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UNTERWASSERRUGBY

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2. August 2001

Sommer-Training in Dresden
NEUESTE TRAININGSMETHODEN ZUR REFORMIERUNG DES UNTERWASSER-RUGBY ERPROBT!

Die Mannschaft von Torpedo Dresden ist jetzt auch schon im Neurer-Wesen tätig. Als Trainingsmethode wurde am Dienstag in Pirna das Spiel mit einer sand-gefüllten Plastikflasche erprobt. Diese Idee wurde nicht aus einer Not geboren (wenn jemand behauptet, wir hätten den Ball vergessen, nach Pirna zu nehmen, redet der Quatsch!!), nein, wir werden in der Trainingsforschung aktiv. Das nächste Jahr will Torpedo Dresden damit bei der Messe der Meister von Morgen ausstellen oder schon ein Niveau höher bei Jugend Forscht.

Nach aktuellen Untersuchungsergebnissen verlangt das Spiel mit der Flasche ein viel engeres Paßspiel mit der eigenen Mannschaft, weil die Flasche für Pässe völlig ungeeignet ist. Sie läßt sich aber besser am Körper führen und paßt beim Torangriff auch in kleinere Ritzen. Auch tut so eine Flasche im Gesicht etwas mehr weh. Wer diese Trainingsmethode ausprobieren möchte, wird um Rücksprache mit dem Patenthalter Torpedo Dresden gebeten. Weitere Untersuchungsergebnisse folgen in: Nature, Bild Der Wissenschaft, Science, Fit For Fun, FAZ, Bild, Frösi und Trommel. Die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit dem Spiel mit Flaschen, man denke nur an das Paradoxon: Innen Sand, außen Flüssigkeit; statt normal: Innen Flüssigkeit und außen Sand, wird in der Jungen Welt und im ND geführt.

Dr. Thomas Jordan
Sektion Sportwissenschaft Torpedo Dresden

Antwort von Jens:

Also früher war alles besser! Nee mit Sand füllen ist doch nix Kinder! Bleibt doch bei den guten alten Methoden - mit Bier füllen. Und überhaubt, jetzt spielt nur noch eine Flasche mit? Also fürher waren noch wenigstens 5-6 zu motivieren ...

Tschoe Jens

 
 

30. Juni und 1. Juli 2001

Hochschulturnier in Paderborn
TORPEDO DRESDEN IST IN DEUTSCHLAND DAS VIERTBESTE HOCHSCHUL-RUGBY-TEAM!

oder

DIE INTEGRATION DER KOMPONENTE PSYCHO IN DAS SPIELSYSTEM VON DRESDEN.

Die diesjährigen Hochschulmeisterschaften in Paderborn wurden trotz oder wegen vier neuen Spielern, dessen erstes Turnier das BOT war, sehr erfolgreich abgeschlossen. Unsere komplette Abwehr wude durch sie gebildet. Am Ende waren es aber nur drei Gegentore in neun (!) Spielen. Auch, weil wir unsere Traum-Torverteidigung mit Antje, Dirk und Falk dabei hatten.

Aber nun von vorn. Der Turniermodus wurde nach dem DresdenSystem gebildet, doch da wußten die Paderborner mehr als wir. Das hieß, daß von den zwölf angetretenen Mannschaften, jede in der Vorrunde 6 Gegner hatte. Aus der sich daraus gebildeten Tabelle wurden die Endrundengegner bestimmt.

