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Unterwasserrugby Torpedo Dresden

c/o Thomas Jordan, Hauptstraße 85, 01920 Steina

SPIELBERICHTE SAISON 2008/09

27. Juni 2009

1. Rostocker Greif in Rostock
TORPEDOS IN ROSTOCK

Am 27. Juni 2009 fand in Rostock zum ersten Mal das Turnier "Rostocker Greif" statt. Ich bin mit den Berlinern mitgefahren, um mal wieder mit ihnen bei einem Turnier zusammenzuspielen. Aus Dresden gab es ja leider keine Mannschaft. Außerdem hatte Berlin das Relegationspiel gegen Göttingen, in dem sie ganz schön auf die Mütze bekommen haben. Göttingen ließ den Berlinern keine Chance und gewann überdeutlich mit 13:0. Aber Göttingen machte ohnehin einen sehr guten Eindruck und wird auch für uns in der 1. Liga ein schwerer Gegner werden. Sie haben einige sehr gute Spieler zurück (u. a. Sebastian Russo). Am Ende gewannen sie sogar das Turnier.

Zum Turnier waren neun Mannschaften angetreten, die in drei Gruppen die Vorrunde ausspielten: Rostock 1 und 2, Berlin, Lübeck, Bremen, Bielefeld (Uni), Pößneck, Göttingen und Odense (Dänemark).

Nach dem Relegationsspiel begann das Turnier – obwohl auch schon die erste Halbzeit des Relegationsspiels mit für das Turnier gewertet wurde. Obwohl ich eine Vorahnung auf ein desaströses Ende für uns hatte, blieb ich bei Berlin und schlug das Angebot von Tobi und Jörg aus (die einzigen weiteren Dresdner), für Pößneck zu spielen, die am Anfang nur zu sechst waren. Unser zweites Spiel (und mein erstes) war dann gegen Bremen, daß wir 0:4 verloren. Das Zusammenspiel von Berlin war immer noch schlecht, obwohl Bremen jetzt nich so ein schwerer Gegner war. Da wäre ein viel besseres Ergebnis drin gewesen. Blieben nur die beiden Platzierungsspiele gegen Bielefeld und Rostock 2. In beiden Spielen konnten die Gegner unsere spielerischen Schwächen zum Glück nicht so ausnutzen. Gegen Bielefeld gewannen wir 3:1 und gegen Rostock 4:1. Im Laufe des Tages hatten wir uns zwar spielerisch etwas verbessert, aber im Großen und Ganzen war die Leistung nicht so befriedigend. Es fehlten aber auch Spieler, die den Ball engagiert nach vorne bringen und das Spiel aufbauen. Momentan scheint die Sporttaucher-Mannschaft in der 2. Liga doch besser aufgehoben zu sein. Gegen die erste Rostocker Mannschaft haben wir zwar nicht gespielt, aber sie bestätigten mit einem 2:2 gegen Lübeck ihre kontinuierliche Verbesserung.

Norbert

Endergebnis:

  1. Göttingen
  2. Pößneck
  3. Odense
  4. Rostock 1
  5. Bremen
  6. Lübeck
  7. Berlin
  8. Bielefeld
  9. Rostock 2 (U-21)

19. Mai 2009

Training in Dresden
TRAININGSSPIEL

Das Trainingsspiel Usti gegen Dresden endete 5:2 für die Tschechen. Dresden war zu dem Moment nicht topmotiviert und eingespielt sowie eingestellt und das schlägt sich bekanntlich verzögerungsfrei auf die Leistung nieder. Die Tschechen waren gut, waren gut durch Ruben, Vladimir und Woijtek verstärkt worden, aber waren keine Übermacht. Die Trainingsgemeinschaft mit Usti läuft sehr gut an. Die Tschechen sind sehr nett, sprechen deutsch und englisch und haben uns schon überall hin eingeladen. Am 13.6. ist eine Turnier in Chomutov (zwei Stunden von Dresden) mit Teams aus Österreich, Italien und natürlich Tschechien. So wie wir das mit Berlin machen (Spielgemeinschaften bilden, Teams auffüllen) so würde es auch mit Usti gehen. Sie sind zwar auch nicht alle die Jüngsten (scheint so) aber sie sind recht mobil, was Turniere angeht. Interessant ist, dass sie von Aussig reden und wir von Usti. :-)

Thomas


12. Mai 2009

Training in Dresden
TORPEDO INTERNATIONAL

Nachdem uns heute vier Mann aus Usti besucht haben, spielten heute Deutsche gegen Tschechen gegen Polen gegen Kolumbianer gegen Schweden gegen Sachsen. Wahnsinn!

