwickauer Mannschaft verstärkt.

Das zweite Spiel mit dem BUR II als Gegner (verstärkt mit Spielern vom BUR I) versprach dagegen unser schwerstes Spiel zu werden. Wir waren nicht besonders gut aufeinander eingestellt und das Zusammenspiel ließ zu Wünschen übrig. Außerdem war der BUR II einfach besser und kräftiger. Nach dem Spiel, das der BUR II mit 4:1 für sich entschied, hatten wir trotzdem das Gefühl, daß der Gegner zu knacken gewesen wäre. Das Ehrentor für Torpedo warf Micha G.

Im letzten Vorrunden-Spiel trafen wir auf die Berliner Damen, die leider auf einige ihrer Top-Spieler verzichten mußten. Daher fehlte der Damenmannschaft auch der Biß und wurde nur einmal wirklich gefährlich, nachdem sie sich mit einem wirklich sehr guten und beeindruckendem Zusammenspiel über lange Zeit bis vor unser Tor zugearbeitet hatten. In diesem Spiel konnten wir unser Zusammenspiel deutlich steigern und besiegten die Damenmannschaft mit 3:0 (Tore von Peter, Claudia und Peter).

In der Gruppe B hatte der Sporttaucher alle anderen Mannschaften souverän besiegt. So hieß es in der Zwischenrunde gegen den Sporttaucher Berlin zu spielen. Wir vermuteten die Mannschaft als mindestens gleichstark, was auf alle Fälle ein spannendes Spiel zu werden versprach. Woran wir alle nicht gedacht hatten war, daß durch die leichten Gegner in der Gruppe B die Sporttaucher nur in der Offensive gut eingespielt waren, aber nicht in der Defensive. Und so schnell konnten sie offenbar nicht umstellen. Aber wir hatten einige Mühe, ihre Angriffe auf unser Tor abzuwehren. Trotzdem stand es sehr zu unserer Freude bald 2:0 für Torpedo. Die Berliner verstärkten jetzt ihre Angriffe und konnten noch einen Anschlußtreffer in unseren Korb versenken. Trotzdem schaffen wir den Sprung ins Finale mit dem Sieg über Sporttaucher Berlin: 2:1 (Tore von Peter und Lars).

Im Finale hatten wir wieder den BUR II als Gegner. Ob wir es nun schaffen, dieser Mannschaft die Stirn zu bieten? Im Gegensatz zum Vorrunden-Spiel spielte der BUR diesmal einiges härter und aggressiver. Offenbar machte sich jetzt auch der Trainingsrückstand bei einigen von uns konditionell bemerkbar. Der BUR II machte ständig Druck auf unser Tor und konnte auch einige Tore verwandeln. Als nachteilig für uns erwies sich die Schiedsrichtereinteilung, die sich als sehr parteiisch für den BUR II erwies. So wurden unsere Angriffe sehr oft einfach so abgehupt und Freiwurf gegen uns entschieden (sogar als wir ein Tor gemacht haben). So kam es auch zu einem Strafstoß gegen uns, weil ich zur Orientierung das Tor berührt habe - jedoch ohne daß ein Angriff gegen uns lief. Eine unüblich harte Schiedsrichterentscheidung in solch einer Situation. Der Strafstoß war dann auch das finale 4:0. Ich habe schon viele parteiische Schiedsrichterentscheidungen gegen Torpedo erlebt, aber an solche wie in diesem Spiel kann ich mich nicht erinnern. Ich glaube nicht, daß wir das Spiel gewonnen hätten, aber zumindest wäre das Endergebnis nicht so drastisch ausgefallen. Können wir nur hoffen, daß wir in der kommenden Liga-Saison ein besseres Bild abgeben und den BUR II wieder hinter uns lassen.

In der Endrunde traten u. a. noch die Zwickauer und Chemnitzer gegeneinander an (4:1). Beim Spiel um Platz drei (Rostock gegen Sporttaucher) bahnte sich anfänglich eine kleine Überraschung an, als es plötzlich 1:1 stand. Leider reichte es am Ende doch nicht für die Rostocker, und sie mußten sich mit 3:1 geschlagen geben. Aber vielleicht schaffen sie es im nächsten Jahr?