Das erste Spiel war gegen Paderborn. Wir können schon sagen, der Gegner liegt uns. So sind die beiden Thomanten (R. + J.) nach dem Anhupen erst dann wieder aufgetaucht, als Thomas J. nach Zuspiel von Thomas R. den Ball versenkte. Der Rest vom Spiel wurde kontrolliert und so gewannen wir nach zehn Minuten mit 1:0. Das zweite Spiel gegen Konstanz lief noch besser. Nach einem traumhaften Angriff verwandelte Mark zum 1:0. Das 2:0 machte Thomas J. und das dritte Tor machte Thomas (J. + R.) nachdem Lars (Psycho) den Ball solange über dem gegnerischen Tor verteidigt hatte, bis der Ball runter fiel und der Torwart hochging. Das Highlight von Paderborn war aber unser drittes Spiel gegen Aachen, den amtierenden Meister. Das 1:0 machte Falk, dann kam der Ausgleich und dann, eine Minute vor Schluß, Freiwurf für Aachen in der ihrer eigenen Hälfte. Der erste führt den Freiwurf aus und passt zum zweiten Aachener. Dieser wiederum dreht sich um, schwimmt schnurstracks auf das Tor und versenkt den Ball in Stürmermanier im eigenen Korb. Endresultat: 2:1 für Dresden. (Ich glaube aber, daß er keine Blöd-Maske auf hatte). Die nächsten Spiele wurde alle 0:0 Unentschieden gespielt. Die Kräfte ließen bei einigen nach, doch die Abwehr hielt. Was besonders bemerkenswert war, ist die Tatsache, daß sich die Gegner über das Unentschieden gegen uns gefreut hatten. So haben wir in der Vorrunde den vierten Platz belegt. Am ersten Tag haben wir natürlich auch mal unsere vier Neuen (Holger, Wolfgang (Wolli), Mark, Lars (Psycho)) gefragt, wie es denn so geht. Lars´ Antwort war sehr interessant. Er spiele lieber den Psycho-Stil, seine Gegner werden am Anfang gleich so hart rangenommen, daß sie erstmal Respekt bekommen. Warum eigentlich nicht, wir haben doch sowieso immer gemerkt, daß wir viel zu lieb spielen.

Der Sonnabend wurde mit Party, Grillen (so ein transportabler Klappgrill (Danke, Lars) ist schon eine feine Sache, wenn man Feuer hat) und einem DJ (Doof-Jockey) verbracht. Der war am Ende froh, als wir ihm die Musik rausgesucht haben. Das Schönste an so einem zweiten Spieltag ist, wenn man merkt, daß die anderen Mannschaften schon unterwegs zur Schwimmhalle sind, aber wir, weil wir besser sind, erst viel später dort sein müssen.

So hatten wir unser erstes Spiel gegen...na....na..na genau, Paderborn! Gut, dachten wir, kennen wir. Trotz des schon dritten Spiels von Paderborn kamen wir nicht so gut in die Gänge und so blieb es auch nach der Verlängerung beim 0:0. Strafstoßschießen: Falk versenkte den ersten, Dirk hielt den zweiten, Thomas J. versiebte den dritten, ein Paderborner versenkte den vierten und Thomas R. versiebte Nummer fünf, den sechsten hielt Dirk abermals. Das waren die jeweilos regulären drei. Als nächster Schütze ging Psycho-Lars ans Werk. In beeindruckender Art und Weise zog er die Nationalmannschafts-Torfrau vom Korb bis fast an die Oberfläche, um dann an ihr vorbeizuschwimmen und das Tor zu machen. Beim nächsten Strafstoß hatte Dirk den Ball zwar schon fast sicher, aber aus unerklärlichen Gründen hupte der Schiri ab und Dirk mußte raus (er wäre wohl zu weit weg vom Tor gewesen). Bei der Wiederholung versenkte ein Paderborner aber den Ball gegen Falk. Dann versuchte Wolli sein Glück und machte das Tor, als wenn er nie etwas anderes gemacht hätte. Zum Schluß kam der große Auftritt von Antje an der sich der Paderborner die Zähne ausbiß. Sieg und was dazukommt, wir sind endlich ein AngstGegner.... die Paderborner mögen uns wohl nicht mehr so. So haben wir dann das Halbfinale erreicht. Dort wartete dann Göttingen auf uns. Das Spiel war von uns wesentlich besser als gegen Paderborn, wir hatten auch unsere Chancen. Doch hatten die Göttinger eine Situation ausgenutzt, in der unser Tor einen Meter von der Wand weggerutscht ist. Göttingen gewann mit 1:0.

Im Spiel um Platz drei sollte anschließend Gießen bezwungen werden, doch auch das Spiel verloren wir mit 0:1, obwohl wir auch hier große Chancen hatten, gerade in der Schlußoffensive. Schade, schade, schade ... aber ich habe meine erste Strafminute bekommen, glücklicherweise mein unmittelbarer Gegner auch. Somit sind wir endgültig vierter geworden. Das Endspiel hat dann Göttingen mit 2:1 nach Verlängerung gegen Aachen gewonnen, denen das Eigentor also doch nicht so doll geschadet hat.