Nur das Sprachproblem ist kein zu vernachlässigendes Hindernis beim Durchsetzen der Mannschaftstaktik! Wenn Petr sagt, er spielt "universal" dann spielt er eben universal! :-)

Nächste Woche Dienstag kommt es wahrscheinlich zu einem Trainingspiel Usti gegen Torpedo in Vorbereitung auf das Turnier der Tschechen in Florenz.

Thomas


2. Mai 2009

4. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Dresden
DRESDEN UNGESCHLAGEN!

Nachdem wir jetzt seit Mitte Februar wieder in der Springerhalle trainieren konnten, erwarteten wir den letzten Spieltag bei uns mit großer Spannung: Bei schönstem Sonnenschein in Dresden trafen wir uns am Morgen nach dem Tag der Arbeit in der Sprunggrube, um die letzten Partien der 2. Bundesliga Nord auszuspielen. Wir konnten mit einer vollen Mannschaft aufspielen und gingen wie folgt ins Wasser:

Im ersten Spiel gegen Rostock pausierte Jörg in der Verteidigung, für ihn spielte Jens. Kurzfristig konnte auch Jonas nachgemeldet werden und unseren Sturm verstärken. Das Spiel entwickelte sich recht langsam, da wir doch alle recht gehemmt wirkten. Dadurch produzierten wir viele Ballverluste, da wir uns vorne schlecht angeboten haben und uns viel alleine ließen. So ging das Spiel erst mal hin und her, ohne dass wirklich viel passierte. Die Rostocker verteidigten wie schon zu Hause mit bis zu vier Mann, so dass es schwer, war am Tor eine Überzahl zu schaffen. Zum Ende der ersten Halbzeit gelang uns dies, und Tobi und Nils konnten gemeinsam den Ball ins Tor drücken. In der zweiten Halbzeit spielten wir etwas besser, und Lars konnte in alter Kampflaune schnell ein weiteres Tor erzielen. Das Spiel verlief jedoch weiter recht unruhig und war geprägt von Ballverlusten. Kurz vor Ende des Spiels gelang Falk dann noch das 3:0, so dass zu sagen ist: Spiel gewonnen aber nicht geglänzt; der erste Ligaeinsatz von Jonas hat gezeigt, dass er eine richtig gute Verstärkung unseres Teams ist.

Nach einer halben Stunde Pause hatten wir dann gleich unser zweites Spiel gegen DUC Berlin/Flensburg. Jörg ist in die Verteidigung gerückt, Jens dafür in den Sturm. Wir versuchten uns besser anzubieten, druckvoller und spritziger zu spielen, was uns sichtlich schwerfiel, irgendwie hatten wir alle doch etwas bleierne Glieder. Trotzdem gelangen uns schnell einige Tore, da die Berliner Abwehr doch etwas unorganisierter als die Rostocker war. So ging es dann auch mit einer 5:0-Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit, spielten wir uns noch weitere gute Chancen heraus, konnten diese jedoch nicht in Tore umsetzen. Durch einen Ballverlust mit anschließendem Durcheinander beim Torwartwechsel gelang den Berlinern ein Treffer auf den leeren Korb. Uns gelang daraufhin nur noch ein weiteres Tor, welches nach einem Freistoß heraus gespielt werden konnte, da Nils den Berliner Torwart abgelöst hatte und damit den Korb freigehalten hat. So ging das Spiel mit 6:1 zu Ende. Jetzt erwartete uns nur noch das entscheidende Spiel gegen die Sporttaucher.

