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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHT

3. Mai 2008

4. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Paderborn
DER DATUMSSPIELTAG

Pressemeldung:

Vor dem dritten Spieltag in Paderborn bestand für die Dresdner Torpedos noch eine geringe Chance, wenigstens die Relegation um den Verbleib in der 1. Bundesliga zu erreichen. Nach den beiden Niederlagen in Paderborn ist sie noch geringer geworden. Gegen den heimischen PSV Paderborn konnten die Torpedos nur phasenweise gegenhalten. Die starke Paderborner Offensive sorgte für fünf Gegentore zum Endstand von 0:5. Im zweiten Spiel konnten die Dresdner im Elbe-Duell gegen Hamburg das Spiel lange Zeit offen gestalten. Zur Halbzeit stand es 0:0 gegen den Tabellendritten nach einer Leistungssteigerung der Dresdner im Vergleich zum ersten Spiel. Das Spiel wurde seitens der Torpedos am oberen Limit geführt, so daß in der zweiten Halbzeit kleine Fehler zu mehreren Konterchancen für Hamburg führten. Diese wurden eiskalt ausgenutzt – Endstand Dresden gegen Hamburg 0:3.

So bleibt für die Dresdner zum Ende dieser Saison nur noch die Aussicht auf ein gutes Resultat gegen den Tabellennachbarn Lübeck und den designierten Nord-Meister BUR Berlin am letzten Spieltag am 17.5. in Hannover.

Torpedo-Bericht:

2 Spiele, 8 Gegentore, 0:5 und 0:3 » am 03.05.2008 » besser geht's nicht!

Besser ging's nicht!

Am dritten Spieltag in Paderborn konnten wir wieder mit einer Mannschaft aufkreuzen, in der jeder seine ursprüngliche Position spielen konnte. Zehn Torpedos reisten mit ökologischen fünf Autos an. Da mit erhöhter Fahrzeugzahl auch die Wahrscheinlichkeit des Defektes steigt, ist es nicht verwunderlich, daß nach der Heimfahrt Lars' Opel ohne funktionierende Handbremse (wo rohe Kräfte …) und mein Mazda mit einer Schraube und 1 bar Luftdruck im Vorderrad in Dresden ankamen. Dazu kam noch die unangenehme Autobahnpolizei Niedersachsen, die unseren Fluchtversuch zurück Richtung Osten direkt am Tunnel, der für uns gegraben wurde, wegen einer angeblichen Geschwindigkeitsüberschreitung verhinderte. Moderne Wegelagerer!

Naja, egal, folgende Mannschaft versuchte das Unmögliche:

Diese Mannschaft sah schon wesentlich besser aus als in Hannover, hätte aber größer sein können. So versuchten wir gegen Paderborn in unserem ersten Spiel Micha, Carina und Co. mehr entgegenzusetzen als in Hannover. Das klappte auch ganz gut, trotzdem wir nach der ersten Halbzeit schon mit 0:3 zurücklagen. Ein großer Teil unseres Teams hatte anfangs Probleme den für uns ungewohnten Ball zu sichern, so daß der Spielaufbau oft unterbrochen wurde. Wenn der Ball nicht verloren wurde, konnten wir das Spielgeschehen lange von unserem Tor weg halten. An druckvolle Angriffsbemühungen war aber nicht zu denken. Am Ende konnte die stärkere Offensive Paderborns uns fünf Eier ins Nest legen, wobei viele andere Chancen der Ost-Westfalen vereitelt werden konnten. Besonders Beate hatte eine Super-Leistung gezeigt. Am Ende war ein besseres Ergebnis nicht möglich. Die Steigerung gegenüber dem Spiel in Hannover war aber deutlich.

In der Zwischenzeit glänzte Lübeck mit einem Tor gegen den BUR, und das Spiel zwischen Hamburg und Paderborn, was lange Zeit aufs Messers Schneide stand, entschied Hamburg ganz knapp mit einem 1:0 für sich.

Dadurch war vor unserem zweiten Spiel klar, dass Hamburg ähnlich wie Paderborn zu spielen war. Um mehr Forechecking zuzulassen, tauschten in diesem Spiel Norbert und Ralf die Plätze. Ralf spielte mit Beate und Lars Deckel, was wirklich sehr gut funktionierte. In der ersten Halbzeit entwickelte sich dann auch die erwartete Verteidigungsschlacht. Trotzdem konnten wir ab und zu auch unsere Angriffsbemühungen vortragen. Die Hamburger fanden lange keine Mittel gegen unsere Defensive. Die war dicht gestaffelt und schaffte es in der ersten Halbzeit auch, sich zu lösen und in den Gegenangriff vorzugehen. Wenn man aber als Mannschaft den Ball tief hinten bekommt und die Stürmer ebenso in der Abwehr sind, ist es auf lange Zeit besonders anstrengend, den Gegenangriff nach vorn zu tragen. Es war also eine Konditionsfrage, das Spiel offen gestalten zu können. In der zweiten Halbzeit, in einer unserer Sturm- und Drangphasen, in der wir das Hamburger Tor lange belagern konnten, führte ein Konter der Hamburger zum ersten Gegentor. Das war richtig ärgerlich, weil der Hamburger Angriff aufs leere Tor ging. Kurz danach gab es zwei weitere Tore, wovon eins ebenso unglücklich gefallen war, wie das erste. Nach dieser Phase fingen wir uns wieder und konnten unsere Defensive bis zum Ende wieder stabilisieren. Endstand 0:3 – für uns an diesem Tag ein gutes Ergebnis. Mehr, denke ich, war in Paderborn nicht drin.

Nun gilt es, in Hannover gegen Lübeck noch ein gutes Spiel zu zeigen und gegen den BUR das Rückspiel artig bis zum Ende zu bringen.

Thomas


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Hamburg  : Paderborn   1 : 0
BUR Berlin  : Lübeck   7 : 1
Paderborn  : Torpedo Dresden   5 : 0
BUR Berlin  : Hamburg   7 : 0
Lübeck  : Paderborn   1 : 3
Torpedo Dresden  : Hamburg   0 : 3

Torschützen:

Paderborn : Torpedo Dresden
-

Torpedo Dresden : Hamburg
-





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