Es bleibt also festzuhalten, daß wir nach dem 7.Platz im letzten Jahr und dem aktuellen vierten im nächsten Jahr Meister sein müßten, daß unsere Verstärkungen bald unterschriftsreife Spielerverträge im Briefkasten haben, daß Antje unverkäuflich ist, daß wir endlich böse genung für die Liga sind und daß der torpedohafte Aufstieg fortgesetzt worden ist.

Thomas J.


... aus unerfindlichen Gründen hat der Autor des Hochschul-Meisterschafts-Berichts wichtige Details über das Turnier und die Sonne des Wassersports, unsere Heide, vergessen zu erwähnen. Asche auf mein Haupt ... und danach Honig drauf!!!

Interessant waren nämlich auch die Motivationsmittel unserer Mannschaft. Damit unter Wasser auch jeder wußte, wer das ist, vor denen sie so große Angst haben, malte Heide jedem das Torpedo-Logo und seine Nummer auf die Schulter (Torpedo-Tatoo). Vergessen zu schreiben habe ich auch, daß wir nur mit zehn Frauen und Männern gespielt haben, so daß die Stürmer (die sonnige Heide (ihre Anwesenheit ist der einzige Grund, warum in Frankfurt überhaupt die Sonne scheint) und die Thomanten) immer einen Dreier-Wechsel gemacht haben.

Thomas J.

 

EINE LEISTUNGSKURVE OHNE KNICK

Torpedo Dresden belegte am vergangenem Wochenende den 4. Platz bei den Hochschulmeisterschaften in Paderborn.

Besonders die neuen Torpedos (Lars aka "Psycho", Holger, Wolli aka "Kakaoverweigerer" und Mark) lieferten eine phänomenale Vorstellung. Die Spannung erreichte einen kaum dagewesenen Höhepunkt, als es zum Kampf mit dem Erzrivalen Paderborn um Platz 4 ging. Nach langem zähen Kampf (10 min Spielzeit) stand es immer noch 0:0, auch eine 5 minütige Verlängerung mit Sudden Death brachte keine Entscheidung. Also Strafwurfschiessen. Die ersten drei Strafwürfe führten leider keine Entscheidung herbei, da jeweils nur ein Treffer gelandet wurde. Im darauf folgenden Sudden Death Modus konnte Torpedo Dresden jedoch seine Newcommer-und Nationalkader-Trümpfe ausspielen und das Match somit für sich entscheiden. In einer schwindeleregenden Vorstellung hielt Antje M. das Tor von Torpedo Dresden dicht und bracht uns somit den Sieg.

Ras, dwa, tri,

TORPEDO

Falk

 
 

27. Juni 2001

Training Sachsendamm, Berlin
EINE EMAIL VON ARMAN

Guten Morgen !

Kleiner Bericht vom Trainingsspiel gestern abend. Das Becken mit olympischen Ausmaßen von 22m Länge, 15m Breite, 4.70m Tiefe entsprach so ganz den Dresdener Verhältnissen. Die vier nordsächsischen Exponenten der Dresdener Mannschaft hatten Gelegenheit, einmal zusammen zu spielen, und sie bildeten folglich auch das Rückgrat der blauen Mannschaft.

Es ging gleich fetzig los: Zwei oder drei Tore fielen nach zehn Minuten. Das Strickmuster war immer dasselbe, nur hat es der Gegner nicht durchschaut. Norbert und Achim trugen den Ball aus dem Mittelfeld mit genialen Doppelpässen nach vorn, wo Peter schon wartete, um ihn einzulochen. Wenn der Gegner doch mal in unsere Hälfte vorgedrungen ist, habe ich dort aufgeräumt und Achim und Norbert, manchmal Peter selbst, wieder auf die Reise geschickt.