Die Sporttaucher, die bisher auch alle ihre Spiele bis auf das Hinspiel gegen uns gewonnen hatten, waren sehr motiviert, da ein Sieg mit mehr als drei Toren Unterschied in diesem Spiel den direkten Aufstieg für sie zur Folge hätte. Das Spiel entwickelte sich wie erwartet etwas härter als die vorangegangenen Spiele. Wir konnten jedoch durch besseres Anbieten vorne schnell unser Spiel spielen und die Sporttaucher unter Druck setzen. In der Mitte der ersten Halbzeit konnten wir durch gute Zusammenarbeit die Berliner Abwehr ausspielen, und Frank nutzte die Chance zum Führungstreffer. Die Berliner konnten den Ball auch in den eigenen Reihen laufen lassen, jedoch richtig torgefährlich wurden sie nicht. In der zweiten Halbzeit gelangen uns durch Konter zwei weitere Tore, so dass dieses Spiel sicher mit 3:0 nach Hause gebracht werden konnte.

Damit haben wir in dieser Saison alle Spiele gewonnen und sind wieder direkt aufgestiegen. Es erwartet uns jetzt die neue Saison in der ersten Liga, mit alten und neuen Rivalen. Vor allem den Paderbornern wünschen wir viel Glück auf den Deutschen Meisterschaften am nächsten Wochenende.

Bis zur nächsten Saison. Nils


Das Endergebnis 2. Bundesliga Nord:

Platz  Mannschaft Punkte Tore Spiele
1.Torpedo Dresden30 60:910
2.ST Berlin2443:1010
3.TC Rostock1827:1710
4.SG Paderborn/ Bielefeld1226:3610
5.DUC Berlin/ Flensburg636:5110
6.TC Stelle07:8610

Torschützen Torpedo Dresden in dieser Saison:

» Torschützen Saison 2008/2009


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Sporttaucher Berlin  : DUC Berlin/Flensburg   5:0
Torpedo Dresden  : TC Rostock   3:0
DUC Berlin/Flensburg  : Torpedo Dresden   1:6
Sporttaucher Berlin  : TC Rostock   2:1
DUC Berlin/Flensburg  : TC Rostock   1:2
Sporttaucher Berlin  : Torpedo Dresden   0:3

Torschützen:

Torpedo Dresden : TC Rostock
Lars Richter     1
Nils Stiller     1
Tobias Blechschmidt     1

DUC Berlin/Flensburg : Torpedo Dresden
Falk Brunner     2
Lars Richter     2
Nils Stiller     2

Sporttaucher Berlin : Torpedo Dresden
Nils Stiller     2
Frank Bader     1

Februar 2009

EDELSTAHL FÜR DIE TORPEDOS

Pressemeldung

Am 16. Februar 2009 wurde die Springerhalle in Dresden nach mehr als sechsmonatiger Rekonstruktion wieder eröffnet. Dabei wurde der gesamte Innenraum, das Becken und die Wasser-Aufbereitungstechnik erneuert. Deutschlands Rugby-Spieler können sich über ein Edelstahlbecken freuen, was "hautschonender" als das Schmirgelleinen der alten Fliesenglasur ist. Erstmalig ist man in Dresden in der Vorplanung zur Rekonstruktion auf die spezifischen Belange der Nutzer eingegangen. Neben den Hausherren der Springerhalle, den DSC-Wasserspringern (Olympia-Stützpunkt), konnten die Schwimmer, Synchronschwimmer, Wasserballer und auch die UWR-Mannschaft Torpedo Dresden ihre Vorstellungen von einer perfekten Halle formulieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Neben Befestigungsösen für die Rugby-Tore an der Beckenwand sind auch Leinenhalterungen für Spielfeld und Auswechselgasse in den geforderten Abständen integriert worden. Das Wegrutschen der Rugby-Körbe war bisher immer ein großes Manko der Dresdner Halle gewesen. Demnächst wird noch die Torpedo-Hupanlage mit der neu installierten Anzeigetafel (Anzeigemöglichkeit von Spielstand, Bildern, Videos) verbunden. Wir freuen uns auf spannende Turniere unter besten Bedingungen.

