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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHT

1. Oktober 2006

Fünfte inoffizielle ostdeutsche Meisterschaften in Berlin
FÜNFTE OSTDEUTSCHE MEISTERSCHAFT UND EIN GEWICHTIGES TOR

Die diesjährigen ostdeutschen Meisterschaften fanden unter dem Motto des Wiedersehens statt. Nicht nur, daß wir uns immer freuen, altbekannte Mannschaften wie die Sporttaucher oder Paderborn zu sehen, sondern die alten Haudegen der Torpedo-Riege Frank Bader und Mark spielten mal wieder mit uns zusammen.

Das Mark noch in Berlin ankam, war am Sonntagmorgen so nicht zu erwarten. Dresdner Organisationstalent führte dazu, daß er an der Schwimmhalle in Dresden vergessen wurde. Trotzdem ist er mit dem Zug noch rechtzeitig nachgereist und verstärkte dann die Zwickauer Mannschaft.

Dresden spielte dann folgendermaßen auf:

Weil vor dem eigentlichen Turnier noch das Relegationsspiel um den Aufstieg bzw. Verbleib in der 1. Bundesliga Nord zwischen Lübeck und Paderborn auszutragen war (Paderborn gewann 2:1), wurde das Teilnehmerfeld auf neun Mannschaften aufgestockt. Damit bildeten sich drei Gruppen mit je drei Mannschaften, deren erste, zweite und dritte Teams jeweils mit den dazugehörigen der anderen Gruppen die Endrunde ausspielten. Klingt kompliziert ist aber ganz einfach – wenn man Gruppenerster wird, ist man schon mindestens Dritter des Turniers. Gesagt getan – Torpedo spielte in der Gruppe gegen Pößneck und Lübeck und wurde am Ende dank eines einzigen Tores Gruppenerster.

Das erste Spiel gegen Lübeck gewannen wir mit 2:0 durch zwei Tore von Nils. Nils, der sich immer wieder beschwert, daß keine Vorlagen-Punkte gewertet werden (genauso wie Holger, der der Meinung ist, daß 95,7 % aller Gegentore dann fallen, wenn er nicht im Wasser ist), muß natürlich etwas tun, um in die offizielle Wertung zu kommen. Da gibt es also nur Tore! Lübeck hatte in diesem Spiel schon das 1:2 gegen Paderborn und ein glückliches 1:0 gegen Pößneck in den Knochen und wirkte etwas demotiviert. Wir dagegen sollten auch mal lernen, nach einer Führung ruhiger zu spielen. Obwohl ein 2:0 immer besser als ein 1:0 ist!

Im zweiten Spiel gegen Pößneck verloren wir mit 1:2. Das lag in erster Linie an unseren Fehlern in der Verteidigung. Beim 0:1 mußte Tobias allein gegen drei das Tor verteidigen. Bert machte danach den Ausgleich, und Pößneck setzte noch eins drauf. In diesem Spiel gab es wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen zwei Spielern aus Dresden und Pößneck jeweils eine Strafzeit, und im Zuge dessen leisteten wir uns noch einen Wechselfehler. Durch den 2:0-Erfolg gegen Lübeck führten wir aber diese Gruppe an, in der jedes Team einen Sieg und eine Niederlage vorzuweisen hatte, und spielten so um Platz 1 bis 3.

Alle außer Lars wußten das vor unserem nächsten Spiel gegen den DUC Berlin. :-) Dieses Spiel verloren wir mit 2:0. Beim DUC mußten zwei Spieler eine Minute pausieren, bei uns traf es Lars. Beim DUC handelte es sich um alte Bekannte.

Im letzten Spiel gegen Paderborn hatte ich uns nicht so stark gesehen, aber Lars mit einem Strafwurf und Nils mit einem schön herausgespielten Tor brachten uns mit 2:0 in Führung. Anschließend nutzten die Paderborner aber noch Undiszipliniertheiten bei uns aus und glichen am Ende zum 2:2 aus. Das war ein sehr angenehmes Spiel, wenn man dabei die letzten Spiele gegen Paderborn in Erinnerung hat. So soll es bleiben und in der kommenden Saison gibt es ja wieder Gelegenheit dazu.

Am Ende steht so hinter dem DUC Berlin und Paderborn der dritte Platz, den man theoretisch auch mit einem Sieg und drei Niederlagen erreicht hätte.

Ich hoffe nun, daß wir eine schlagkräftige Truppe zu allen Liga-Terminen stellen können und sehe zuversichtlich der Saison entgegen. Wer teilt mit mir meinen Optimismus?

Thomas

Endergebnis:
1.  DUC Berlin
2.  Paderborn
3.  Torpedo Dresden
4.  TC Submarin Pößneck
5.  Sporttaucher Berlin 1
6.  Sporttaucher Berlin 2
7.  Lübeck
8.  TC Manta Zwickau
9.  TSC Rostock 071





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