Der arme Peter kam gar nicht zur Ruhe. Kaum hatte er ein Tor gemacht, mußte er schon wieder los. Er wurde aber unterstützt u.a. von einem Kieler Fremdkörper, welcher vor einigen Monaten nach Berlin gekommen ist, um die überragende Spielweise der Dresdener zu studieren. Er hätte keinen besseren Studienplatz finden können ! Nehmt das mit auf die Reise nach Paderborn. Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Halleluja

 
 

9. Juni 2001

5. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Paderborn
LETZTER SPIELTAG DER ERSTEN TORPEDO-SAISON IN PADERBORN

Dieser Spieltag lief ersteinmal nicht so schön an. Nachdem Kiel schon länger gesagt hatte, nicht anzutreten, überlegten sich die Nordlichter aus Stelle erst am Freitagabend nicht zu kommen. Da waren wir schon in Hessen und hatten eine Übernachtung gebucht. So fing das Turnier am Sonnabend aber erst um 11.00 Uhr an, so daß wir uns die Unterkunft hätten sparen können. Wenigstens das Frühstück wurde uns dann in der katholischen Bildungsstätte, in der wir übernachteten, erlassen (zumindest haben wir nichts bezahlt :-)). Am Abend zuvor hatte Falk noch seinen "kulturholischen" Ausklang bekommen.

So blieben uns also nur zwei Spiele im Residenz-Bad von Paderborn - das erste Mal ohne unsere Mädels. Das erste Spiel gegen die Piranhas wollten wir genauso gewinnen, wie das Hinspiel. Das hat dann auch geklappt mit dem 4:2. Doch holten die Paderborner Kampffische zwischendurch unsere 2:0-Führung (Jens, Thomas J.) noch bis zu einem 2:2 auf. Das Antje fehlte, machte sich schon bemerkbar. Die Abwehr war nicht ganz so gut, wie sonst. Doch kurz vor der Pause traf Falk zum psychologisch wichtigen 3:2. In der zweiten Halbzeit stabilisierte sich unser Spiel und Dirk erhöhte auf 4:2. Damit wurde die Pflicht erfolgreich absolviert.

Das nächste und schon letzte Spiel gegen Oldenburg verlief dann ernüchternd - wir verloren mit 2:7. Mit Micha Gr. und Patrick im Sturm hätten wir vielleicht vorn noch mehr reißen können, denn die Abwehr der Oldenburger wahr nicht so gut, wie ihr Angriff. Es wurden auch viele Chancen nicht genutzt, was auch zum Teil an meiner unüberlegten Spielweise vorm Tor lag (Ich geb`s ja zu!). So schossen nur Ronny und Frank jeweils ein Tor. Auch haben die Schiedsrichter komisch entschieden und Falk und Dirk jeweils einmal zwei Minuten gegeben. Ein Strafstoß wurde von den Oldenburgern dadurch verwandelt.

Am Ende wußte niemand wer aufsteigt, wer welche Platzierung hat und überhaupt. Es herrschte allgemeines Chaos, was sich dann auch in einer Durchmischung aller Mannschaften und einem anschließendem Spaßturnier äußerte. Die beiden vordersten Mannschaften, waren natürlich mehrheitlich von Torpedos gespickt gewesen.

Das wars von unserer ersten Saison. Die Abschlußtabelle ist leider noch nicht vorrätig. Aber egal wie es am Ende aussieht, wir werden uns in der Mitte der Tabelle wiederfinden. Ich denke, ein außergewöhnlich guter Einstieg in der ersten Saison (Leider nicht so gut, wie die biergeschwängerten Träumereien von der Hinfahrt).

Ansonsten noch herzliche Glückwünsche an unsere Europameisterin Antje.

Thomas J.

Die Abschlusstabelle:
Platz Mannschaft Spiele Punkte Tore Tordifferenz
1 Braunschweig 8 14:2 55:9 +46
2 Oldenburg 8 12:4 82:11 +71
3 Dresden 8 10:6 32:21 +11
4 Paderborn 8 4:12 27:41 -14
5 Rostock 8 0:16 2:116 -114

 
 

26. Mai 2001

Internationales Unterwasserrugby-Turnier in Florenz
TORPEDOS IN FLORENZ

Am 26. Mai 2001 fand in Florenz das erste internationale UnterwasserrugbyTurnier in Italien unter Teilnahme von zwölf Mannschaften aus Italien, Schweden, Österreich und Deutschland statt. Die Mannschaft von Torpedo Dresden konnte sich innerhalb dieses internationalen Aufgebotes gut schlagen und erreichte den achten Platz.

