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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHT

29. Januar 2017

2. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Dresden
TORPEDO SIEGLOS

Zum 2. Spieltag trafen sich in Dresden nur die vier Mannschaften aus Bremen, Paderborn, Rostock und natürlich Dresden. Wie es sich für den Gastgeber gehört, hatten wir die kleinste Mannschaft mit neun Spielern im Wasser.

Das sieht eigentlich ganz übersichtlich aus, und so machte jede Position einen Dreierwechsel. Da das Thema ja ganz frisch ist, mal als Zusatzinfo (unkommentiert) das Durchschnittsalter dieser Mannschaft: 37! (Winfried habe ich mal mit 29 angenommen.)

Sech Spiele wurden insgesamt gespielt. Wir mussten gegen Rostock, Paderborn und Bremen ran. Zunächst aber erst einmal vielen Dank an die fleißigen Helfer, die den reibungslosen Ablauf des Turniers durch die Vorbereitung und am Schiri-Tisch und sonst überall gewährleistet haben. Ein großes Dankeschön an Lucy, die das so routiniert gemacht hat, als wäre sie schon immer dabei.

Im ersten Spiel gegen Rostock war klar was kommt. Was immer passiert, wenn Torpedo einen Spieltag beginnt – es braucht seine Zeit, bis es unter Wasser klappt. Diese Zeit hatte Rostock auch gut ausnutzen können. Torpedo hatte zu Beginn noch einige Abstimmungsprobleme in der Verteidigung und das Forechecking lief auch nicht ganz rund. Trotzdem machte Peter zunächst einmal ein typisches Peter-Tor. In meiner Erinnerung waren vier blaue Rostocker an und um ihr Tor postiert. Das juckt den Peter aber nicht, denn Peter braucht keine Lücke, er macht sie sich: 1:0. Danach drehte aber Rostock auf, glich aus und erhöhte noch vor der Pause auf 3:1. Mit dem Seitenwechsel konnten wir das Spiel etwas beruhigen und mehr kontrollieren. Im Ergebnis machte Nils noch ein Tor (auch ein typisches Nils-Tor) und Peter den Ausgleichstreffer für Torpedo. Auch dieses Tor war wieder exemplarisch für ihn. Als ich ihm vor dem Tor den Pass gespielt habe, habe ich in seinen Augen ein Leuchten und eine Gier gesehen, so dass ich eigentlich schon mit dem Pass wusste, dass er drin ist. Es wäre unerheblich gewesen, wieviel Blaue am Korb gewesen wären, ob mit oder ohne Lücke. Der Ball sollte rein. Endergebnis 3:3, was in Anbetracht der Mannschaftsgröße schon OK war.

Im zweiten Spiel gegen Paderborn, die sich im Spiel zuvor einen siegreichen 6:4 Schlagabtausch gegen Bremen gleistet hatten, ging es auch darum, nicht zu verlieren. Das fing erstmal gut an, indem Paderborn mit 2:0 in Führung ging. Nachdem uns Tobi an der Seite beständig erzählte, dass Paderborn, wie wir auch, schon ganz schlapp wäre, haben wir das irgendwann geglaubt. So machte Elli ein Tor und Nils anschließend den 2:2 Ausgleich. Fast die komplette zweite Hälfte kontrollierten wir das Spiel in der Paderborner Hälfte und fuhren Fahrstuhl mit Ball. Die Paderborner machten das ohne Ball. Mir persönlich kam das nicht einfacher vor, das Ganze mit Ball zu machen – aber gut, die Trainer werden schon Recht haben. In dieser Phase riskierten wir nichts mehr, kontrollierten aber das Geschehen. Die wenigen Ballverluste wurden sofort wieder zurückerobert, Paderborn schaffte es kaum über die Mittellinie in Halbzeit Zwei. Nur zum Ende gaben sie noch einmal Gas und konnten glücklicherweise erst eine Sekunde nach dem Abhupen des Spiels das Tor erzielen. Endergebnis 2:2, Minimalziel erreicht.

Im letzten Spiel gegen Bremen, die deutlich mehr Masse als wir zu bieten hatten, wollten wir auch nicht verlieren. Die Bremer spielten sehr körperbetont und zogen das Spiel an die Wasseroberfläche, was sehr unangenehm war. Unten am Korb hatten sie aber Bumms. Hinten waren sie dagegen deutlich ungeordneter, was dazu führte, dass Nils den Führungstreffer für Torpedo machte. Nicht viel später konnte Bremen durch ihre Dame im Wasser, mustergültig verwandelt, ausgleichen. Noch in der ersten Halbzeit dann wieder der Führungstreffer für Torpedo. Ein Konter vom eigenen Korb eins zu eins gegen die Bremer Tor-Dame wurde durch Thomas (das bin ich!) verwandelt. Ich möchte sagen, dass es ein typisches Thomas-Tor war (langer Arm über den Torwart in die LückeJ ). Im Unterschied zu Peter benötige ich diese Lücke noch. Anschließende wütende Attacken konnten wir bis zu Pause abwehren, doch kamen wir nicht geordnet aus der eigene Hälfte raus und ließen uns von den Bremern ihr Spiel aufzwingen. Zu Beginn der zweiten Hälfte machten die Bremer wieder Druck und erzwangen in einer längeren Druckphase den Ausgleich. Anschließend, bis fast zum Ende kontrollierten wir erstmalig das Spiel in der gegnerischen Hälfte und ließen bis zum Schluss den Ball laufen. Ein Angriff wurde nicht mehr riskiert und Bremen hatte auch kaum noch Luft für aggressives Forechecking, was uns zu Fehlern hätte zwingen können. So war es ein Nichtangriffspakt bis zum Schluss – Endergebnis 2:2.

Nun ja, Torpedo ist noch ungeschlagen – hat aber auch noch kein Spiel gewonnen. Unter Berücksichtigung der Mannschaftsgröße haben wir den Kampf aber gut angenommen und das Bestmögliche an diesem Tag rausgeholt.

Drei Spieltage stehen noch an. Der eine oder andere würde dem Kader am jeweiligen Turniertag noch guttun. Wir werden sehen. Der nächste Spieltag ist am 26. Februar in Bremen.

Thomas


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

TC Rostock  : Torpedo Dresden   3 : 3
TC Bremen  : Paderborn   4 : 6
Paderborn  : Torpedo Dresden   2 : 2
TC Bremen  : TC Rostock   6 : 2
TC Bremen  : Torpedo Dresden   2 : 2
TC Rostock  : Paderborn   1 : 7

Torschützen:

TC Rostock : Torpedo Dresden
Peter Johanning     2
Nils Stiller     1

Paderborn : Torpedo Dresden
Elisabeth Waffler     1
Nils Stiller     1

TC Bremen : Torpedo Dresden
Nils Stiller     1
Thomas Jordan     1





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