Es war ein sehr gelungenes Turnier und hat allen Spaß gemacht.

Norbert

Endergebnis:

  1. BUR II
  2. Torpedo Dresden
  3. Sporttaucher Berlin
  4. TV Rostock
  5. TC Berlin Damen
  6. DUC Berlin
  7. TC Manta Zwickau
  8. TC Chemnitz
 
 

20. September 2003

BUDWEIS CUP 2003 in BUDWEIS

Mit dabei waren:
Beate, Claudia M., Micha und Micha, Jörg, Frank und Frank, Heide, Ondra, Lars und Wolli

Am Samstag Morgen begannen wir mit drei Gruppenspielen und am Nachmittag gab es zwei Platzierungsspiele.

Das erste Spiel - Dresden : Darmstadt (0:7)

Das Gute zuerst: Wir hatte zwei positive Phasen in der Verteidigung (0-2 min und 6-8 min),in denen keine Tore fielen. Außerdem waren wir einige Male in Richtung des gegnerischen Tores unterwegs. (Hondra sogar ganz nah dran.)

Unsere Fehler: blinde Pässe, zu geringe Agressivität, fehlendes verständnis zwischen den Torwarten, das Gefühl für das kleine Becken fehlte (3,6 m tief, 10 m lang), keine Anspielpartner in der Offensive, mangelhafte Disziplin im Spiel

Gut: unter den Knäueln an der Oberfläche war fast immer auch einer von uns, keine Wechselfehler, Freistöße gingen nicht sofort verloren

Fazit: Faires Spiel, das fast die gesamte Ziet in unserer Hälfte verbracht wurde, unterbrochen nur von 2-maligem Hupen.

Das zweite Spiel - Dresden : Heilbronn (1:8)

Im Unterschied zum ersten Spiel traten wir deutlich agressiver auf. Nur das Abhupen der Tore hinderte unseren Spielfluß ein wenig. Wenn wir nicht in Bedrängnis waren, funktionierte unsere Defensive fantastisch. Das Tor schoß Micha G.

Fehler: lasches Anschwimmen (einer allein kann den Ball halt nicht sinnvoll passen). Durch die vermurksten Anschwimmen fielen allein in diesem Spiel etwa fünf Tore, keine Ordnung beim Rückzug und Anschwimmen. Fehlendes Ballgefühl (z.B. bei mir).Teilweise unglückliche Wechselzeitpunkte

Gut: drunterliegen unterm Knäuel, kein entscheidender Wechselfehler, passables Passspiel (laut Frank dank des Nachlassens unseres Gegners)

Fazit: Faires Spiel (wir waren sogar etwas brutaler) mit 85:15 % Spielanteil für den Gegner.

Das dritte Spiel - Dresden : Budweis (0:11)

Unser schwerstes Spiel bis dahin. Außer Heide und Micha G. glaubten alle (die ich befragte), wir hätten eher eine Zuschauerposition innegehabt. So wurden wir Zeuge einer Lehrstunde in agressivem, schnellem und taktisch gut eingestelltem Spiel. Um schnell die durch Jörgs Arm im Korb entstandene Pause zu überbrücken, ließ ich den Ball beim Strafstoß bereits nach Sekunden hinein.

Fehler: wir ließen uns einschüchtern/beeindrucken, Torwartmißverständnisse (außer Heide), konfuses Spiel ohne Linie, Wolli mit Schulter im Korb (war aber schon Tor, deswegen kein zweiter Strafstoß)

Gut: Lars: "Heide war beeindruckend schön und hinterließ glitzernde Kondensstreifen voller Dynamik und Eleganz." Micha fand, der Gegner ließe sich den Ball gut abnehmen. Unsere Anschwimmen gingen später verloren.

Fazit: Härteres Spiel mit wenig Anteilen für uns.