Im Laufe des Himmelfahrts-Donnerstags und Freitags reisten in Florenz die Unterwasserrugby-Spieler unter anderem aus Dresden und Berlin an, so daß noch genug Zeit blieb, sich bei bestem Wetter von der Schönheit der Stadt verzaubern zu lassen. (Neben den Spielern von Torpedo Dresden reisten natürlich auch dessen Fans an, u. a. aus der Ukraine, Weißrußland und Bosnien.) Am Sonnabend traten neben Torpedo Dresden die Mannschaften Florenz, Göttingen (mit Spielern aus Berlin), Gießen, Marburg/ Gießen, Aachen, Hannover, Bonn (mit Spielern aus Pfungstadt), München, Salzburg, Göteborg sowie das Ladys Team (Spielerinnen und solche, die Spielerinnen sein wollten, aus verschiedenen Städten Deutschlands) an, um sich beim ersten internationalen Unterwasserrugby-Turnier von Florenz im Freibad Costoli zu messen.

In der Vorrunde hatte sich Dresden den Gegnern aus Salzburg, Göteborg, Gießen, Bonn und dem Ladys Team zu stellen. Göteborg galt als Favorit, alleine schon wegen der Tatsache, da es eine schwedische Mannschaft ist und in Schweden Unterwasserrugby zum Schulsport gehört. Außerdem ist Schweden 1999 zum vierten Mal in Folge Weltmeister geworden. Die Mannschaft aus Gießen war ebenso als Hochschulmeister und Sieger bei verschiedenen Turnieren in den vergangenen Jahren als starke Mannschaft in der Erinnerung. Das erste Spiel gegen Salzburg verlor Dresden etwas enttäuschend mit 0:3. Salzburg gewann dann auch alle anderen Vorrundenspiele in dieser Gruppe und qualifizierte sich damit für das Endspiel. Gegen Göteborg lief das Spiel schon viel ruhiger. Doch konnte Dresden seine zahlreichen Torchancen nicht verwandeln. Ein Fehler in der Dresdner Verteidigung wurde von Göteborg gleich ausgenutzt und führte zum 0:1 Sieg für Göteborg. Im Spiel gegen Gießen konnte Dresden endlich selber punkten und gewann unerwartet mit 1:0, das Ladys Team wurde mit 2:0 besiegt. Das Spiel gegen Bonn endete allerdings wieder mit einer herben Niederlage für Dresden mit 0:3. Damit war Dresden nur noch für das Spiel um den siebenten Platz qualifiziert. In der anderen Vorrundengruppe hatte sich unterdessen Hannover als Spitzenreiter herauskristallisiert. Die Mannschaft aus Göttingen hatte sich ebenfalls für das Spiel um den siebenten Platz qualifiziert und war damit der nächste Gegner für Dresden.

Das Spiel um den siebenten Platz blieb trotz der Verstärkung der Göttinger durch Berliner Spieler ausgewogen. Der starke Göttinger Angriff konnte von der stärkeren Dresdner Verteidigung jedesmal aufgehalten werden. Doch war der Dresdner Angriff zu schwach, um gegen den starken Göttinger Tormann erfolgreich sein zu können. Folglich stand es am Ende der Spielzeit noch 0:0, was sich auch in der anschließenden Verlängerung nicht änderte. Die Entscheidung mußte nun durch Strafstöße herbeigeführt werden. Durch die ungleichmäßige Verteilung der Massen der Spieler zugunsten Göttingens, war schon bei Zeiten abzusehen, daß jetzt Göttingen die Nase vorn haben wird. So kam es dann auch; der erste Strafstoß gegen Dresden wurde erfolgreich verwandelt, der Strafstoß gegen Göttingen dagegen nicht. Beim zweiten Strafstoß genau das gleiche. Damit ging Göttingen mit einem 2:0 nach Strafstoßschießen als Sieger aus diesem spannenden Spiel hervor. Etwas Enttäuschung war schon in den Gesichtern der Dresdner zu sehen, gab es doch zahlreiche Torchancen, die einfach nicht verwandelt werden konnten. Im Endspiel Hannover gegen Salzburg konnte sich Hannover mit einem 2:0 durchsetzen und wurde damit Sieger des ersten internationalen Unterwasserrugby-Turniers von Florenz. Die noch sehr junge Mannschaft Florenz glänzte durch eine gute Leistung und wurde sechster. Es war auch die Mannschaft mit dem größten (und lautesten) Fanblock.

