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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHT

15./16. Januar 2005

Neujahrsturnier in Göttingen
DRESDEN HOLT SICH AMAZONEN-POKAL

Pressemeldung:

Das Team von Torpedo Dresden erreichte beim traditionellen Göttinger Neujahrsturnier den 9. Platz. Die Mannschaft, die mit mehreren Nachwuchsspielern und ohne Bestbesetzung nach Göttingen gefahren ist, konnte mit insgesamt drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen recht zufrieden den Heimweg antreten. Durch eine unglückliche Gruppenauslosung hatte man es leider nicht geschafft, einen besseren Tabellenplatz zu erreichen. Dennoch konnte Torpedo einen Pokal gewinnen. Die beiden Spielerinnen Beate Domansky und Carina Steins konnten durch ihre insgesamt vier Tore den "Amazonen-Pokal" für die Mannschaft mit den meisten Damen-Toren gewinnen. Die besten Torschützen bei den Dresdnern waren Thomas Jordan (acht Tore) Carina Steins (drei Tore) und Norbert Marwan (zwei Tore). In zwei Wochen zum zweiten Bundesliga-Spieltag in Hamburg geht es dann wieder um Liga-Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.


Torpedo-Bericht:

Nach zwei Jahren Unterbrechung konnten uns 2005 die Göttinger nicht so einfach abweisen, und wir konnten wieder ins Göttinger Uni-Bad fahren. Zwei Stunden nachdem die Ausschreibungs-Email abgeschickt wurde, war von uns das Startgeld bereits überwiesen. Auch in dieser Wertung haben wir berechtigte Chancen, Erster zu werden! :-)

Doch obwohl wir nur den 9. Platz von elf Mannschaften erreichten, haben wir keine so schlechte Figur abgegeben. Mit dem Gewinn des Amazonen-Pokals für die meisten Damentore und dem Sieg in der Wertung "Wer geht als erster in die Heia?" haben wir wieder Spitzenklasse bewiesen.

Mit der hervorragenden Unterstützung der beiden Aushilfs-Torpedos Carina und Michael aus dieser mir völlig unbekannten Stadt zwischen Höxter und Rheda-Wiedenbrück (:-)) konnten wir zusammen mit Beate das Tor besetzen. In der Abwehr kämpften Falk, Arman, Frank H. und Jörg gegen den Gegner und bildeten die zweite Welle die auf den Angriff folgte, der durch Thorsten, Norbert, Ralf und Thomas gebildet wurde.

Mit dieser erstmaligen und einmaligen Aufstellung bestritten wir das erste Spiel gegen Bonn kurz nach dem wir Frank in Dresden aus dem Bett geholt hatten und Norbert mit seiner glücklichen Hand uns wieder in die Todesgruppe mit Bremen und Hamburg (und ins allererste Spiel) gelost hatte. Wie immer ist das erste Spiel der Dresdner sehr chaotisch, doch konnten wir diese Phase ungefähr nach der ersten Hälfte des Spiels beenden. Leider machte aber Bonn in genau dieser Zeit das einzigste Tor des Spiels. Ansonsten hatten wir auch einige Chancen gehabt, doch gerade Carina wollte den Bonner Torhütern irgendwie nicht weh tun. :-) So endete dieses Spiel mit 0:1 und einigen unerkannten Wechselfehlern auf Dresdner Seite. In einem eingespielten Zustand wäre für uns hier mehr möglich gewesen.

Im zweiten Spiel gegen Würzburg konnten wir uns dann richtig zeigen und erreichten ein klares 3:0 mit Toren durch Michael, Thorsten und Thomas. Diese Mannschaft war neben den Schweizer Damen die schwächste des Turniers und somit nicht der große Prüfstein für uns. Trotzdem hat es aber Thorsten in seinem ersten Turnier geschafft, ein Tor zu machen, was schon bemerkenswert ist. Aber erst danach fing der richtige Kampf unter Wasser an.

