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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHT

14. März 2004

4. Sachsen-Anhalt-Pokal in Hettstedt
HETTSTEDT FÜR NICHT-ANHALTINER

Entgegen unseren sonstigen Turnieren sind wir diesmal mit einer nicht ganz so großen Mannschaft nach Hettstedt gefahren. Genau sechs Leute: Beate, Heide, Jörg, Lars, Holger (Jörgs Holger) und Thomas. Bei dieser Mannschaft sollte nun keiner Probleme haben, die Positionen zu bestimmen.

Die Mannschaftsgröße war aber für das Becken relativ gut geeignet. Es war drei Meter tief und nur vier Bahnen breit. Der Beckenrand war höher als in Hannover und alles in allem konnte ein Wechsel mitten im Spiel viel Zeit kosten. Aber anstrengend war es auch. Es ist nicht unbedingt so, daß es in kleineren Becken nicht so viel Kraft kosten würde zu spielen. Nun wurde es gerade gegen die anhaltininischen Mannschaften ein ziemlich enges Gekeile an der Wasseroberfläche, weil sie sehr oft oben gespielt haben.

Am Ende haben das Turnier die Sporttaucher aus Berlin vor dem DUC Berlin und Torpedo Dresden gewonnen. Auf den 4. Platz kamen Ronnys Zwickauer, danach Aschersleben, TCA Hettstedt, Eisleben, und letzter wurde DLRG Hettstedt. Die Spiele gegen die Berliner Mannschaften haben wir jeweils verloren (gegen ST Berlin 0:3 und gegen DUC 0:1). Im Spiel gegen die Sporttaucher waren sie einfach besser und abgeklärter am Tor. Gegen den DUC nutzten unsere "Kinder" eine Chance zum Tor, wogegen wir selbst unsere Überlegenheit nicht nutzen konnten. Es war ein ähnliches Problem wie gegen Paderborn. Irgendwie hat das Spiel in dem kleinen Becken uns auch provoziert, nicht so ruhig zu spielen und immer Attacken zu schwimmen. Gut, aber dafür wurden die anderen Spiele gewonnen.

Gerade beim Schiedsrichten hat man gesehen, daß bei den anhaltinischen Mannschaften noch Einiges fehlt (es gab alle möglichen Formen der Verteidigung: In den Korb setzen, mit dem Bauch auf dem Korb liegen, gar keine Verteidigung usw.). Aber man hat auch hier und da ein paar Leute gesehen, aus denen etwas werden kann. Die Teams waren fast alle durchgehend mit Jugendlichen besetzt. Ronnys Zwickauer dagegen waren schon eine Klasse besser und zeigten gegen den DUC ein sehr gutes Spiel, das sie mit vielen Chancen leider 0:3 verloren. Ein Zwickauer ist schon ab Oktober dann in Dresden beim Training dabei. Die DUC-Kinder waren auch wieder super drauf, gerade gegen uns mit tollen Fouls und Ausrastern. Als ich so jung war wie die, da hatte ich nicht so eine große Schn ... ist ja auch egal.

Alles in allem war es eine lustige Sache, Hin- und Rückfahrt mit einberechnet. Ein paar Leute, mit denen wir gesprochen haben, würden unser Angebot gern annehmen und mal in Dresden zum Training kommen, um etwas mehr zu lernen, als nur unsere kurze Regelkunde während der Spiele am Sonntag.

Thomas






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