Trotz der Niederlagen war das Turnier für die Dresdner sehr aufregend, spannend und in der tollen Umgebung von Florenz natürlich auch wunderschön. Daneben wurde gezeigt, daß Torpedo Dresden es auch mit starken Mannschaften aufnehmen kann. Die Organisation des Turnieres durch den Florenzer Untewasserrugby-Verein und dessen Durchführung in Florenz war fabelhaft und ließ keine Wünsche offen.

http://www.firs.it
http://www.torpedo-dresden.de

Norbert Marwan

Endergebnis:

  1. Hannover
  2. Salzburg
  3. Bonn
  4. Munchen
  5. Gothenburg
  6. Firenze 01
  7. Gottingen
  8. Dresden
  9. Aachen
  10. Giessen
  11. Marburg-Giessen
  12. Ladies

 
 

7. April 2001

4. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Kiel
UNTERWASSERRUGBY TORPEDO DRESDEN SCHLÄGT TABELLEN-ERSTEN

Der vierte Spieltag der 2. Bundesliga Nord Unterwasserrugby in Kiel am 7. April 2001 brachte für Torpedo Dresden wieder eine Überraschung und eine neue Qualität in der eigenen Wettkampfleistung. Erstmalig in der Geschichte (und vor allem Vorgeschichte) des Vereins wurden alle an einem Tag angesetzten Spiele gewonnen!

Das erste Spiel gegen Rostock wurde zwar schon im Vorhinein bereits als nicht allzu schwer gewertet ('das erste Spiel ist zum Aufwärmen...'), jedoch hieß es auch, den Gegner unter keinen Umständen zu unterschätzen. Rostock konnte dem starken Druck der Torpedos aber kaum etwas entgegensetzen. So fiel das erste Tor für Dresden bereits wenige Sekunden nach Spielbeginn. Der geringe Rostocker Gegendruck verleitete Dresden zu einer zu offensiven Spielweise. Das brachte einerseits viele Tore, andererseits aber eine schlechte eigene Verteidigung, so daß Rostock ein Tor gegen Dresden versenken konnte. Das Ergebnis: 14:1. Dieser Auftakt stimmte schon mal optimistisch.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner Stelle, gegen den Dresden beim letzten Spieltag zweistellig gewinnen konnte. Wie beim Spiel gegen Rostock, spielte Dresden nur offensiv und mit geringer eigener Verteidigung. Das Gegentor erreichte Stelle allerdings durch einen erfolgreich verwandelten Strafstoß. Ein zweistelliges Ergebnis für Dresden wurde sehr knapp verhindert, da bei dem zehnten Tor das Spiel gerade abgehupt wurde. So blieb es bei einem 9:1 für Dresden.

Als dritter Gegner stand der aus der 1. Liga abgestiegene Verein und momentane Tabellenerste Braunschweig auf dem Plan. Aus dem Spiel der Hinrunde (Ergebnis 5:0 für Braunschweig) und der geringen Braunschweiger Mannschaftsstärke schöpfte Dresden die Hoffnung, ein Unentschieden schaffen zu können. Die Taktik der Torpedos zielte daher auf massive Verteidigung. Trotzdem konnte die erste Torchance für Dresden genutzt werden. Kurze Zeit später gelang Braunschweig der Ausgleichstreffer. Ein zweites Tor für Braunschweig konnte ganz knapp verhindert werden. Die erste Halbzeit endete 1:1 - ein guter Start für die zweite Halbzeit.

Diese wurde für jeden Spieler eine harte Herausforderung an die eigene Kondition. Dresden bewies den längeren Atem und konnte die personelle Überlegenheit in der zweiten Halbzeit ausnutzen und noch drei weitere Tore machen. Damit gewann Dresden über Braunschweig mit einem sensationellen 4:1. Nach dem Abpfiff des Spiels war den Braunschweigern die Enttäuschung anzusehen, bei Torpedo Dresden brach dagegen großer Jubel und große Freude aus. Mit einem Sieg gegen Braunschweig (jetzt Tabellen-Dritter) hatte keiner gerechnet.