Das vierte Spiel - Dresden : Pforzheim (1:2)

Unser bestes Spiel bis dahin. Mit viel Engagement und starkem Willen konnten wir das Spiel einige Male an uns reißen und verbrachten viel Zeit fernab des heimischen Tores. Doch die Sehnsucht ließ uns dann schnell zurückkehren, um das 0:1 in Empfang zu nehmen. Ein schneller Gegenstoß von Heide (mit taktischer List von Micha) brachte das 1:1. Aber den Strafstoß einige Zeit später vermochte sie leider nicht zu halten. (Grund für den Strafstoß: meine Schultern im Korb, aber ohne Gegner in der Nähe)

Fehler: die Gegner konnten ohne entsprechende Reaktion das Spiel in die Breite ziehen. (In dieser Situation sollten eigentlich die Dackel mit raus gehen, und die Deckel allein bleiben, was aber nicht geschah). Offensive zu zaghaft.

Gut: wir ließen uns durch die immer trüber werdende Brühe nicht entmutigen, konsequentere und konzentriertere Spielweise, bessere Übersicht, Hondra sagt: "Wirr waren vorrn!" (sogar manchmal zu zweit oder zu dritt)

Fazit: ein fast ausgegelichenes Spiel aber mit vielen kritischen Szenen an unserem Korb und Sicht unter 5 m (kein Scherz).

Das fünfte Spiel - Dresden : Moskau (0:8)

Unser wechselhaftestes Spiel. Die Bewertung dieses Spiels teilte das Torpedolager in zwei Hälften. Viele fanden, daß wir trotz allem gut gekämpft hatten und ein packendes Abschiedsspiel erleben durften, andere waren der Meinung, das Spiel sei total an ihnen vorbeigegangen und grottenschlecht gelaufen. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit schied Heide wegen Schmerzen aus. In den nächsten Minuten erhöhte sich die Anzahl unserer Gegentore rapide, bis wir uns neu formierten und die letzten 4 1/2 Minuten (laut Claudia) ohne Gegentor überstanden.

Fehler: nach Heides Ausscheiden keine Ordnung und zu überhastete Angriffe, schlampiges Defensivverhalten von fast allen.

Gut: gute Kampfleistung, bessere Offensive, (leicht) gestiegenes Spielverständnis, schöne Zusammenspiele (Doppelpässe!)

Fazit: Spiel mit erschreckendem Ergebnis trotz packender Endphase.

Gesamtfazit:

Torwarte: ausbaufähige Leistung (viel zu viele Treffer), ich schlage vor, daß ihr im Training kritisiert und besonders mich auch härter angreift, damit die beschissenen Straftstöße bald mal aufhören, das geht mir nämlich echt auf den Keks.

Verteidigung: gute Einzelleistungen im Kampf aber unbefriedigende Abstimmung am Korb.

Angriff: durch zu geringe Unterstützung der Deckel und Dackel allein, aber dann manchmal auch blind im Angriff, ansonsten gut aggressiv.

Unsere Neuen und Wiederdazugestoßenen haben sich gut bewährt und sind im Laufe des Turniers besser in unsere Spielweise hineingewachsen. Mit den schon oft beweinten miserablen Voraussetzungen (hptschl. Trainingszustand) war bei diesem teils hochkarätig besetzetn Turnier nicht mehr zu schaffen. Dennoch ließ sich bei allen (mit denen ich Ball- oder Blickkontakt hatte) eine (kleine?) Verbesserung im Laufe des Turniers feststellen. Wir haben uns gegen die in allen Belangen überlegene Gegner recht wacker geschlagen. Ich bin allerdings skeptisch über den Lerneffekt gegen (viel) zu starke Gegner in zu kurzer Zeit in zu kleinen Becken.

Euer Wolli

P.S.: Dieser Bericht ist nicht nur auf meinem Mist gewachsen.

P.P.S.: Ich schlage vor, daß Beate ab jetzt nur noch allein oder in hoffnungslosen Situationen eingesetzt wird, da sie nur dann (siehe letztes Spiel) voll aufdrehen kann.

P.P.P.S.: Claudia findet Abfallwirstchaft ist Medizin sehr ähnlich. Und Heide und Ondra machen schöne Wetten.

 
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