Thomas


Wer hat sie nicht noch in unangenehmer Erinnerung: die Springerhalle in Dresden. Durch unsachgemäße Reinigung mit einem Hochdruckreiniger wurden vor mehr als zehn Jahren die Fließen im Becken derartig aufgerauht, daß sie rauh wie Sandpapier wurden. Unterwasser-Spieler kamen in der Folge immer mit Schürfwunden aus dem Becken. Hochschulturniere und Liga-Spiele waren immer etwas unangenehm auch für die Hausmannschaft Torpedo Dresden, denn es gab regelmäßig Beschwerden über den schlechten Zustand des Beckens und die Verletzungsgefahren. Spieler anderer Mannschaften stöhnten schon immer, wenn sie hörten, daß ein Turnier oder Liga-Spiele in Dresden stattfinden sollten. Das Sandpapier Unterwasser blieb wohl vielen in unangenehmer Erinnerung.

Seit mehreren Jahren wurde der Umbau und die Sanierung des Beckens von der Stadt versprochen. Aber das Hochwasser vom August 2002, bei dem wesentliche Anlagen der Wasseraufbereitung beschädigt wurden, machte der Planung erstmal einen Strich durch die Rechnung, da das Geld nur für die Reparatur der Wasserreinigungs- und sanitären Anlagen reichte. Nach mehreren Aufschüben ging es 2008 nun endlich los. Im Sommer wurde die Springerhalle für die große Sanierung des Beckens geschlossen. Das Fliesenbecken sollte durch ein Edelstahlbecken ersetzt werden. Im Vorfeld konnten Vereine ihre speziellen Wünsche, u.a. für die Anforderungen von Unterwasserrugby-Spielen, anmelden. Der Verein Torpedo Dresden konnte für einige Monate auf eine andere Schwimmhalle ausweichen (bis die dann auch kaputt ging).

Und jetzt im Februar 2009 ist endlich der großer Wunsch in Erfüllung gegangen. Die Springerhalle erstrahlt in neuem Glanz mit einem funkelnden Edelstahlbecken. Und speziell für Unterwasserrugby gibt es nun feste Verankerungen für die Tore am Boden sowie Halterungen, um Absperrleinen für die Wechselgasse zu spannen. Ihr großes Debüt im Wettkampfbetrieb wird die Halle dann am 2. Mai 2009 beim letzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord haben.

Torpedo Dresden ist glücklich, nun eine moderne Halle mit einem tiefen Becken zu haben, das auch noch perfekt für Unterwasserrugby hergerichtet ist. Hier hat die Stadt Dresden wirklich eine tolle Sache gemacht. Und man kann sagen: das Warten hat sich gelohnt!

Norbert


8. Februar 2009

2. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Berlin
2. SPIELTAG IN BERLIN

Nach zwei Monaten Pause stand der zweite Spieltag in Berlin an. Es sollten uns vier Spiele erwarten. Aufgrund der immer noch geschlossenen Springerhalle lag ein schweres Stück Arbeit vor uns. Dieses mal fast mit voller Mannschaft ging es wie folgt ins Wasser:

Durch die Absage von Stelle fiel für uns ein Spiel aus; es wurde 20:0 für uns gewertet, bescherte uns aber das erste Spiel des Tages. Es ging gegen DUC Berlin ins Wasser. Das Spiel entwickelte sich für uns gut, die Berliner ließen uns spielen und wir konnten erst mal Sicherheit in unser Zusammenspiel hineinbringen. Es ergaben sich dann auch schnell Chancen gegen die recht unsichere Verteidigung, die bis zur 3:0 Führung führten, bevor ein Abspielfehler das Gegentor auf den leeren Korb zur Folge hatte. Mit diesem Stand ging es in die Halbzeit. Die zweite Hälfte entwickelte sich ähnlich wie die erste, die Berliner wurden jedoch ballsicherer. Durch schöne Anspiele und Konter durch Nils schossen wir noch fünf weitere Tore zum Endstand von 8:1. Insgesamt hatten wir die DUC-Spieler stärker eingeschätzt, sie spielten in ihren weiteren Spielen auch stärker.