Torpedo Dresden konnte seinen vierten Platz in der Liga souverän verteidigen und seinen Vorsprung gegenüber dem Verfolger Paderborn ausbauen. Bei einigen Spielern regten sich schon Aufstiegsgelüste. Die heutigen Erfolge sind auch daher bedeutend, weil ab dem zweiten Spiel verletzungsbedingt nur noch mit vier Auswechselspielern (normal sind fünf) gespielt werden konnte, was sich besonders im letzten Spiel bemerkbar machte. Die Torschützen sind durch die gesamte Mannschaft verteilt, als besonders erfolgreiche Torjäger haben sich wieder Dirk Jobes, Thomas Rüstig und Michael Grzesiak erwiesen. Als Tormann-Ablöse hat Antje Mau das Dresdner Tor super verteidigt - daß bei ihr kein Tor gefallen ist, spricht für sich.

Der nächste Spieltag in Paderborn wird mit Sicherheit um einiges schwerer werden. Aber der Sieg gegenüber Braunschweig hat ja gezeigt, daß Dresden auch gegen starke Gegner Chancen hat. Damit läßt sich über den Ausgang der Rückrunde noch kräftig spekulieren.

Rostock hatte gegen Stelle leider 5:6 verloren, so daß die Chancen für die Rostocker, nicht letzter zu werden, minimal geworden sind. Schade!

In der Tabelle damit immer noch Platz 4 (12:6 Punkte, 45:15 Tore), aber nur noch zwei Punkte Abstand von Braunschweig (14:6)!

Norbert


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Stelle  : Oldenburg   1:20
Rostock  : Dresden   1:14
Braunschweig  : Kiel   0:8
Stelle  : Rostock   6:5
Kiel  : Oldenburg   2:2
Stelle  : Dresden   1:9
Kiel  : Rostock   15:0
Braunschweig  : Dresden   1:4

 
 

11. März 2001

3. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Braunschweig
LIGA-SPIELBERICHT AUS BRAUNSCHWEIG FÜR DIE DAHEIMGEBLIEBENEN

In Braunschweig wurden alle unsere Erwartungen übertroffen und unsere kühnsten Wünsche erfüllt. Zwei Siege gegen die schärfsten Konkurrenten, davon einer zweistellig und eine nicht zu hohe Niederlage gegen Braunschweig sind aller Achtung wert und haben bei den Konkurrenten großen Eindruck hinterlassen. Auch andere Überraschungen hatte dieser Sonntag zu bieten. Gleich das erste Spiel gegen Paderborn sollte das wichtigste sein. Sie standen vor dem Spieltag in der Tabelle vor uns, hatten aber in Hannover auch Schwächen gezeigt. So liebäugelten wir schon mit einem Sieg. Und das klappte dann auch. Nach konzentriertem Spiel und auch mit ein wenig Glück gewannen wir durch Tore von Frank und Micha Gr. mit 2:0. Diesmal waren Abwehr und Offensive gleichermaßen gut eingestellt. Für die Paderborner war das ein großer Schock. Der Tormann, der mich anschließend nach Bielefeld mitnahm, bestätigte das und sprach von nun großem Respekt der Piranhas vor den Torpedos. (Ja, ja, selbst mit Torpedos kann man Piranhas jagen!).

Das nächste Spiel mußten wir gegen Braunschweig bestreiten. Dabei wollten wir die "Kieler Taktik" anwenden. Das heißt, wir wollten zu Null spielen. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt. :-)) Es fiel nach ca. 10 Minuten. Trotzdem boten sich für uns auch Chancen, weil BS ohne festen Torwart spielte. So endete das Spiel 0:5. Da Braunschweig aber Tabellenzweiter ist, war diese Niederlage nicht so schmerzhaft.

Im letzten Spiel hieß unser Gegner Stelle. Erst während dieses Spiels habe ich herausbekommen, wo dieser Ort überhaupt liegt. (süd-östlich von Hamburg). Doch das Interessantere an der Sache war das Spiel Stelle gegen Rostock. Rostock gewann nämlich 2:1 nach 0:1 Rückstand. Erster Sieg für Rostock überhaupt. Stelle hatte es aber auch schwer mit gerademal acht angereisten Spielern. So wurde meine Forderung vor unserem Spiel nach einem zweistelligen Sieg dann auch mit dem 10:0 erfüllt.

Mit den bisherigen Ergebnissen können wir wirklich sehr zufrieden sein. Der sehr große Vorteil, den wir haben, ist unsere große Mannschaft mit den vielen Auswechslern, wodurch auch, wie in BS, ohne Probleme eine Verletzung kompensiert werden kann. Dafür werden wir von den anderen Mannschaften beneidet. So haben wir die Hinrunde mit einem ausgeglichenem Punktekonto und einem positiven Torverhältnis abgeschlossen. Meiner Meinung nach besonders ein Ergebnis unserer guten Abwehr gegen die ersten drei Vereine.

