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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHT

10. Dezember 2006

2. Spieltag 1. Bundesliga Nord in Dresden
PREMIERENFEIER IN DRESDEN

Pressemeldung:

Der zweite Spieltag der ersten Bundesliga Nord im Unterwasser-Rugby endete für die Torpedos aus Dresden im heimischen Becken erfolgreich. Zwei der drei angesetzten Spiele konnten sie gewinnen. Während es im ersten Spiel gegen den ehemaligen Deutschen Meister BUR Berlin noch eine 0:15 Niederlage hagelte, konnte man sich in den wichtigen Spielen gegen die unmittelbaren Konkurrenten durchsetzen. Gegen die Sporttaucher aus Berlin konnte man mit 3:1 gewinnen und den PSV Paderborn besiegte man knapp mit 1:0. Damit schafften die Torpedos im dritten Anlauf in der ersten Bundesliga ihre ersten beiden Siege und sind erstmalig nicht mehr Tabellenletzter! Die Chancen auf den Klassenerhalt sind dadurch sehr gestiegen. Grundlage für den Erfolg war die besonders in den beiden siegreichen Spielen hervorragend arbeitende Defensive, die den Ausfall wichtiger Stammspieler wie Wolfgang Brühan und Norbert Marwan kompensieren konnten.

Torpedo-Bericht:

Das erste Mal wurde ein Spieltag von Torpedo in der ersten Liga mit einem positiven Punktestand abgeschlossen!

Und das erreichte folgende Torpedo-Truppe:

Vom WM-Fußball-Film "Deutschland – Ein Sommermärchen" beeindruckt, wollten wir in der heimischen Halle etwas erreichen. Getreu dem Klinsmannschen Motto "Heimspiel – Unser Spiel!" und mit dem passenden Gegner sollte doch endlich einmal ein Bundesliga-Sieg gelingen. Daß das nicht im ersten Spiel passieren konnte, war eigentlich jedem klar. Das war nicht der passende Gegner! Die erste Partie des Tages "Torpedo gegen den BUR" versprach keine Überraschungen, zumindest nicht im sportlichen Bereich. Der BUR vernaschte uns mit 15:0 in einem von beiden Seiten ruppig geführten Spiel. In der ersten Halbzeit (0:9) gingen die Angriffe der BUR-Bohrkommados wie durch Butter. Es schien, als wäre keine Gegenwehr vorhanden. In der zweiten Hälfte kamen "nur" noch sechs Tore hinzu. Ein Grund dafür lag vielleicht an unserer Überlegung, den Berlinern mehr Körperlichkeit entgegenzusetzen, auch wenn man dadurch ein Foul riskierte. Leider wurde dann ein Berliner Spieler hart aber unglücklich so getroffen, daß er ganz kurz k. o. war, aber weiterspielen konnte. Zwei Strafzeiten wegen einem Wechselfehler gegen Peter Joh. und gegen Dirk wegen Nachschlagens mußten wir einstecken – ein Strafwurf gegen uns wurde auch etwas glücklich verwandelt. Als Schiedsrichter konnte man unter Wasser das Spiel des BUR schön ansehen. Es ist eine beeindruckende Offensivstärke, deren einziges Ziel zu sein scheint, sich mit dem Ball durch Freund und Feind zu bohren und erst am Torgestänge aufzuhören. Dem kann man eigentlich nur mit einer eigenen starken Offensivtaktik gegenübertreten. Bis auf wenige Male hatten wir kaum richtige Chancen am Berliner Tor. Das war aber nicht die Berliner Mannschaft, die wir unbedingt schlagen wollten.

Das Berliner Team, um das es uns am Sonntag vorrangig ging, waren die Sporttaucher. Aus gut unterrichteten Kreisen haben wir erfahren, daß die Berliner nicht in bester Verfassung nach Dresden kommen. So war es dann auch gewesen. Nicht mit voller Mannschaft angetreten, offenbarten sie besonders in der Defensive große Lücken. Die wurden von Peter, Thomas (auf's leere Tor) und Holger zum 3:0 genutzt. Kurz vor der Halbzeit viel noch der 1:3-Treffer der Berliner in ihrer stärksten Phase. Im Angriff waren sie stets gefährlich. In der zweiten Halbzeit passierte dann nichts mehr – Torpedo kam nicht mehr ganz so druckvoll direkt ans Berliner Tor, konnte das Spiel aber durch gutes Forechecking in der Spielfeldmitte halten. Damit waren nach den drei Unentschieden in der vorletzten Saison die ersten zwei Punkte in einem einzigen Bundesligaspiel erkämpft worden, und das selbst gesteckte Minimalziel von zwei Punkten an diesem Spieltag war erreicht.

Zwei Spiele später mußten wir gegen Paderborn antreten. Ich glaube, daß wir gegen keine andere Mannschaft öfter gespielt haben. Und trotz positiver Statistik waren alle Spiele eng und spannend. Wer erinnert sich nicht gerne beispielsweise an die letzte Saison? Ja richtig, das ist der Jörg! :-) Das aktuelle Spiel fand unter besseren Voraussetzungen statt – die Paderborner wurden bei Andrea und Bert untergebracht (die Hamburger bei Holger und Thomas), Mark und Jörg verstehen sich wieder prächtig, und ich stände in Bielefeld manchmal ganz schön auf dem Schlauch, wenn ich nicht den Michael hätte. So war das gesamte Spiel recht ausgeglichen, vielleicht mit leichten Feldvorteilen in der zweiten Hälfte für Torpedo. Sehr zeitig in der ersten Hälfte machte Lars das 1:0 gegen Paderborn nach einer Unaufmerksamkeit der Verteidigung. Dieser knappe Vorsprung wurde über die Pause bis zum Spielschluß gehalten. Nur wenige Male mußte Dirk noch mit viel Einsatz und auch etwas Glück den Ausgleich verhindern – Paderborn hatte seine stärkste Phase vor und nach der Halbzeitpause. Besonders zum Ende der zweiten Hälfte konnten wir wieder mit gutem Forechecking das Spiel von unserem Tor abhalten und uns am Ende über einen nicht unverdienten Sieg freuen.

Die Gewinner des Spieltages waren wie erwartet BUR Berlin und Hamburg, die einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze ziehen. Hannover hatte man auch schon einmal besser gesehen und die Sporttaucher müssen sich wieder finden. Gefunden haben dann auch acht Torpedos das Pizzaland in Löbtau, in dem der glückliche Vereinsleiter Pizza für alle ausgab (das großspurige Versprechen, bei zwei Siegen Pizza auszugeben, mußte eingelöst werden).

Mit diesem Ergebnis können wir beruhigt in das neue Jahr gehen und versuchen, den Klassenerhalt zu erreichen.

Thomas

schon getippt? » tip.torpedo-dresden.de


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Torpedo Dresden  : BUR Berlin   0 : 15
PSV Paderborn  : Hamburg   0 : 5
Hannover  : ST Berlin 1   4 : 1
PSV Paderborn  : BUR Berlin   0 : 16
Torpedo Dresden  : ST Berlin 1   3 : 1
Hannover  : Hamburg   1 : 8
Torpedo Dresden  : PSV Paderborn   1 : 0
Hannover  : BUR Berlin   0 : 13
ST Berlin 1  : PSV Paderborn   0 : 6

Torschützen:

Torpedo Dresden : BUR Berlin
-

Torpedo Dresden : ST Berlin 1
Holger Köppe     1
Peter Jordan     1
Thomas Jordan     1

Torpedo Dresden : PSV Paderborn
Lars Richter     1





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