Besonders für mich hat es ab hier richtig Spaß gemacht, denn die Gegner forderten jeden Einsatz. Im Spiel gegen Bremen setzte es zwar eine 0:4 Niederlage doch kämpferisch haben wir sehr gut gegenhalten können. Zu Beginn konnten wir die Angriffswellen der stark besetzten Bremer und späteren Turniersieger lange aufhalten und erst ein Wechselfehler brachte das erste Gegentor. Auch das 0:3 war in meinen Augen nicht drin, denn Beate konnte den Ball rechtzeitig rausfischen. Ich habe in diesem Spiel recht deutlich merken können, daß die Bremer uns körperlich überlegen waren. Trotz großem Einsatz war nicht mehr möglich gewesen. Aber ich bin der Meinung, daß wir es den Bremern nicht einfach gemacht haben.

Im vierten Spiel gegen Göttingen ging es dann kämpferisch stark weiter, und unsere Abwehr hielt eine ganze Weile ganz gut durch. Nach Armans 1:0 sah es sogar noch viel besser aus. Doch dann schmissen die Göttinger, die einen hohen Frauenanteil hatten, ihre ganze Männlichkeit nach vorn und schafften leider noch das 1:1. Chancen zur 2:0-Führung konnten wir vorher leider nicht verwerten. Doch war es wieder ein Spiel, in dem mit viel Einsatz ein gutes Ergebnis erreicht wurde. Zum Sieg hatte leider nur ganz wenig gefehlt. Schade.

Im letzten Spiel der Vorrunde gegen Hamburg setzte es dann zwar auch eine 0:3 Niederlage, aber auch hier wurde wieder eine kämpferisch starke Vorstellung geboten, wie uns hinterher von den Hamburgern bescheinigt wurde.

Damit schlossen wir die Vorrunde auf dem 5. Platz ab und konnten somit nur noch um dem 9. Platz spielen. In der anderen Gruppe wurden dann die Ergebnisse des Göttingen-II-Teams aus der Wertung genommen, so daß dann das schwächere Florenz um Platz fünf bis acht mitspielen durfte. Damit gingen sie uns leider aus dem Weg.

Die anschließende Party verlief nach den üblichen Regeln. Die Torpedos gingen als erste zu Bett, nicht ohne ihre Speerspitze Falk und Beate auf der Party zurückzulassen, die Florentiner machten die Stimmung, um neben dem obligatorischen Preis der längsten Anfahrt noch den für die Partyhasen abzugrasen, und "alle" fanden die Party "supergeil".

Am nächsten Tag verblieben dann für uns in der Platzierungsrunde, ebenso wie beim letzjährigen BOT an gleicher Stelle, einfache Aufgaben. Das Ziel hieß somit Amazonen-Pokal. Unsere Frauen hörten hier auf die Männer und kamen mit drei Toren gegen die Schweizer Damen aus dem Wasser (Carina 2x und Beate 1x). Ebenso machten Norbert und Thomas (ein Srafwurf) je zwei Tore, und auch Ralf konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Endstand: 8:0 für Dresden. Im zweiten Spiel gegen Würzburg sollte es nicht anders sein und außer einer Unachtsamkeit, die zum Gegentor führte, war in diesem Spiel besonders das Offensiv-Spiel bemerkenswert gut. Das ging zwar auf Kosten der Defensive, die nicht schnell genug zurückkam, doch konnte der Gegner das nur einmal ausnutzen. Das Spiel endete 5:1, wobei Thomas durch die perfekte Vorarbeit wenig Mühe hatte, alle fünf Tore zu machen.

So endete das Turnier für Torpedo mit einem positiven Torverhältnis bei drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen ganz passabel aber leider nur auf dem 9. Platz.

Thomas


Ergebnis:

  1. Bremen
  2. Braunschweig
  3. Hamburg
  4. Lübeck
  5. Göttingen
  6. Bonn
  7. Berlin
  8. Firenze
  9. Dresden
  10. Würzburg
  11. Schweizer Damen





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