Viel Glück in Kiel wünscht
Thomas J.

 
 

17. Februar 2001

2. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Hannover
DIE ERGEBNISSE DES ERSTEN AUFTRITTS VON TORPEDO DRESDEN FÜR ALLE DAHEIMGEBLIEBENEN

Alles in allem können wir nach diesem Sonnabend sehr zufrieden sein. Mit dem Sieg über Rostock und den beiden Niederlagen gegen Kiel und Oldenburg sind wir voll im Soll. Angetreten mit 16 SpielernInnen brauchten sogar nicht alle immer ran, was bei der Spielzeit und dem Becken schon ganz vorteilhaft war.

Glücklicherweise war der erste Gegner im zum Einspielen wichtigen ersten Spiel Rostock. So wurden Unsicherheiten nicht sofort ausgenutzt. Nach ca. 10 Minuten, wurde das erste Mal zweimal gehupt - Tor für Dresden. Das ganze passierte dann noch 5-mal. Endstand Torpedo - Rostock 6:0.
Das übernächste Spiel mußten wir dann auch gleich wieder ran. Der Gegner war der Absteiger aus der 1. Bundesliga Kiel. Gegen diesen Aufstiegsfavoriten haben wir, meiner Meinung nach, ein sehr gutes Spiel gemacht. Zur Halbzeit stand es immer noch 0:0 und da waren schon 15 Minuten gespielt. Am Ende machten die Kieler noch 2 Tore rein, wobei das erste, mit ein wenig Glück, vielleicht vermeidbar gewesen wäre. Bei dem großen Becken war es am wichtigsten, die Abwehrhandlungen in die Mitte also weit vor dem eigenen Tor zu verlagern, denn so war man hinten relativ sicher. Die Kieler hatten sich da bestimmt mehr erhofft.

Im letzten Spiel von uns hieß der Gegner Oldenburg. Da wir uns auf der Hinfahrt noch auf Paderborn eingestellt hatten, spielten wir irgendwie mit weniger Respekt als gegen Kiel. Doch die Oldenbuger spielten uns schwindlig. Wir bekamen den Ball nicht vom Tor weg, so daß wir uns 5 Dinger fingen. Doch im Vergleich zu anderen Oldenburger Gegnern sahen wir noch gut aus. Oldenburg - Paderborn: 16:0. Ich glaube so hoch hat diesmal selbst Rostock nicht verloren.

Bilanz:
2:4 Punkte
6:7 Tore
3 bestandene Schiedsrichterprüfungen

...wenn das nichts ist!

Bis zum nächsten Spieltag, da müssen Paderborn und Stelle dran glauben. :-))

Thomas J.

 
 

20./21. Januar 2001

Neujahrsturnier in Göttingen
KURZBERICHT

Die gegnerische Torpedoabwehr war mal wieder besser... Dresden erreichte Platz 11 (von 12), erster wurde Braunschweig, Berlin wurde fünfter. Besonders hervorzuheben sind noch die netten Gesten von Lübeck und Paderborn, die uns nicht gestatteten, zwei unserer Torpedo-Spieler mitspielen zu lassen, weil sie aus Berlin kommen (das hat Lübeck aber auch nichts genützt; das Spiel zwischen Dresden und dem Aufsteiger Lübeck endete mit einem sagenhaften 0:0! obwohl Dresden mit weniger Torpedos spielen mußte).

 
 

2. Dezember 2000

Freundschaftsturnier in Berlin
DIE "ERSTEN INOFFIZIELLEN OSTDEUTSCHEN MEISTERSCHAFTEN IM UNTERWASSERRUGBY"

Die "Ersten inoffiziellen ostdeutschen Meisterschaften im Unterwasserrugby" am 2. Dezember 2000 in Berlin konnte Torpedo Dresden völlig überraschend für sich entscheiden! Selbst gegen die mit 1.-Liga-Spielern aufgefüllte Berliner Mannschaft konnte Dresden fünf (oder waren es gar sechs?) Torpedos versenken (und mußte nur drei Gegentorpedos kassieren). Hat der topedohafte Aufstieg der Dresdner bereits begonnen?

 
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