Das zweite Spiel ging gegen die Sporttaucher aus Berlin, und es entwickelte sich wie erwartet ein hartes und umkämpftes Spiel mit mehr Spielanteilen für die Berliner, die ihr taktisches Konzept, den Ball sicher in den eigenen Reihen zu halten, gut umsetzten, jedoch nicht so richtig torgefährlich wurden. Die Abwehr bei uns war deutlich besser organisiert als im ersten Spiel, und die Berliner ließen sich dadurch abschrecken. Waren wir im Ballbesitz ergaben sich für uns schnell Chancen, da die Berliner in Ballbesitz wenig wechselten und dann hinten wechselten und dadurch Unruhe in ihre Verteidigung brachten, und die zur wichtigen 1:0 Führung führten. Durch schönes Anspiel von Falk gelang Nils in der zweiten Halbzeit das 2:0. Die Führung ließ uns beruhigter spielen, wir konnten die Berliner ihr Spiel spielen lassen und konnten das Spiel sicher 2:0 nach Hause bringen. Gut gefallen hat die ruhige Spielweise nach der Führung, da wir sonst doch trotz Führung meist recht hektisch weiter spielen.

Nach einer halben Stunde Pause hatten wir unser letztes Spiel gegen Paderborn/ Bielefeld. Dieses Spiel entwickelte sich sehr hektisch, da die Paderborner aggressiv aufspielten und uns auch in der Abwehr beschäftigen konnten. Das 1:0 fiel durch schöne Vorarbeit von Lars, der die Abwehr quasi im Alleingang auseinander hebelte und Nils nur noch vollenden musste. Das 2:0 fiel nach einem Konter auf den freien Korb durch einen Stellungsfehler des Torwarts. Durch die härtere Spielweise bekam Lars eine Zeitstrafe, und den Paderbornern gelang es, die Tumulte in unserer Abwehr zum Anschlußtreffer zu verwandeln. In der zweiten Halbzeit gelang den Paderbornern dann der Ausgleich und das Spiel stand kurz auf der Kippe. Fünf Minuten vor Spielende gelang dann das entscheidende 3:2.

Fazit des Spieltages: drei Spiele, drei Siege und damit weiterhin die Tabellenführung. Der nächste Spieltag in Paderborn ist für uns spielfrei und damit kommt für uns zum Saisonabschluss noch der Heimspieltag im Mai. Die Springerhalle ist ab Mitte Februar auch wieder geöffnet und wir können endlich anfangen wieder im Wasser zu trainieren.

Nils


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Torpedo Dresden  : DUC Berlin/Flensburg   8:1
ST Berlin  : SG Paderborn/Bielefeld   3:0
DUC Berlin/Flensburg  : SG Paderborn/Bielefeld   3:5
Torpedo Dresden  : ST Berlin   2:0
Torpedo Dresden  : SG Paderborn/Bielefeld   3:2
DUC Berlin/Flensburg  : ST Berlin   2:3

Torschützen:

Torpedo Dresden : DUC Berlin/Flensburg
Nils Stiller     5
Holger Köppe     1
Lars Richter     1
Ralf Sicker     1

Torpedo Dresden : ST Berlin
Nils Stiller     2

Torpedo Dresden : SG Paderborn/Bielefeld
Nils Stiller     3

30. November 2008

1. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Rostock
LIGA-START IN ROSTOCK

Es ist wieder soweit, die Liga geht los. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga ging es mal wieder in die Hansestadt Rostock, um wieder anzugreifen. Mit sieben Mann ging es am Samstagnachmittag von Dresden aus nach Rostock. Unsere zwei Hauptstädter stießen am Sonntag früh dazu. Somit waren wir also zu neunt. Die sieben Dresdener schlugen dann beim Sebastian in Rostock ihr Nachtlager auf. Er hatte uns erst später erwartet und so haben wir festgestellt, dass man via Paris nur 3½ h nach Rostock braucht.

