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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHT

20. Oktober 2002

INOFFIZIELLE OSTDEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN in BERLIN

Der Bundeskanzler beriet am Morgen mit dem Kabinett in Berlin über neue Steuererhöhungen und Abgaben im Bereich der Besserverdienenden. Besonders sprach er dabei die Ingenieure, angehende Juristen und Architekten an, die auf der Flucht vom Osten in den Westen nicht vergessen werden sollten. Gelobt wurde die Eigeninitiative von Berliner und Potsdamer Hochschulangehörigen, die sich, besorgt um die katatrophale Lage im Osten, um private Fluthilfe bemühen.

BingBangBong

Zum Sport:

Bei den Ersten Inoffiziellen Offenen Ostdeutschen Meisterschaften im Unterwasser-Rugby kam es am Wochenende in Berlin fast zur Sensation. Die flutgeschädigte Mannschaft von der Elbe, Torpedo Dresden, wurde nur knapp vom östlichsten Vertreter aus dem Westen DUC Lübeck geschlagen. Einzelheiten von unserem Reporter T. J. aus Dresden, der mit vor Ort war:

Nach einer sommerlichen Seitwärtsbewegung des Torpedohaften Aufstiegs nun wieder ein neuer Höhepunkt. Wieder mit der größten Mannschaft (15 Frauen und Männer, na gut, also: Beate (TU Berlin, Tor), Claudia (Dresden, Tor), Ralf (TU Berlin, Sturm), Sebastian (TU Berlin, Sturm), Wolli (Tor), Dirk (Tor), Micha R., Jörg, Frank, Falk (Dackel), Jens, Lars, Norbert, Peter, Thomas (Sturm), außerdem dabei: Annette (fast schon zu zweit), Arvid, Tore und Achims Nachwuchs in der Torpedo-KindergartenEcke) angereist, entschlossen wir uns vor dem Turnier für eine LigaMannschaft Torpedo Dresden und Beate, Ralf und Sebastian verstärkten Armans TU-Berlin-Truppe.

Bei der Auslosung zog ich für Torpedo schon mal die Nummer "A1". Ein gutes Omen. Das erste Spiel war glücklicherweise der Warmmacher gegen Rostock, die mit vielen neuen Spielern und ohne richtigen Torwart nach Berlin gekommen sind. Durch Tore von Frank, Lars, Falk, Wolli und Jens gewannen wir mit 5:0. Im nächsten Spiel gegen den DUC Berlin drückten wir das gesamte Spiel aufs Tor mit einem ganz guten Zusammenspiel in der Spitze, doch lange Zeit wollte kein Tor gelingen. Die Zeit rannte fast davon bis kurz vor dem Ende der Wolli gegen den angeblichen ErstligaKeeper vom BUR das erlösende 1:0 machte. Das dritte Spiel verlief ähnlich, Dirk ist endlich in Berlin angekommen und spielte nun mit, aber Micha machte das 1:0 und Dirk daraufhin das 2:0. Im vierten Spiel gegen die Sporttaucher Berlin wurden die Aufgaben schon anspruchsvoller und diesmal war es richtig knapp. Zwei Sekunden vor Schluß machte Dirk das 1:0. Nun kam die nächste Berliner Mannschaft mit dem BUR II. Diese Spiel sollte auch gewonnen werden, doch hat es bei vielen Chancen nur zu einem 0:0 gereicht. Damit kam es im letzten Spiel des Turniers gegen den DUC Lübeck zu einem echten Finale. Lübeck hatte die selben Punkte wie wir, nur hatten sie durch die mehr erzielten Tore den Vorteil, bei einem Unentschieden Turniersieger zu sein. Nun kam es auch so. Wir hatten in diesem Spiel ganz wenige gute Chancen, die Lübecker vielleicht eine mehr, doch hatten wir kurz vor Schluß eine Riesenchance ... ein leeres Tor ... Schade. Aber trotzdem. Punktgleich Zweiter, ohne ein einziges Gegentor, das läßt sich sehen!

Beate, Arman, Ralf und Sebastian unsere Hauptstadt-Torpedos an diesem Sonntag, konnten das Spiel gegen Rostock für sich entscheiden und wurden 6. Leider hatte Beate wieder das große Pech, "nur" mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Ein großer Dank geht auch nochmal von allen Torpedos, denke ich mal, an den Arman, der das Turnier initiiert und organisiert hat und ein Teil aller Startgebühren unserem Verein spendet. Außerdem gab´s für uns noch einen wuscheligen Teddy und Heidelbärwein.

Platz TeamPunkte Tore
1.DUC Lübeck10+11
2.Torpedo Dresden10+9
3.Sporttaucher Berlin 8+10
4.BUR II Berlin8+12
5.DUC Berlin4-4
6.TU Berlin2-14
7.Rostock0-24

Das war der Sport. Nun zum Wetter ...

Thomas J.

Und hier noch ein Bericht von Arman.






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