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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHT

Februar 2009

EDELSTAHL FÜR DIE TORPEDOS

Pressemeldung

Am 16. Februar 2009 wurde die Springerhalle in Dresden nach mehr als sechsmonatiger Rekonstruktion wieder eröffnet. Dabei wurde der gesamte Innenraum, das Becken und die Wasser-Aufbereitungstechnik erneuert. Deutschlands Rugby-Spieler können sich über ein Edelstahlbecken freuen, was "hautschonender" als das Schmirgelleinen der alten Fliesenglasur ist. Erstmalig ist man in Dresden in der Vorplanung zur Rekonstruktion auf die spezifischen Belange der Nutzer eingegangen. Neben den Hausherren der Springerhalle, den DSC-Wasserspringern (Olympia-Stützpunkt), konnten die Schwimmer, Synchronschwimmer, Wasserballer und auch die UWR-Mannschaft Torpedo Dresden ihre Vorstellungen von einer perfekten Halle formulieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Neben Befestigungsösen für die Rugby-Tore an der Beckenwand sind auch Leinenhalterungen für Spielfeld und Auswechselgasse in den geforderten Abständen integriert worden. Das Wegrutschen der Rugby-Körbe war bisher immer ein großes Manko der Dresdner Halle gewesen. Demnächst wird noch die Torpedo-Hupanlage mit der neu installierten Anzeigetafel (Anzeigemöglichkeit von Spielstand, Bildern, Videos) verbunden. Wir freuen uns auf spannende Turniere unter besten Bedingungen.

Thomas


Wer hat sie nicht noch in unangenehmer Erinnerung: die Springerhalle in Dresden. Durch unsachgemäße Reinigung mit einem Hochdruckreiniger wurden vor mehr als zehn Jahren die Fließen im Becken derartig aufgerauht, daß sie rauh wie Sandpapier wurden. Unterwasser-Spieler kamen in der Folge immer mit Schürfwunden aus dem Becken. Hochschulturniere und Liga-Spiele waren immer etwas unangenehm auch für die Hausmannschaft Torpedo Dresden, denn es gab regelmäßig Beschwerden über den schlechten Zustand des Beckens und die Verletzungsgefahren. Spieler anderer Mannschaften stöhnten schon immer, wenn sie hörten, daß ein Turnier oder Liga-Spiele in Dresden stattfinden sollten. Das Sandpapier Unterwasser blieb wohl vielen in unangenehmer Erinnerung.

Seit mehreren Jahren wurde der Umbau und die Sanierung des Beckens von der Stadt versprochen. Aber das Hochwasser vom August 2002, bei dem wesentliche Anlagen der Wasseraufbereitung beschädigt wurden, machte der Planung erstmal einen Strich durch die Rechnung, da das Geld nur für die Reparatur der Wasserreinigungs- und sanitären Anlagen reichte. Nach mehreren Aufschüben ging es 2008 nun endlich los. Im Sommer wurde die Springerhalle für die große Sanierung des Beckens geschlossen. Das Fliesenbecken sollte durch ein Edelstahlbecken ersetzt werden. Im Vorfeld konnten Vereine ihre speziellen Wünsche, u.a. für die Anforderungen von Unterwasserrugby-Spielen, anmelden. Der Verein Torpedo Dresden konnte für einige Monate auf eine andere Schwimmhalle ausweichen (bis die dann auch kaputt ging).

Und jetzt im Februar 2009 ist endlich der großer Wunsch in Erfüllung gegangen. Die Springerhalle erstrahlt in neuem Glanz mit einem funkelnden Edelstahlbecken. Und speziell für Unterwasserrugby gibt es nun feste Verankerungen für die Tore am Boden sowie Halterungen, um Absperrleinen für die Wechselgasse zu spannen. Ihr großes Debüt im Wettkampfbetrieb wird die Halle dann am 2. Mai 2009 beim letzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord haben.

Torpedo Dresden ist glücklich, nun eine moderne Halle mit einem tiefen Becken zu haben, das auch noch perfekt für Unterwasserrugby hergerichtet ist. Hier hat die Stadt Dresden wirklich eine tolle Sache gemacht. Und man kann sagen: das Warten hat sich gelohnt!

Norbert






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