Mit diesem Personal versuchten wir also unsere aufgrund von geschlossenen Schwimmhallen und somit ohne Training sofagestählten Körper wieder wie Torpedos durchs Wasser zu bewegen. Wie immer hat uns das Spielplanglück das erste Spiel des Tages zugeschanzt, und somit ging es dann mit folgender Aufstellung ins Wasser

Als erstes trafen wir auf Stelle, die mindestens doppelt soviel Masse wie wir im Wasser hatten. Man kann dieses Spiel kurz mit "Not gegen Elend" beschreiben, da beide Mannschaften mit vielen Ballverlusten und wenig Luft anfingen, zu spielen. So war es auch nicht verwunderlich, dass zur Halbzeitpause noch keine Tore gefallen waren. In der Pause wurden dann einige Sachen besprochen, um vorne dann doch erfolgreich Tore zu schießen. Die zweite Halbzeit begann dann mit einem Strafstoß für uns nachdem sich der Steller Torwart mehrmals im Korb verkeilt hatte. Diesen verwandelte Nils sicher zur 1:0 Führung. Danach gelang dann schnell ein weiteres, schön herausgespieltes Tor durch Peter. Durch eine Unaufmerksamkeit in der Defensive gelang den Stellern schnell der Anschluss zum 2:1. Nach dem Ausbau der Führung zum 3:1 durch Nils gelang unserem Nachwuchsspieler Tobias sein erstes Ligator durch eine schöne Einzelaktion. Somit gelang uns im ersten Spiel mit 4:1 ein erfolgreicher Start in den Spieltag. Der Trainingsausfall war jedoch deutlich bemerkbar.

Das zweite Spiel bestritten wir gegen die SG Paderborn/Bielefeld. Im Vorfeld haben wir viel gemutmaßt, um den Gegner einzuschätzen, da wir noch nie gegen diese Mannschaft gespielt haben. Als dann Rostock die Bieleborner mit 9:1 aus dem Wasser geschickt hatten, waren wir doch überrascht. Im Spiel war dann nach gewonnenem Anschwimmen im ersten Zug nach vorne gleich das 1:0 für uns gefallen, welches Robin nach schönem Zusammenspiel geworfen hat. Es folgte ein weiteres, schön herausgespieltes Tor durch Peter. Durch einen Fehler der Verteidigung gelang den Bielebornern jedoch der Anschlusstreffer. Der Ausbau der Führung gelang Nils mit einem Tor auf den freien Korb nach schönem Anspiel einmal um den Korb herum von den Jordan-Brüdern. Wieder gelang den Bielebornern der Anschlusstreffer, so dass es mit einer knappen 3:2 Führung für uns in die Halbzeitpause ging. In der zweiten Hälfte schoss Nils dann noch weitere vier Tore und Jörg versenkte aus Versehen auch einen Ball im gegnerischen Korb. Durch einen Tumult in unserer Abwehr gelang den Bielebornern noch ein Treffer, so dass am Ende ein 8:3 Sieg für uns heraussprang. Wir hatten die Bieleborner deutlich stärker eingeschätzt. Dieses Spiel hatte uns jedoch an unsere konditionellen Grenzen gebracht.

Im dritten Spiel trafen wir auf den Gastgeber Rostock, der voll motiviert und konditionell stark ebenfalls seine bisherigen zwei Spiele gewinnen konnte. So hatten wir also dieses Spiel als Spitzenspiel ausgelobt. Die Rostocker begannen wie erwartet druckvoll und schnell und konnten uns immer wieder in der Abwehr beschäftigen. Unsere eigenen Angriffsbemühungen wollten nicht so recht zum Erfolg führen, da die Rostocker zum Teil mit bis zu vier Mann verteidigten. Es gelang ihnen dann auch Mitte der ersten Hälfte in Führung zu gehen, und diese mit in die Pause zu nehmen. Bei einem Gerangel um den Ball hatte Nils nach einem Schlag ins Gesicht des Gegners Glück und bekam nur eine Verwarnung. Sichtlich erhitzt gingen dann beide Mannschaften in die zweite Hälfte. Wir bauten druckvoll eine Angriffswelle nach der anderen auf, doch die Rostocker verteidigten mit Mann und Maus ihre Führung. Mitte der zweiten Hälfte gelang Thomas dann der wichtige Ausgleich, nachdem wir die Rostocker unter Dauerdruck am Tor gesetzt hatten. Nach einigen Szenen überharten Spiels und viel Diskussionen um den Schiedsrichter erregten sich die Gemüter weiter. In den letzten drei Minuten vor Spielende gelangen Nils durch zwei Einzelaktionen die Siegtore zum 3:1 Endstand.

