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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHT

2. Oktober 2011

Zehnte inoffizielle ostdeutsche Meisterschaften in Berlin
DRESDEN IST OSTDEUTSCHER MEISTER 2011!

Die Ostdeutschen Meisteschaften haben ihr zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Als Benefizturnier ins Leben gerufen nach der Flut in Dresden, ist der Pokal standesgemäß nach Dresden gegangen. Nach 2010 konnten wir also den Titel verteidigen und sind mit drei Siegen bei zehn Teilnahmen Rekordmeister!

Zum Projekt Titelverteidigung sind übersichtliche acht Mann angetreten:

Die meisten anderen Mannschaften sind netterweise auch zu acht oder neunt angetreten, nur die Berliner Damen mussten mit 18 Damen mal wieder alles übertreiben. ;-)

Soweit so gut. Die Auslosung (ja es war wirklich eine): Dresden spielt in Gruppe 1 gegen Sporttaucher Junioren (alles unter 40), Rostock 1 und Paderborn – und hatte natürlich das erste Spiel. Es ging gegen die jungen Hühner aus Berlin.

Da ja das Bad kurzfristig gewechselt wurde und das neue eine Ozonfilteranlage hat, die das Wasser in "Milch" verwandelte war das erste Spiel eine Homage an "Gorillas in the Mist". Sicht maximal ein Meter – der eigene Korb von oben nur zu erahnen. Wir in der Tarnfarbe weiss perfekt ausgerüstet, nutzen den taktischen Vorteil dann auch zu einem 10:1, da die Hühner im Nebel keine Orientierung hatten. Frei nach einem weisen Philosphen findet auch ein blindes Huhn mal einen Korb. Dies war dann auch noch der unsrige, völlig allein gelassen, wir wussten auch nicht wo der war.

Nachdem sich der Frühnebel dann leicht verzogen hatte und in ein konstantes grau Übergegangen ist, ging das zweite Spiel gegen Rostock 1 dann mit 11:1 aus. Das kuriose an dem Gegentor: Es wurde angehupt alle schwimmen los, keiner weiß wo der Ball ist – auch Rostock nicht – wilde Blicke, alles suchte. Nur ein Rostocker hatte die Übersicht, er war ja in Ballbesitz, lies uns alle suchen und legte den Ball heimlich in unseren Korb. Die Schiris hatten das auch gesehen. Danach war Schluss.

Paderborn war dann auch ein machbarer Gegner – mit 9:1 auch entsprechend deutlich das Ergebnis. Auffällig hier die Konstanz, in jedem Spiel ein Gegentor zu kassieren. Nachdem die Paderborner bei uns am Korb nicht viel augerichtet haben, hat ein selbstloser Rückpass eines Verteidigers in den Lauf eines Paderborners zu diesem Tor geführt. Blindes Passpiel sozusagen.

Damit für's Halbfinale qualifiziert ging es gegen die ambitionierten Senioren aus Berlin. Diese konnten auch mit 3:1 geschlagen werden. Das Gegentor durch einen namentlich nicht genannten übermotivierten Verteidiger verursacht. Wir blieben unserer Linie treu.

Das Finale schließlich die Neuauflage vom letzten Jahr gegen Pößneck. Leitspruch vor dem Spiel: "Sachte spielen, ja nicht in Hektik verfallen." Klappte auch sehr gut. Verhältnisse wie in Barcelona im Fußball, Dresden mit 80% Ballbesitz. Das Tor dann auch pikfein rausgespielt stand es schnell 1:0; nachdem sich unser sachtes Spiel mehr in Richtung schläfrig entwickelte, konnten die Pößnecker auch das nicht fehlen dürfende Gegentor erzielen. Schuld hatte keiner, war ja keiner unten. Wir erhöhten das Tempo wieder auf "Sachte" und schnürten die Pößnecker an ihrem Korb ein, die Konsequenz, fünf Minuten vor Ende das 2:1 für uns. Danach ließen wir die Pößnecker nicht mehr an den Ball kommen und ließen die Uhr runterlaufen, kuschelten am Ende nochmal zehn Sekunden mit dem Ball – Sieg für Dresden!

So ging ein schönes Turnier zu Ende! Nächstes Jahr gewinnen wir nochmal – dann können wir den sch… önen Pokal behalten.

Nils

Torpedo-Spiele:

  1. Torpedo Dresden : Berliner Junge Hühner 10:1
  2. Torpedo Dresden : Rostock 11:1
  3. Torpedo Dresden : Paderborn 9:1
  4. Torpedo Dresden : Sporttaucher Berlin Senioren 3:1

Finale: Torpedo Dresden : Pößneck 2:1

Endergebnis:

  1. Torpedo Dresden
  2. Submarin Pößneck
  3. Sporttaucher Berlin Senioren
  4. Sporttaucher Berlin Junioren
  5. SV Paderborn
  6. TC Rostock II
  7. Berliner Damen
  8. TC Rostock I





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