Fazit vom Spieltag: Dritter Sieg im dritten Spiel, besser geht es nicht. Die trainingslose Zeit hat sich jedoch deutlich bemerkbar gemacht; wir konnten dies aber durch Erfahrung zum Teil ausgleichen. So fuhr man erschöpft wieder in die Landeshauptstadt – diesmal via Berlin; und wir brauchten tatsächlich länger als auf der Hinfahrt.

Nils


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

Torpedo Dresden  : TC Stelle   4:1
TC Rostock  : SG Paderborn/Bielefeld   9:1
Torpedo Dresden  : SG Paderborn/Bielefeld   8:3
TC Stelle  : TC Rostock   0:2
TC Stelle  : SG Paderborn/Bielefeld   1:4
Torpedo Dresden  : TC Rostock   3:1

Torschützen:

Torpedo Dresden : TC Stelle
Nils Stiller     2
Peter Jordan     1
Tobias Blechschmidt     1

Torpedo Dresden : SG Paderborn/Bielefeld
Nils Stiller     5
Nils Stiller     1
Peter Jordan     1
Robin Langebach     1

Torpedo Dresden : TC Rostock
Nils Stiller     2
Thomas Jordan     1

5. Oktober 2008

Siebente inoffizielle ostdeutsche Meisterschaften in Berlin
DRESDEN IST FÜNFTER

Pressemeldung:

Die Unterwasser-Rugby-Saison für die Dresdner Torpedos beginnt traditionell in Berlin mit der Offenen Ostdeutschen Meisterschaft. Nach mehreren zweiten Plätzen in den vergangenen Jahren reisten die Dresdner in diesem Jahr als Titelverteidiger in die Hauptstadt. Leider konnte man den Erfolg vom Vorjahr nicht wiederholen. Mit nur zwei Siegen aber vier Niederlagen erreichten die Dresdner nur den 5. Platz. Da die Niederlagen zum Teil aber nur sehr knapp ausfielen, erhoffen sich die Dresdner einen besseren Start in die 2. Bundesliga, die am 30. November in Rostock beginnt. Erschwerend wirkt dabei die momentane Trainingssituation. Durch den Umbau der Springerhalle am Freiberger Platz und die nur unregelmäßige Möglichkeit, die Schwimmhalle in der Marienallee zu nutzen, ist ein kontinuierlicher Trainingsbetrieb nicht möglich. Mit der Eröffnung der Springerhalle 2009 erwartet man dagegen deutliche bessere Trainingsbedingungen.

Spielbericht:

Unsere Ü30-Auswahl vom Sonntag in Berlin (Durchschnittsalter 32!) hat einen altersgerechten fünften Platz erreicht. Dabei gab es aber drei knappe 0:1 Niederlagen gegen DUC Berlin/ Flensburg, TU Berlin und Paderborn (mit freundlicher Unterstützung von Jörg und Tobi). Pößneck siegte 2:0 gegen uns. Die Sportaucher Berlin verloren mit 0:4 gegen die Torpedos (Tore durch Lars 2x, Nils und Thomas) und gegen Rostock murksten wir uns im ersten Spiel zu einem 3:1 (Lars 2x und Holger). Im Verlauf der Spiele konnte eine signifikante Steigerung der Spielqualität verzeichnet werden, so daß einige Niederlagen auch als unglücklich bezeichnet werden können. Siegreich im ganzen Turnier war die Berliner Auswahl TU Berlin.

Thomas


Torpedo-Spiele:

Torpedo Dresden : Rostock 3:1
Torpedo Dresden : Sporttaucher Berlin 4:0
Torpedo Dresden : Pößneck 0:2
Torpedo Dresden : DUC Berlin 0:1
Torpedo Dresden : TU Berlin 0:1
Torpedo Dresden : Paderborn 0:1

Endergebnis:

  1. TU Berlin
  2. TC Submarin Pößneck
  3. DUC Berlin/ Flensburg
  4. SV Paderborn
  5. Torpedo Dresden
  6. Sporttaucher Berlin
  7. TSC Rostock





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